Massenvollstreckungsverfahren müssen laut einem Gerichtsurteil des BGH von einer realen Person unterschrieben sein. Der Beitragsservice des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks erfand daraufhin eine Person namens „Renz“.
Das riecht nach einem handfesten Justiz-Skandal. Der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio arbeitet mit äußerst dubiosen Methoden, um die aktuelle Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) zu umgehen, wie die Freiheitskanzlei mitteilt. Aber wen wundert es noch?
Wer ist „Renz“?
Am 25.02.2026 hatte der BGH hatte in einem Urteil (VII ZB 29/24) entschieden, dass Massen-Vollstreckungsersuchen nicht einfach stumpf mit dem Namen der Intendantin bedruckt werden dürfen. Es muss eine reale Person erkennbar sein, die juristisch die inhaltliche Verantwortung übernimmt.
Darauf hin erfand der Beitragsservice offenbar den ultimativen Mitarbeiter Renz. Fortan stand unter den Vollstreckungsersuchen gegen GEZ-Verweigerer „i.A. Renz, Abteilung Operations 1“ (eine sogenannte Eselprokura).
Egal ob beim Bayerischen Rundfunk (BR), beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) oder beim Südwestrundfunk (SWR) – überall taucht plötzlich diese mysteriöse Person „Renz“ auf, die für die Zwangsvollstreckungen verantwortlich sei. Oder auch nicht, denn er oder sie unterschreibt ja nur im Auftrag für irgendeinen unbekannten Auftraggeber. Die Amtsgerichte nicken das in der Regel brav ab: „Schaut her, da steht ein Name, also hat ein Mensch das geprüft!“
Absurde Millionenforderung
Da es laut Freiheitskanzlei ca. 1 Million Zwangsvollstreckungen im Jahr durch die GEZ gibt, müsste Renz auch eine Million mal unterschreiben, das sind über 4.500 Unterschriften pro Arbeitstag, gut neun pro Minute. Parallel dazu muss der oder die Angestellte im Kölner Beitragsservice das tägliche Massengeschäft in Bayern und Mitteldeutschland prüfen, Konten pfänden und überdies die rechtliche Verantwortung für eine hochkomplexe Millionen-Forderung im Südwesten Deutschlands übernehmen.
Ja, Sie haben richtig gelesen: eine Millionenforderung (exakt: 1.042.026 Euro) an einen GEZ-Verweigerer aus Baden Württemberg unter einem offiziellen Aktenzeichen! Dies ist eine beispiellose Absurdität und zeigt die unkontrollierten Auswüchse eines gnadenlosen Abzockersystems.
Unterschriften-Attrappe?
Es ist physisch und denklogisch ausgeschlossen, dass „Renz“ das leisten kann. Er oder sie verantwortet gar nichts. „Renz“, so die Freiheitskanzlei, sei nichts weiter als eine maschinell generierte Unterschriften-Attrappe, die eine Prüfung durch einen echten Menschen vorgaukelt – ein systematisches Täuschungsmanöver!
Die Freiheitskanzlei, Gründer der Plattform https://beitragsstopper.de, hat genau dieses Argument – untermauert mit den verschiedenen geschwärzten Bescheiden als visuellen Beweis – in einer sofortigen Beschwerde für die übergeordneten Landgerichte eingebracht. Wenn diese erst einmal erkennen, dass „Renz“ die 1-Millionen-SWR-Person und gleichzeitig der MDR- und BR-Massen-Vollstrecker ist, werde die Luft für die Rundfunkanstalten hauchdünn, prophezeiht die Freiheitskanzlei.
