Eine Studie zeigt: Spirituelle Bindungen an besondere Orte können das Gefühl stärken, bedeutsam und in eine größere Ordnung eingebunden zu sein.
Großen Einfluss auf die psychische oder mentale Gesundheit hat das Gefühl, gebraucht zu werden oder überhaupt von anderen wahrgenommen zu werden. Während der Corona-Pandemie etwa hatten viele Menschen den Eindruck, für andere weniger wichtig oder keine Bedeutung mehr zu haben, und litten unter dem sogenannten „Mattering-Struggle“.
Spirituelle Verbundenheit
Jetzt hat eine Studie mit rund 4.000 US-Amerikanern gezeigt, dass zum Beispiel spirituelle Bindungen an bestimmte Orte diese Selbstbedeutungs-Zweifel zerstreuen können. Spirituelle Ortsbeziehungen – ob zu einem Baum, Steinen, Bergen, Naturdenkmälern oder sonstigen energetischen Natur-Kraft-Plätzen, aber auch zu energetisch hochschwingenden Kirchen, Tempeln, Moscheen, Meditationsräumen oder sonstigen Pilgerstätten – sie alle könnten demnach als wichtige Ressource menschlichen Wohlbefindens durchgehen und helfen, Gefühle von Bedeutungslosigkeit aufzulösen. Durch ihre Ästhetik, Geschichte, Stille oder energetische Kraft rufen sie transzendente Erfahrungen hervor.
Halt und Eingebundensein
Durch das eigene innere Erleben, biografische Erinnerungen und die Deutung werden diese Orte spirituell. Eine solche Verbundenheit stiftet dann Identität, Halt und ein Gefühl von Eingebundensein in eine größere, schützende Ordnung. Grundsätzlich fördert auch das Erleben von Natur oder sakralen Räumen Gefühle von Ehrfurcht, Verbundenheit und Demut – das Ego schrumpft und mit ihm persönliche, egoschützende Ängste.
