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Zwar hat sich in der Infektionsbiologie viel getan, seit im 18. Jahrhundert Viren und Impfungen entdeckt wurden. Aber auch heute noch scheinen Forscher und Impfstoffhersteller im Dunkeln zu tappen, wenn sie Virentests oder Impfstoffe entwickeln. Da es dabei um unser höchstes Gut, unsere Gesundheit geht, ist es wichtig, Kritiker der herkömmlichen Theorien zu Wort kommen zu lassen.
Im Mittelalter rafften Seuchen wie die Pest oder die Cholera ganze Landstriche dahin und hinterließen Tod und Elend. Als ihre Erreger gelten Bakterien, Yersinia pestis und Vibrio cholerae. Um 1350 kam die Pest nach Mitteleuropa, und als „Schwarzer Tod“ verursachte sie geschätzte 50 Millionen Tote.
Quarantäne gegen Pest
Damals wurde die Quarantäne erfunden von den Venezianern. Sie vermuteten, dass die Verbreitung der Pest mit dem Schiffsverkehr zusammenhing. Seeleute, die aus verpesteten Städten anreisten, mussten 40 Tage auf einer vorgelagerten Insel warten, bis sie einreisen konnten. Von dem italienischen Wort „quaranta“ (40) leitet sich das Wort Quarantäne ab. Dieses Wort sollten wir im Jahre 2020 noch öfter hören …
Impfen im großen Stil
Im Laufe des 18. Jahrhunderts gab es immer mehr Pocken – dafür weniger Pestepidemien, die Pocken lösten als virale Erkrankung somit die Pest als bakterielle Seuche ab. Auf der Basis der Pocken entstanden schließlich die Impfungen, zunächst als Variolation (das Einritzen von menschlichem Pockeneiter unter die Haut), dann als Vaccination mit dem Eiter von den für Menschen harmloseren Kuhpocken. Selbst Napoleon mischte mit. Er bestimmte 1799 eine Pockenimpfpflicht. In Deutschland hielt sich die Pockenimpfpflicht bis Anfang der 1970er-Jahre, obwohl die Pocken und auch andere Seuchen von alleine verschwanden aufgrund verbesserter Hygiene und Lebensbedingungen, weniger Kinderarbeit und Armut, des Aufkommens von sanitären Anlagen, Kaminöfen und Abwasserkanalisation.
Als die Viren laufen lernten
Louis Pasteur (1822 – 1895) begann um 1880 Studien über die Tollwut. Pasteur konnte jedoch keine Keime anzüchten, und schlussfolgerte, dass der Erreger also sehr klein sein musste, und nannte ihn „Virus“ (lat.: Gift, Saft, Schleim). Er entwickelte einen Tollwutimpfstoff, und seine Veröffentlichungen gingen um die Welt. Der Wissenschaftshistoriker Dr. Gerald Geison verglich 25 Jahre Pasteurs Privataufzeichnungen mit dessen Veröffentlichungen und wies nach, dass die Infektionstheorie, die das Impfen begründet, auf einem Wissenschaftsbetrug basiert („The private science of Louis Pasteur“ Princeton University Press 1995). Doch scheint dies die etablierte Wissenschaft wenig zu kümmern. Geison stellte dar, dass Pasteur nicht medizinisch ausgebildet war, als er 1885 verbotenerweise und in geheimer Mission den Tollwutimpfstoff an zwei Menschen testete. Ein Mann überlebte, das Kind starb. Dann wurde ihm ein von einem möglicherweise tollwütigen Hund gebissener Junge namens Josef Meister gebracht, dem er mehrmals den Impfstoff injizierte. Er überlebte. Drei Monate später überlebte ein weiteres Kind diese Tortur. Circa 30 Hunde (und nicht, wie öffentlich dargestellt „eine große Anzahl“) quälte Pasteur in einer Versuchsreihe, die den Impfstoff beweisen sollte. Keiner von ihnen erhielt jedoch die Behandlung, die der kleine Josef Meister erhielt. Ein Drittel der Hunde verstarb. Nun, Pasteur begründete auf diesen dubiosen Einzelfällen die gesamte Tollwutimpfung. Dies ergaben seine privaten Aufzeichnungen. Pasteur gab auf dem Sterbebett zu, dass sein lebenslanger Widersacher Claude Bernard Recht hatte: „Der Keim ist nichts, das Milieu ist alles“. Doch Pasteurs Virustheorie, und auch das Pasteurisieren hielten Einzug in die Lehrbücher…
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