Wasserstoff, das einfachste Element des Universums, ist auch das bei Weitem häufigste. Doch auf der Erde soll er nur in geringen Mengen vorkommen. Der Raumenergie-Forscher Wilhelm Mohorn glaubt allerdings, dass die Erde im Kern auch Wasserstoff enthält. Jüngste Forschungsergebnisse weisen in diese Richtung.
Im Jahr 1897 stellte der deutsche Geophysiker Emil Wiechert sein Modell vom Aufbau der inneren Erde vor: Sie bestand demnach aus einem inneren metallischen Kern und einem Gesteinsmantel (Abb. 1). Es folgten weitere Hypothesen von Geophysikern, die mal einen festen, mal einen flüssigen Erdkern annahmen. Die dänische Seismologin Inge Lehmann erweiterte 1936 auf Basis von seismischen Messungen das Konzept auf einen zweischichtigen Erdkern, demnach sollte der äußere Kern flüssig sein, der innere fest (Abb. 2). Dieses Modell wird bis heute von den meisten Geologen vertreten.
Das Problem bei der Erkundung des Erdinneren ist und bleibt jedoch, dass man nicht direkt nachschauen kann, zum Beispiel durch Bohrungen. Die seismischen Untersuchungen bleiben daher nur Annäherungen oder Vermutungen.
1983 hatte der Autor dieses Artikels die Eingebung, dass im Erdkern Wasserstoff existieren müsste. Eine Rolle spielte dabei seine geschulte Strahlungsfühligkeit (Radiästhesie). Jeder Körper, jede Materie hat eine bestimmte Eigenstrahlung, die Teil eines feinstofflichen (also nicht elektromagnetischen) Spektrums ist und die mit speziellen Antennen (s. u.) gefühlt werden kann. Im Prinzip hat jeder Mensch diese Fähigkeit zur Wahrnehmung solcher Felder, es ist wie so vieles nur eine Frage der Schulung bzw. des Trainings.
Den ersten Prototyp einer solchen Antenne baute der Autor im Jahr 1983. Damit ließ sich tatsächlich ein irdisches Wasserstofffeld radiästhetisch erfühlen, das vom inneren Erdkern ausgestrahlt wird (Abb. 3). Gleichzeitig war das der Anfang der Aquapol-Technologie, die drei Anwendungsbereiche hat. Mehr dazu später.
Bahnbrechende Studie
Ab etwa dem Jahr 2000 vermuteten erste Geologen, dass es am äußersten Rande des Erdkerns leichte Elemente wie Wasserstoff geben könnte. Doch es dauerte insgesamt 43 Jahre, bis die radiästhetischen Wahrnehmungen des Autors aus dem Jahr 1983 bestätigt wurden. Die ETH Zürich veröffentlichte unter der Leitung von Motohiko Murakami Anfang 2026 zusammen mit der Universität Peking die Studie „Experimental quantification of hydrogen content in the Earth’s core“ (deutsch etwa: „Experimentelle Bestimmung des Wasserstoffgehalts im Erdkern“ (Abb. 4).
In einem reproduzierbaren Laborversuch gelang es dem Forscherteam, Eisen-Nickel und Silizium mit molekularem Wasserstoff zu vereinen. Zwei diamantene Stempel fixierten ein kleines Metallteil, das mit einem Laserstrahl auf 5000°Celsius erhitzt und dann mit Wasserstoff unter extrem hohem Druck in Verbindung gebracht wurde. Anschließendes Schockgefrieren erlaubte dann eine genaue Analyse der Verbindung. Obwohl nicht einmal 1 Prozent der Masse des Metallteils mit dem molekularen Wasserstoff verbunden war, ließ sich eine Hochrechnung herleiten. Demnach entspricht der Wasserstoffvorrat im Erdkern 9 bis 45 Mal der Wassermasse in den Ozeanen der Erdoberfläche (Abb. 5). Die Hypothese, dass Kometen vor Jahrmilliarden das Wasser auf die Erde gebracht hätten, wäre demnach widerlegt.
Geoenergetisches Feld
Die ETH-Studie geht aber davon aus, dass der Wasserstoff bei der Erdentstehung in den Kern gelangte. Der Autor hingegen schlägt einen anderen Mechanismus (s. u.) vor. Zudem vermuten die Forscher, dass der Wasserstoff des Erdkerns nur in molekularer Form in Verbindung mit Silizium (stets im Verhältnis von 1:1) und Metallen wie Eisen vorliegt. Unter den extremen Druck- und Temperaturverhältnissen im Erdkern nimmt der Wasserstoff metallische Eigenschaften an, unter anderem wird er leitfähig. Daher auch der Name „metallischer Wasserstoff“. Für den atomaren metallischen Wasserstoff, bei dem die Moleküle komplett aufbrechen, zeigte eine 2023 in Nature Physics veröffentlichte Rechnung, dass dies noch weitaus höhere Drücke voraussetzt. Es ist vom fast Sechs-Millionenfachen des Atmosphärendrucks die Rede.
Aber das ist eine theoretische Rechnung. Trotz der zahlreichen Experimente und Berechnungen, den Erdaufbau chemisch und physikalisch zu erklären, gibt es weltweit noch keinen publizierten Versuch mit atomarem Wasserstoff unter den „Erdkernbedingungen“. Die seismischen Messungen schließen einen dreischichtigen Kern (Hypothese des Autors), dessen innerer Teil aus reinem atomaren Wasserstoff besteht, nicht mehr aus. Wenn jedoch die Mengen des Wasserstoffs, die durch den Durchmesser des innersten reinen Wasserstoff-Kerns gegeben ist, zu klein sind, ist diese Annahme nicht brauchbar.
Wasserstoff im Erdkern würde das Vorhandensein des radiästhetisch wahrnehmbaren geoenergetischen Erdfeldes mit der Wasserstoff-Frequenz und dessen Wellenstrukturaufbau zusätzlich bestätigen. Ein direkter Nachweis …
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