Schüßler-Salze für die Immunabwehr

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Mineralien in homöopathischer Dosis

Artikelnummer: th-45-14 Kategorien: ,

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Gerade in der Herbst- und Winterzeit haben Mikroorganismen wie Viren und Bakterien Hochkonjunktur. Sie lösen Erkältungssymptome aus wie Hals- und Gliederschmerzen, führen zu Ohrenentzündungen und Bronchitis und bereiten manchem Zeitgenossen fieberhafte Zustände. Doch mit den Schüßler-Salzen im Gepäck lässt sich auch diese Jahreszeit gut überstehen.

Das Hauptmittel für jedes beginnende Erkältungsgeschehen ist in der Schüßler-Salz-Therapie die Nr. 3 Ferrum phosphoricum D 12, von der im akuten Stadium alle fünf Minuten eine Gabe (entspricht einer Tablette, 5 Tropfen oder 5 Körnchen = Globuli) so lange gegeben wird, bis sich eine deutliche Besserung einstellt. Dann geht man auf anfangs halbstündliche, später stündliche Gaben und noch später auf drei- bis viermal tägliche Gaben zurück. Und dabei ist es völlig egal, ob sich die Entzündung im Kopf-, Hals-, Brust-, Bauchbereich oder an den Extremitäten festgesetzt hat. Und ebenso ist es egal, ob als Auslöser Bakterien oder Viren dingfest gemacht werden können, denn Schüßler-Salze aktivieren unser Immunsystem und dieses wiederum bildet die nötigen Abwehrzellen, um den Eindringlingen den Garaus zu machen. Dies hat der deutsche Arzt, Wundarzt und Geburtshelfer Dr. med. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821 – 1898) aus Bad Zwischenahn schon sehr früh erkannt. Er praktizierte viele Jahre in Oldenburg und hat ein eigenes Therapiesystem aus zwölf Mineralsalzen kreiert.

Zwölf Mineralsalze für verschiedenste Leiden

Bei der Auswahl der zwölf Mineralsalzverbindungen war es ihm äußerst wichtig, dass diese Mineralien in jedem menschlichen Organismus vorkommen. Calcium, Eisen (Ferrum), Kalium, Kieselerde (Silicea), Magnesium und Natrium waren die für Schüßler wichtigen Mineralien, welche er als Mineralsalzverbindungen in potenzierter Form, gemäß der Homöopathie einsetzte. Immerhin war Schüßler vierzehn Jahre als homöopathischer Arzt tätig, bis er sein eigenes Therapiekonzept erarbeitet hatte. Wegen der Einfachheit in der Anwendung breiteten sich die Schüßler-Salze in kürzester Zeit über den ganzen Erdball aus. Und der Erfolg gab dem Arzt aus dem Oldenburger Land Recht. Selbst in Indien werden die Schüßler-Salze heute mit größter Beliebtheit selbst bei schweren Infektionskrankheiten erfolgreich eingesetzt. Man bedenke, dass die Menschen in Indien nicht sehr reich sind und ein wie bei uns etabliertes Gesundheitssystem dort immer noch fehlt. Man bezahlt seinen Arzt direkt und ist auf ein niedriges und für den einfachen Menschen angepasstes Arzthonorar bedacht.

Zungenbelag gibt Auskunft über Entzündung

Schüßler hatte noch keine Testreagenzien wie wir sie heute aus der Arztpraxis und dem Labor kennen. Er vertraute auf die bei einer Krankheit veränderten Zeichen des Organismus. Dabei war ihm ein vorhandener Zungenbelag äußerst wichtig. Gerade die Farbe und Heftigkeit wie er in Erscheinung trat, zeigten ihm den Grad der Erkrankung seiner Patienten an. Er charakterisierte drei Entzündungsstadien. • Das erste Stadium zeigt keinen Zungenbelag und das entsprechende Mittel war für ihn die Nr. 3 Ferrum phosphoricum D 12. In der Regel mag der Patient eher kühle Getränke und bevorzugt kühle Räume. • Schreitet jedoch die Entzündung ungebremst fort, zeigt sich ein weißer Zungenbelag und der Patient möchte eher Wärme in Form von warmem Tee oder lokaler Wärme (Umschlag, Wärmflasche). Nun ist die Nr. 4 Kalium chloratum D 6 angezeigt. Auch dieses Mittel wird anfangs mit stündlichen Gaben verabreicht, bis sich eine deutliche Besserung zeigt. Tritt diese auf, so reduziert man die Gabenhäufigkeit auf sechsmal täglich, später auf dreimal täglich. Wichtig dabei ist, dass man die Nr. 4 Kalium chloratum D 6 so lange gibt, bis der Zungenbelag restlos verschwunden ist. In den meisten Fällen hört der Patient zu früh mit der Einnahme auf und dann kommt es oftmals zum berühmten Rückfall! Das konnte ich schon so oft im Praxisalltag feststellen. Daher hier mein persönlicher Appell an jeden Anwender: Geben sie das angezeigte Schüßler-Salz mindestens drei Tage länger als die Beschwerden sich zeigen. • Findet sich hingegen ein gelber Zungenbelag, so ist die Entzündung weiter vorangeschritten und wir sollten dann zur Nr. 6 Kalium sulfuricum D 6 greifen. Hierbei handelt es sich um das dritte Entzündungsstadium. Dieses hat sich oftmals über Monate oder Jahre entwickelt und benötigt zur Heilung deutlich länger als das erste oder zweite Stadium….

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