IPCC verwirft alarmistisches Klima-Szenario

Man kann darüber spekulieren, warum das Intergovernmental Panel on Climate Change („Weltklimarat“ IPCC) kürzlich das alarmistische Szenario RCP8.5 (repräsentativer Konzentrationspfad) verworfen hat, das einen zusätzlichen Strahlungsantrieb von 8,5 Watt/m² bis zum Jahr 2100 annimmt. Hängt es mit dem KI-Wettrennen nach Superintelligenz zusammen, das Tausende neuer Datenzentren mit extrem hohem Energieverbrauch nötig macht?

Denn die sind ganz gewiss nicht mehr mit dem Net-Zero-Ziel (CO₂-freie Energieerzeugung) vereinbar, da fossile Energieträger für ihren Betrieb unverzichtbar sind. Optimisten meinen dagegen, das IPCC habe sein Worst-Case-Szenario deswegen verworfen, weil die Klimapolitik mit dem Ausbau erneuerbarer Energien so erfolgreich umgesetzt worden sei. Nur deckt sich das nicht mit dem stetigen Anwachsen der CO₂-Konzentration in der Atmosphäre, wodurch ja der Temperaturanstieg vor allem erklärt wird.

Wenn Klimamodelle und Messdaten auseinanderdriften

Fakt ist, dass sämtliche Klimamodelle eines gemeinsam haben: Sie liegen in der Regel völlig daneben. Ein Beispiel sind die Tropen, die in Klimamodellen als besonders empfindliche Zone gelten, in der sich die anthropogene globale Erwärmung besonders stark zeigen soll. Grund soll verdunstendes Wasser (ein starkes „Treibhausgas“) sein, das die Luft erwärmt, wodurch wiederum noch mehr Wasser verdampft etc. Man nennt das eine positive Rückkopplungsschleife, die sich eigentlich immer weiter aufschaukeln müsste, was aber natürlich nicht passiert. Der Einfluss von Wasserdampf ist denn auch nur sehr schwer abzuschätzen, und entsprechend unsicher sind die Vorhersagen der Klimamodelle.

In der Grafik weichen alle 39 Modellvorhersagen im Vergleich mit drei verschiedenen Messreihen (grün, schwarz, blau), von denen der blaue Balken (Satellitendaten) die genaueste sein dürfte, nach oben ab. Allein bereits die Vielzahl der Klimamodelle ist ein Hinweis auf ihre Unsicherheit. Wenn sie dann auch noch alle in dieselbe Richtung abweichen, liegt der Schluss nahe, dass sie ein erwünschtes Ergebnis liefern sollen.

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