Internationale Reaktionen auf den Fall der Ärztin Bianca Witzschel nehmen zu. Unterstützung aus den USA bringt neue politische Dimension in das Verfahren.
Der Fall der Ärztin Bianca Witzschel sorgt zunehmend über Deutschlands Grenzen hinaus für Aufmerksamkeit. Nach einem Appell aus dem Umfeld des US-Gesundheitsministers folgt nun weitere internationale Unterstützung – und verschärft die politische Debatte.
Haft nach bestätigtem Urteil
Die wegen Corona-Attesten verurteilte Ärztin Dr. Bianca Witzschel befindet sich erneut in Haft. Das Urteil war im September 2025 vom Bundesgerichtshof bestätigt worden; zuvor hatte sie bereits 476 Tage Untersuchungshaft verbracht. Ihr wird vorgeworfen, Atteste zu Masken-, Test- und Impfunfähigkeit ausgestellt zu haben.
Erste internationale Kritik
Bereits kurz vor dem erneuten Haftantritt hatte der amerikanische Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. die deutsche Bundesregierung öffentlich aufgefordert, die Verfolgung von Ärzten wegen entsprechender Bescheinigungen zu beenden.
Weiterer Verbündeter aus den USA
Nun erhält Witzschel weitere Unterstützung aus den USA: Der Politikberater Leland Lehrman, ein enger Verbündeter Kennedys, wandte sich in einem Schreiben an die sächsische Justizministerin und forderte Aufmerksamkeit für den Fall.
Damit gewinnt die Auseinandersetzung erstmals sichtbar internationale politische Dimension.
Streitpunkt politische Verfolgung
Nach Darstellung der Unterstützer soll der Fall exemplarisch für den Umgang mit kritischen Medizinern während der Pandemie stehen, während deutsche Behörden weiterhin bestreiten, dass es sich um politische Verfolgung handle.
Offener Ausgang
Ob der internationale Druck Auswirkungen auf laufende Verfahren oder mögliche Begnadigungen haben wird, ist derzeit offen. Klar ist jedoch: Der Fall Witzschel entwickelt sich zunehmend von einem nationalen Strafverfahren zu einer außenpolitisch beachteten Kontroverse.
