Moderner Weizen: Mehr Ertrag aber weniger Mineralstoffe

Hybrides Saatgut verspricht hohe Erträge und damit mehr Einnahmen. Am Beispiel von Weizen ist der Erfolg der Landwirtschaft der vergangenen Jahre absehbar.

Forschungen zeigen jedoch, dass dabei der Gehalt an wichtigen Mineralstoffen wie Zink, Eisen und Magnesium gesunken ist. Langzeitstudien wie der traditionsreiche Rothamsted-Feldversuch in England belegen: Seit Mitte des 20. Jahrhunderts enthalten Weizenkörner bis zu 30 Prozent weniger dieser Nährstoffe.

Grund dafür ist das sogenannte Verdünnungsphänomen – die Pflanzen bilden größere Körner, nehmen aber nicht im gleichen Maße Mineralstoffe auf. Um die Nährstoffdichte wieder in den ursprünglichen Zustand zu bringen, setzt man nun auf Künstliche Intelligenz und Gentechnik. Sie sollen die natürlichen Prozesse der Pflanzen verstehen und nachahmen.

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