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Wenn Bauchschmerzen und Durchfälle zur Normalität werden und der ganze Körper dauerhaft geschwächt ist, könnte eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung dahinter stehen. Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind die häufigsten davon. Die Schulmedizin setzt hier nur symptomatisch an und gibt wenig Hoffnung auf einen positiven Verlauf. Umso wichtiger ist es, die Möglichkeiten der alternativen Medizin wahrzunehmen.
Symptome von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
Obwohl die Medizin immer weiter Fortschritte macht, gibt es Krankheiten, die sich einer ursächlichen Therapie der Hochschulmedizin entziehen. Darüber hinaus werfen immer mehr chronische Krankheiten immer mehr Rätsel auf. Ein gelöstes Problem, zwei neue Fragen sozusagen. Zu diesen Krankheiten zählen auch die chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.
Diese beiden chronischen Darmerkrankungen stehen symbolisch für alles, was in der modernen Zeit mit unserer Gesundheit schief läuft:
• Es entstehen Entzündungen, die nicht wieder abklingen, sondern sich chronifizieren.
• Diese laut medizinischem Duktus nicht heilbaren Erkrankungen betreffen immer jüngere Personen.
• Während man im Laufe der Zeit einige „Verdächtige“ als Ursache eingekreist hat, ist immer noch nicht klar, warum sich diese Krankheiten ausgerechnet bei meist jungen Menschen manifestieren.
• Obwohl die Krankheiten bei den Betroffenen gleiche oder zumindest ähnliche Symptome bereiten, reagiert jeder anders auf die medikamentöse Therapie und:
• Den betroffenen Patienten wird von Seiten der Schulmedizin kaum Hoffnung gemacht, sodass sie sich mit dem Problem auseinandersetzen müssen, „ein Leben lang krank zu sein“ – was natürlich psychisch für die oft noch jungen Kranken sehr belastend ist.
Es scheint fast ein wenig, als ob chronisch-entzündliche Darmerkrankungen dabei sind, die moderne Medizin und alle konventionellen therapeutischen Ansätze regelrecht „auszutricksen“. Während man gegen das Risiko chronisch-degenerativer Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Leiden, Demenz oder Arthrose Strategien erkannt hat, um das Risiko zu verringern, gibt es keine solche pauschale Strategie für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen.
Morbus Crohn und Colitis ulcerosa zählen zu den chronisch-entzündlichen Erkrankungen. Sie manifestieren sich zwar am Darm. Im übertragenen Sinne gesprochen gibt es aber auch „Nebenkriegsschauplätze“: Entzündungen können sich im Rahmen der Erkrankungen auch an den Augen, an Gelenken, an der Gallenblase und an der Haut einstellen. Während sich Colitis ulcerosa auf die Schleimhäute des Dickdarms beschränkt, kann Morbus Crohn grundsätzlich den gesamten Verdauungskanal und alle Schichten des Magens bzw. Darms befallen: die Schleimhäute, die Wand und die Muskelschicht.
Die Symptome sind sich recht ähnlich: Leitsymptome sind immer wiederkehrende Bauchschmerzen und Durchfälle, dabei generalisiertes Krankheitsgefühl, mitunter Fieber, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust. Gefürchtet sind die Komplikationen, die bei den beiden Krankheiten auftreten können: Abszesse und Fisteln (fast ausschließlich bei Morbus Crohn), Verengungen im Darm, sogenannte Stenosen, möglicherweise Darmverschluss oder ein vollkommener Funktionsverlust bei maximaler Aufblähung des Dickdarms, der sogenannte toxische Megacolon (bei Colitis ulcerosa). Dazu kommen Entzündungen an der Haut (Erytheme), den Augen (Iritis, Uveitis), der Gallenblase (Primär-sklerotisierende Cholangitis) sowie verschiedene rheumatische Manifestationen: Gelenkentzündungen und vor allem der gefürchtete Morbus Bechterew, die Versteifung der Wirbelsäule, die besonders bei Morbus Crohn eine Komplikation darstellt.
Verläufe der chronisch-entzündlichen Darmkrankheiten
Die Verlaufsformen können dabei im Prinzip jeden Schweregrad annehmen: von sehr leichten Verläufen, die den Alltag nur wenig beeinträchtigen, bis hin zu potenziell lebensbedrohlichen Verläufen. Die Krankheit kann dabei entweder kontinuierlich oder aber in sogenannten akuten Schüben verlaufen, mit relativen Ruhephasen zwischen den Schüben.
Bei den sehr unangenehmen Erkrankungen wiegt es umso schwerer, dass die erste Diagnose häufig in jungen Jahren gestellt wird. Grundsätzlich kann es in jeder Altersklasse zur Erstdiagnose kommen, die meisten jedoch werden zwischen dem 14. und dem 45. Lebensjahr gestellt.
Bis zur Erstdiagnose ist es oft ein weiter Weg. Nicht selten stellen sich die ersten Symptome gar nicht direkt am Darm ein, sondern es kommt zu diffusen Gelenkschmerzen, einer einseitigen Gelenksentzzündung oder Erschöpfungsgefühl. Wenn der richtige Verdacht erst einmal steht, wird die Diagnose meist anhand einer Darmspiegelung und eines umfangreichen Laborbildes inklusive Stuhluntersuchung gestellt.
Herangehensweise der Schulmedizin
Aus medizinischer Sicht liegen die Ursachen für Morbus Crohn und Colitis ulcerosa noch weitgehend im Dunkeln. Es gibt zwar immer mal wieder Erkenntnisse darüber, welche Gen-Konstellationen eine Erkrankung begünstigen können. Bestimmte genetische Veränderungen allein können die Krankheiten jedoch nicht auslösen, sondern lediglich die Betroffenen bei vergleichbaren Umweltfaktoren für die Erkrankung sensibilisieren …
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