Lebensenergie aus dem Ei

Charismon: Warum ein natürlicher Wirkstoff heilt, aber nicht heilen darf.
Die erstaunliche Geschichte einer alchemistischen Substanz, die es bisher nur als Kosmetikum und Nahrungsergänzungsmittel gibt.

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© uwimages, Torbz/Adobe Stock Collage: raum&zeit

30 Jahre lang leidet Gerhard M. an Neurodermitis und ist auf eine tägliche Dosis Cortison angewiesen. Heute braucht er sie nicht mehr. Seine Haut hat sich beruhigt, seine Lebensqualität nachhaltig verbessert. Bei Ruth J. sind die großen, kreisförmigen Narben nahezu verschwunden,...
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Lebensenergie aus dem Ei
Von Andrea Freund, Hamburg – raum&zeit Newsletter 211/2017

30 Jahre lang leidet Gerhard M. an Neurodermitis und ist auf eine tägliche Dosis Cortison angewiesen. Heute braucht er sie nicht mehr. Seine Haut hat sich beruhigt, seine Lebensqualität nachhaltig verbessert. Bei Ruth J. sind die großen, kreisförmigen Narben nahezu verschwunden, unter denen sie nach einer Brustkrebs-Operation jahrelang litt. Das schmerzhafte Ulcus, also eine offene Stelle am Bein von Angelika S., hat sich innerhalb weniger Tage geschlossen. Zuvor hatte der Pflegedienst sich mit unterschiedlichen Mitteln vergeblich darum bemüht. Was diese drei Menschen verbindet, sind ihre erstaunlichen Erfahrungen mit der „Crème du Ciel“.
Deren Wirkstoff „Ei-Öl“, oder altgriechisch „Charismon“, kommt in der Natur nicht vor und ist doch vollkommen natürlich. Gewonnen wird die weltweit einmalige und patentierte Substanz aus Eigelb, dessen Bestandteile nach einem traditionellen, alchemistischen Verfahren wiederholt getrennt, gereinigt und wiedervereinigt werden – zu einem gelb-roten Öl mit außerordentlicher Heilwirkung. Das belegen nicht nur die Berichte von inzwischen vielen hundert Anwendern, die damit nach eigenen Angaben in kurzer Zeit etwa auch Gürtelrose, Zeckenbisse, Schnitt- und Schürfwunden oder – innerlich angewandt – Aphthen in der Mundschleimhaut in den Griff bekamen. Das hohe Potenzial des „Ei-Öls“ bestätigt seit Jahren auch die Forschung – mit inzwischen mehr als 25 Studien und wissenschaftlichen Arbeiten. Sie zeigen, dass Charismon viele Schädigungen unseres größten Organs (Haut) bis hin zu schweren Verbrennungen erfolgreich therapieren kann.

Multitalent Ei-Öl

Demnach fördert Charismon die Wundheilung, beugt Narbenbildung nach Operationen oder Verbrennungen vor, lässt bestehende Narben verblassen und verbessert die Mikrozirkulation der Haut, so dass selbst als „tot“ geltendes Narbengewebe wieder durchblutet wird. Zudem kann es bei Entzündungen die Immunabwehr in den Hautzellen stärken. Oder, wie es der Entwickler des Ei-Öls, der Frankfurter Arzt für Naturheilverfahren Dr. med. Werner Ch. Nawrocki, auf den Punkt bringt: „Diese Substanz kann selbst bei stärksten Verbrennungen die Haut vollständig und ohne Narbenbildung regenerieren.“ Der 71-Jährige studierte nicht nur Medizin, Psychologie und Philosophie, sondern hatte in Prof. Dr. h. c. Albert Riedel (1911-1984) auch einen außergewöhnlichen Lehrer und Mentor:
Der berühmteste Alchemist des 20. Jahrhunderts, der sich Frater Albertus nannte, stammte aus Deutschland und gründete die Paracelsus Research Society in Salt Lake City/USA. Hier und in Europa lehrte er viele Jahre Alchemie und Spagyrik, wie sie Paracelsus, der Begründer der modernen Naturheilkunde, im 16. Jahrhundert verstand: als einen Weg, Körper, Seele und Geist des Menschen in Einklang zu bringen und auf diese Weise gesunden zu lassen. Für das 21. Jahrhundert mag es etwas wunderlich klingen, aber von dem Alchemisten erhielt Dr. Nawrocki 1984 den Auftrag, „das Ei-Öl zu entwickeln und auf den Markt zu bringen, zum Wohle der Menschen.“ „Kein Problem“, entgegnete der junge, dynamische Arzt, „das ist in ein paar Jahren geschafft!“ Heute sagt er: „Ich hätte nicht gedacht, wie mühsam das ist.“

