Was wäre, wenn urzeitliches Pflanzenwachstum kein Rätsel der Vergangenheit, sondern prinzipiell reproduzierbar wäre? Der Forscher Dr. Fritz Florian beschreibt, wie sich mithilfe von Kosmischem Weißem Rauschen, Erde, Wasser und Licht aus heutigen Samen sogenannte Ur-Pflanzen entwickeln lassen. Ein Beitrag, der etablierte Vorstellungen von Pflanzenphysiologie hinterfragt und neue Perspektiven für Evolution, Landwirtschaft, natürliche Wachstumsprozesse und weitere künftige, innovative Forschungen eröffnet.
Die üppige Vegetation der Urzeit fasziniert uns seit jeher. Gigantische Farne, mächtige Schachtelhalme und gewaltige Baumformen prägten Landschaften, wie wir sie heute nur noch aus Fossilien oder filmischen Rekonstruktionen kennen. Immer wieder stellten wir uns die Frage: Warum war das Pflanzenwachstum in früheren Erdzeitaltern offenbar so viel kraftvoller als heute? Und was hat sich seither verändert?
Kosmisches Weißes Rauschen (KWR)
Nach 16 Jahren Forschung sind wir zu einer These gelangt, die den Blick auf pflanzliches Leben erweitern könnte. Neben Erde, Wasser und Licht sehen wir im sogenannten Kosmischen Weißen Rauschen (KWR) einen vierten, bislang unterschätzten Wachstumsfaktor für Landpflanzen. Unsere Studien legen nahe, dass dieses natürliche elektromagnetische kosmische Hintergrund-Rauschen eine zentrale Rolle bei Keimung, Wachstum und Lebensdauer terrestrischer Vegetation spielt.
Unter Kosmischem Weißem Rauschen verstehen wir ein breitbandiges elektromagnetisches Hintergrundsignal aus dem Weltall, das kontinuierlich auf die Erde trifft. Es umfasst Frequenzen bis in den Tera-Hertz-Bereich; für Keimungsprozesse scheint insbesondere der UHF-Bereich zwischen 1 und 4 Gigahertz relevant zu sein. Die natürliche Intensität dieses Feldes beträgt nach Messungen etwa 3 µW/m2.
Nach unserer Auffassung bildet KWR gemeinsam mit Erde, Wasser und Licht eine funktionale Viererkombination, die für das Leben von Landpflanzen notwendig ist. Während Wasserpflanzen nach unserem Modell ohne KWR auskommen, benötigen nur terrestrische Pflanzen KWR und zwar vom Samen bis zur ausgewachsenen Pflanze. Unter Wasser existiert kein KWR.
Das Keimexperiment im Faraday-Gefäß
Ein einfaches Experiment brachte uns einen entscheidenden Hinweis. Wir säten Kressesamen in zwei unterschiedlichen Gefäßen aus: einem nicht leitenden Behälter aus Ton oder Kunststoff und einem metallischen Gefäß, das wie ein Faradayscher Käfig elektromagnetische Felder abschirmt. Im nicht leitenden Gefäß setzte rasch Keimung ein. Im metallischen Topf hingegen blieb sie aus. Für uns war dies ein deutlicher Hinweis darauf, dass elektromagnetische Hintergrundfelder, wie das KWR, am Keimprozess beteiligt sein könnten. Wird dieses Feld abgeschirmt, bleibt Keimung aus.
Resonanz als mögliche Ursache
Im Zentrum unserer Überlegungen steht das Prinzip der Resonanz – ein physikalisches Phänomen, das auftritt, wenn ein schwingungsfähiges System von außen mit seiner Eigenfrequenz angeregt wird. In diesem Fall verstärkt sich die Schwingung erheblich. Dieses Prinzip ist aus der Physik bekannt, etwa von Antennen oder resonanten Schwingkreisen. Übertragen auf biologische Systeme sprechen wir von …
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