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Patienten mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten fallen durch das Raster der Schulmedizin und werden vom Arzt oft mit der Diagnose Reizdarm wieder nach Hause geschickt. Bioenergetische Testmethoden können dieses Krankheitsbild jedoch sehr gut erfassen, so dass der Betroffene den Zusammenhang sehen kann zwischen dem Verzehr bestimmter Lebensmittel und seinen Beschwerden. Ist die Gefahr erkannt, ist sie leicht zu bannen und eine begleitende homöopathische Behandlung kann helfen, den Körper schnell wieder in die Balance zu bringen, so die Erfahrung unseres Autors.
Feststellen von Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Nahrungsmittelunverträglichkeiten haben in den letzten Jahren sprunghaft zugenommen. Die Ursachen hierfür sind bisher nicht wirklich geklärt. Es ist allerdings naheliegend, unter anderem folgende Faktoren dafür verantwortlich zu machen: die industrielle und genetische Veränderung unserer Nahrungsmittel, die Vielzahl von Zusatzstoffen (die aufgrund unserer Lebensmittelgesetze nicht immer deklariert werden müssen) sowie ein übermäßiger Gebrauch an Medikamenten, insbesondere Antibiotika, die auch die gesunde Darmflora angreifen.
Es gibt Nahrungsmittelallergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Die Nahrungsmittelallergien sind schulmedizinisch mit einem Antikörpertest im Blut nachweisbar; die Nahrungsmittelunverträglichkeiten kann man nicht laborchemisch erfassen. Beide lösen das gleiche Beschwerdebild aus und beruhen auf einer Überreaktion auf die in der Nahrung enthaltenen Eiweißstrukturen. Die Nahrungsmittelunverträglichkeit ist der Schulmedizin unbekannt und ohne Laborergebnis sind die ärztlichen Kollegen meist ratlos. Insbesondere wenn typische Beschwerden bestehen, der Antikörpertest (zum Beispiel der Gliadin-AK-Test) aber negativ ausfällt. Der Patient wird dann in der Regel mit der Diagnose „Reizdarmsyndrom“ nach Hause geschickt – aber leider ohne Hilfe.
Die Diagnosestellung der Nahrungsmittelunverträglichkeit erfolgt mit den sogenannten bioenergetischen Methoden. Vor allem mit der Applied Kinesiologie und der Elektroakupunktur nach Voll (EAV), bei der an den Akupunkturmeridianen energetische Reaktionen auf Stressreize gemessen werden.
Die wesentlichen Nahrungsmittelintoleranzen sind: Kuhmilcheiweiß (nicht zu verwechseln mit Laktose! – das ist der Milchzucker), Weizeneiweiß, Getreideeiweiß (= Gluten). Alle anderen Überreaktionen auf Nahrungsmittel sind in der Regel Folgeerscheinungen dieser drei Intoleranzen. Denn durch die Reizung der Darmschleimhaut und die veränderte Bakterienflora kommt es zum sogenannten Leaky Gut: Die gereizte Darmschleimhaut wird durchlässig für Moleküle, die normalerweise nicht durch die Schleimhautbarriere ins Blut gelangen können. Das Immunsystem sieht sich dann mit einer Vielzahl von „fremden“ Substanzen konfrontiert, die bei einem Gesunden nicht im Blut und im Rest des Körpers auftauchen.
Zweifelhafte Untersuchungen
Die oft sehr umfangreichen laborchemischen Allergiebestimmungen auf 50 Einzelsubstanzen und mehr zeigen dann eine verwirrende Vielzahl von allergischen Reaktionen und es entsteht der Eindruck, der Patient sei plötzlich auf fast alles allergisch geworden. Zum einen ist das ein Trugschluss; es ist vor allem der Hinweis auf die bereits eingetretene krankhafte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut. Zum anderen haben diese Antikörpertests in der praktischen Behandlung wenig Bedeutung, da viele der so getesteten Substanzen keine nennenswerten Beschwerden auslösen und – viel wichtiger – das Testergebnis keinen gezielten Therapieansatz liefert.
Die schulmedizinisch bestimmbare Laktose- und Fruktoseintoleranz ist ebenfalls keine eigenständige Ursache, sondern eine Folgeerscheinung von oben genannten Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Durch einen diffusen Reizzustand der Dünndarmschleimhaut wird bei der Fruktoseunverträglichkeit der Transportmechanismus für Fruktose über die Zellen der Dünndarmschleimhaut eingestellt; bei der Laktoseintoleranz wird das von den Dünndarmzellen produzierte Milchzucker spaltende Enzym Lactase nicht mehr gebildet und der ungespaltene Milchzucker nicht resorbiert.
Symptome
Das Beschwerdebild der Nahrungsmittelunverträglichkeit/-allergie ist weitreichend. Typische Beschwerden treten oft kurze Zeit nach dem Essen auf: Unwohlsein und/oder Müdigkeit, Auftreibung des Bauches, Bauchschmerzen von leichtem Drücken bis hin zu akuten Krämpfen, massive Blähungen, plötzlicher Stuhldrang, Durchfall. Da die Beschwerden aber auch zeitversetzt bis zu 16 Stunden nach dem Essen einsetzen können, weiß der Patient oft gar nicht, dass seine Bauchbeschwerden mit einzelnen Nahrungsmitteln zu tun haben. Eine Eigendiagnose durch Ausprobieren oder Weglassen einzelner Bestandteile ist daher nahezu unmöglich.
Durch die unvollständige Aufspaltung des Speisebreis im Darm (hierzu ist eine intakte Darmflora nötig) gelangt oft weniger Laktose ins Blut als der Körper Insulin für den Abtransport des Blutzuckers in die Zellen bereitstellt. Schnelle Ermüdbarkeit und ein chronisch niedriger Blutzuckerwert (an der Untergrenze des Referenzbereichs) sind die Folge …
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