Wenn die Vorratskammern gefüllt sind und die Natur langsam zur Ruhe kommt, ist die Zeit gekommen, Danke zu sagen. Ein einfaches Räucherritual mit heimischen Pflanzen kann helfen, die Fülle des Jahres bewusst wahrzunehmen und sich auf die kommende dunkle Jahreszeit einzustimmen.
Räucherritual zur Erntezeit
An einem ruhigen Abend werden einige getrocknete Kräuter oder Harze auf glühender Kohle oder einem Räuchersieb verräuchert. Während der Rauch aufsteigt, kann man sich an die Gaben erinnern, die das Jahr gebracht hat – seien es Früchte aus dem Garten, persönliche Erfahrungen oder Begegnungen.
Ritualgedanke
Mit jeder Prise Räucherwerk kann man einen Gedanken der Dankbarkeit formulieren. Anschließend wird bewusst wahrgenommen, was im kommenden Winter bewahrt und genährt werden soll.
Passende Räucherpflanzen:
- Beifuß – traditionelles Schutz- und Übergangskraut, fördert das Loslassen.
- Salbei – reinigend und klärend.
- Wacholder – stärkt und schützt.
- Fichten- oder Tannenharz – erinnert an die Kraft des Waldes und die Beständigkeit der Natur.
- Holunderblüten oder Holunderholz – stehen in vielen Traditionen für Schutz und Segen.
- Ringelblumenblüten – symbolisieren Sonne, Wärme und Dankbarkeit.
