Wenn der Wald im Frühling erwacht, zeigt er sich in seiner ganzen Fülle. Zwischen jungen Trieben, zartem Laub und leuchtenden Pilzen warten altbewährte Heilpflanzen ebenso wie überraschende Entdeckungen darauf, achtsam gesammelt zu werden. Dieser Streifzug durch die Waldapotheke verbindet überliefertes Wissen mit persönlichen Erfahrungen der naturbegeisterten Buchautorin Sabine Eilmsteiner – und lädt dazu ein, den Frühlingswald mit allen Sinnen neu zu entdecken.
In einer Zeit, in der alles grünt und sprießt, liegt das Augenmerk vor allem auf Speiselaub, Teekräutern und frühen Pilzen. Ein Spaziergang durch den Wald lässt immer Neues entdecken. Geerntet wird in Achtsamkeit und nur dort wo große Fülle herrscht. Am besten hat man bei jedem Streifzug eine kleine Tasche dabei, die wiederrum Stofftaschen, kleine Gläser und/oder Papiertüten beinhaltet.
Maiwipferl & Co
Maiwipferlsirup ist ein relativ bekanntes Heilmittel aus dem Wald – vorzugsweise aus den frischen, grünen Trieben der Fichte (Picea abies) hergestellt. Ab einer Größe von etwa 3 cm sind sie perfekt zum Sammeln. „Wipferlsirup“ ist ein Mittel das bei Husten sanft unterstützen kann und auch bei Kindern in der Regel gut ankommt. Gerne kann man auch mit den jungen Trieben von Tanne (Abies alba) und Kiefer (Pinus sylvestris) mischen. Für die Zubereitung gibt es viele Wege. Ich selbst bevorzuge die Variante aus meiner eigenen Kindheit.
Beim Sammeln nimmt man übrigens nur von älteren Bäumen, und immer nur wenige Triebe pro Baum – niemals den Mittleren. Das Wachstum des Baumes sollte ja nicht gestört werden. Es empfiehlt sich die Triebe auf Läuse zu untersuchen und nur dort zu ernten, wo sie frisch und gesund wirken. Rein rechtlich ist der Waldbesitzer um Erlaubnis zu fragen.
Die zitronig-harzig schmeckenden Fichtentriebe sind voller Vitamin C – aber auch eine Delikatesse – vor allem wenn sie in flüssige Schokolade getunkt und abgekühlt werden.
Eine weitere ungewöhnliche Nascherei …
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