Gegen alle Widerstände

Versucht hat er vieles: So bot der Mediziner die Rezeptur führenden Pharma-Unternehmen an. Sie hatten alle kein Interesse an einem Heilmittel, das ohne Nebenwirkungen hilft – anders als in der modernen Medizin, in der jede Wirkung eines chemischen Medikaments per se mit unerwünschten Begleiterscheinungen einhergehen kann. Die Begründung: Es sei nicht „inhouse“, also von der eigenen Forschungsabteilung entwickelt worden. Dr. Nawrocki kontaktierte auch große Kosmetikfirmen, sie lehnten alle ab.
Also produzierte er das Ei-Öl schließlich in einer eigenen Anlage und brachte es in kleinerem Umfang selbst heraus, bisher in der Crème du Ciel, in Duschgel, Bodylotion und in Zahnpasta, die als Kosmetikum zugelassen sind, sowie in Vitamintabletten und dunkler Schokolade als Nahrungsergänzungsmittel. Aus eigenen Mitteln finanziert er seit Ende der 1990er-Jahre wissenschaftliche Untersuchungen, um die Wirksamkeit des Ei-Öls zu belegen. Möglich wird dies unter anderem über Spenden, die über die gemeinnützige Phameres e. V. eingebracht werden, eine von Dr. Nawrocki mit gegründete Nachfolge-Organisation der Paracelsus Research Society.

Erfolgreich einsetzbar bei zahlreichen Erkrankungen

Bereits 1998 berichtete eine Doktorarbeit an der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie an der Universität Leipzig über positive Ergebnisse mit dem Ei-Öl-Präparat. In einer randomisierten Blindstudie hatte sich gezeigt, dass sich Brandwunden bei Kindern einen Tag früher vollständig schlossen, als bei der herkömmlichen Behandlung mit Silbersulfadiazin, zudem bildeten sich keine Narben und es traten weniger Schmerzen oder Juckreiz auf. „Ihr Einsatz bei Verbrennungen 1. und oberflächlich 2. Grades ist nach unserer Einschätzung sinnvoll und wünschenswert“, schrieb seinerzeit der Studienleiter Prof. Joachim Bennek. Er berichtete außerdem, dass die „Ei-Öl-Salbe“ bei Kindern mit chronisch entzündlichen Erkrankungen des Darms und Hauterkrankungen im Genitalbereich „eine sehr gute Wirkung“ zeigten – und damit nicht nur auf die Haut als solche positiv einwirkt, sondern auch auf die empfindlicheren Schleimhäute des Körpers. Behandelt mit Charismon können sich sogar Hämorrhoiden zurückbilden, bei denen es zu einer übermäßigen Schleimhautabsonderung am After kommt. Und es gab einen überraschenden Nebenbefund: Nachdem eine ärztliche Kollegin von Prof. Bennek, der ein Lappen der Schilddrüse entfernt worden war, zwei Monate lang drei- bis vier Mal täglich die Ei-Öl-Salbe aufgetragen hatte, wurde die bis dahin „stark aufgeworfene, verhärtete Narbe“ am Hals „nahezu unsichtbar“. Am Institut für experimentelle Dermatologie der Universität Witten-Herdecke wies Prof. Hagen Tronnier 1999 nach, dass Crème du Ciel die Glätte der Haut fördert und binnen „drei Wochen zu einer nachhaltigen Verbesserung der Hautoberflächenstruktur“ geführt habe. 2003 bestätigte er in einer neuen Studie, dass „Rauigkeit und Schuppigkeit“ trockener Haut deutlich ab- und die Glätte der Haut durch Charismon um 18 Prozent zunehme. Selbst Falten, im eigentlichen Sinn keine Erkrankung, sondern eine Alterserscheinung, hat Crème du Ciel offenbar etwas entgegensetzen: „Eine positive Beeinflussung der Hautfaltigkeit durch kosmetische Maßnahmen ist üblicherweise nur in sehr begrenztem Umfang möglich“, schreibt damals Prof. Tronnier und fährt fort: „Dennoch zeigte sich eine Abnahme der Hautfaltigkeit um durchschnittlich 6,3 Prozent. Aufgrund der geringen Varianz sind auch diese Unterschiede statistisch hochsignifikant.“

Ei-Öl verjüngt und stärkt den Körper

Dass Charismon mehr vermag als eine herkömmliche Creme bestätigte im Jahr 2003 Prof. Jürgen Bereiter-Hahn, der seinerzeit am Institut für Zellbiologie und Neurowissenschaft der Frankfurter Goethe-Universität „Kinematische Zellforschung“ betrieb und von 2003 bis 2007 Vizepräsident der Hochschule war. Seine Ergebnisse stellte er mit leuchtenden Augen auch bei der Medizinischen Woche in Baden-Baden vor: Ei-Öl schütze vor den sogenannten Freien Radikalen und verlangsame den Alterungsprozess der Haut, indem es den Zelltod, die sogenannte „Apoptose“, hinauszögere. So unterstütze Ei-Öl „gesundes Altern“, das Ei-Öl sei ein „echtes Anti-Aging-Mittel“. Auch der deutsche Biophysiker Fritz-Albert Popp, der mit der Erforschung der „Biophotonen“ bekannt wurde, wie er die – wissenschaftlich nicht bewiesene – Lichtstrahlung lebender Zellen nennt, untersuchte Charismon. Dabei zeigte sich, dass dieser Wirkstoff „verstärkt Biophotonen“ abstrahle. Ein Beleg für die Vitalität oder vitalisierende Kraft des Ei-Öls? Weitere Untersuchungen, die dies eindeutig bestätigen würden, blieben bisher aus.
Die nachweislich antibakterielle Wirkung des Ei-Öls trägt in der Zahnpasta „Crème du Ciel dental“ indes dazu bei, dass Zahnfleischentzündungen (Parodontitis) rascher abklingen, das Zahnfleisch insgesamt kräftiger wird und die Zähne dadurch besser verankert sind. Zahnausfall wird so vorgebeugt. „Patienten empfehle ich die Zahncreme daher auch zur Prophylaxe“, sagt Christine Albinger-Voigt, Vorstandsmitglied der Internationalen Gesellschaft für ganzheitliche Zahnmedizin in Deutschland, Heilpraktikerin und Zahnärztin mit eigener Praxis in Bad Homburg. „Die Bakterienbesiedlung in Mund und Darm hängen zusammen“, fügt sie hinzu, und weist darauf hin, dass sich das körpereigene Immunsystem zu großen Teilen im Darm befindet: „Das Ei-Öl in der Zahncreme wirkt schon in der Mundschleimhaut modulierend auf die Zusammensetzung der Bakterienflora und beeinflusst sie positiv.“ Auch Karies könne damit verhindert werden.

Wissenschaftlich nicht erklärbar

Wie aber kommt das umfangreiche Wirkspektrum des Ei-Öls zustande? „Wissenschaftlich ist es nicht zu erklären“, sagt Dr. Nawrocki. Die Substanz sei unbegrenzt haltbar – er selbst verfüge über Proben von 1984, die immer noch wirksam seien: „Daher muss darin eine Energie enthalten sein, die mit wissenschaftlichen Methoden bisher noch nicht fassbar ist.“ Biochemisch ist es in der Tat nicht zu verstehen, dass der hohe Anteil vor allem an ungesättigten Verbindungen wie Omega 3- und Omega 6-Fettsäuren das Ei-Öl nach einer gewissen Zeit nicht ranzig werden lässt. Auf der anderen Seite weiß man inzwischen, dass ungesättigte Fettsäuren Entzündungsprozesse im Körper unterbinden, die, wenn sie chronisch werden, schneller altern lassen. Das allein jedoch könne für die zahlreichen positiven Wirkungen nicht verantwortlich sein. „Im Ei befinden sich aber alle Informationen des Lebens“, ergänzt der Mediziner, „mit nur etwas Wärme entsteht aus dem Ei neues Leben.“ Durch die alchemistische Aufbereitung werde dem gesamten Körper der Weg zurück zu Harmonie und Wohlbefinden gewiesen. Das Öl aus dem Ei wirke nicht nur äußerlich und innerlich auf die Haut und Schleimhäute, sondern „offensichtlich auch auf jede Zelle“.

Heilmittel für Seele und Geist

Anwender berichteten ihm, dass sich auch ihre Stimmung verbessert habe, nachdem sie sowohl die Creme verwendet als auch die Vitamintabletten eingenommen hatten. Dr. Nawrocki selbst geht sogar davon aus, dass das Ei-Öl die spirituelle Bewusstseinsentwicklung fördere – was sich bisher natürlich keinesfalls wissenschaftlich beweisen lässt. Und so merkwürdig es aus naturwissenschaftlicher Sicht klingt: Es passt zum Verständnis eines alchemistischen Präparats, das den Anspruch hat, Körper, Seele und Geist gleichermaßen ins Lot zu bringen.
Eine über die Haut hinausgehende, innerliche Wirkung des Ei-Öls hat Prof. Bennek, Leiter der ersten Studie zu Charismon, selbst erlebt. 2003 litt er an einem Gichtanfall am rechten großen Zeh. Er habe, so schreibt er Dr. Nawrocki in einem Brief, den Fuß mit Ei-Öl behandelt „und spürte schlagartig Besserung!“
In Frankfurt führt der Arzt neben seiner eigenen Praxis ein kleines privates Forschungsinstitut. Seit 2017 lehrt Dr. Nawrocki zudem als Gastdozent an der Universität von Osch in Kirgistan, wo gerade eine Studie die Erfolge des Ei-Öls bei Verbrennungen eindrucksvoll belegt hat. In Kürze soll in dem zentralasiatischen Land die staatliche Zulassung als Medikament bei Brandverletzungen der Haut erfolgen. „Wenn das einmal geschafft ist“, so Dr. Nawrocki, „hoffen wir, dass es auch in anderen Ländern möglich sein wird.“ Vielleicht ja auch in Deutschland, wo die offizielle Anerkennung als Arzneimittel bisher ausblieb, weil das Ei-Öl „als organisches Präparat nicht standardisierbar“ sei, wie ihm ein Spezialist für die Zulassung von Medikamenten auf Anfrage beschied.
Ebenfalls in Kirgistan ist in den vergangenen Monaten eine Studie zur Wirkweise von „Spirit of Charismon“ angelaufen. Bei dieser Tinktur handelt es sich um eine Art Essenz des Ei-Öls, die daraus extrahiert wird und Linderung bei Arteriosklerose bringen soll: Was umgangssprachlich salopp „Arterienverkalkung“ genannt wird, gilt als häufigster Grund für Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Nicht nur in Deutschland sind das die Todesursachen Nr. 1, sondern auch weltweit, wie die WHO (World Health Organisation) Anfang 2017 mitteilte.
Wann ist die Zeit reif für einen Stoff, der tatsächlich heilt, weil er ganzheitlich ist und den Menschen physisch, psychisch und spirituell im Blick hat? Der nicht nur aus Gründen der Gewinnmaximierung hergestellt und vertrieben wird? Und der allen Menschen zugänglich ist?
Weitere Informationen und Bezugsquellen unter www.charismon.de

Die Autorin

Andrea Freund lebt und arbeitet als freie Journalistin und Redakteurin in Hamburg. Sie schreibt vor allem (Reise-)Reportagen sowie über ganzheitliche Medizin u. a. für GEO SAISON, die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung sowie NATUR & HEILEN. 2014 legte sie die Prüfung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie ab, sie ist ausgebildet in Kognitiver Verhaltenstherapie sowie in verschiedenen Yogastilen, die sie auch unterrichtete. Ihr großes Interesse gilt der spirituellen Entwicklung und der Herausforderung, im Hier und Jetzt zu sein.

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