Die Erde als Kriegswaffe

Geoengineering, Wettermanipulation und künstliche Erdbeben

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© NASA Johnson Space Center; Bearbeitung: raum&zeit

Die im Frühjahr verstorbene Biologin und Trägerin des alternativen Nobelpreises Rosalie Bertell hat in ihrem Buch „Kriegswaffe Planet Erde“ das Militär als „Krebsgeschwür der Erde“ bezeichnet. Recht hat sie. Denn die Zeiten, in denen das Militär &bdqu...
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Die Erde als Kriegswaffe
Von Werner Altnickel, Oldenburg, und Detlef Scholz, Wolfratshausen – raum&zeit Ausgabe 181/2013

Die im Frühjahr verstorbene Biologin und Trägerin des alternativen Nobelpreises Rosalie Bertell hat in ihrem Buch „Kriegswaffe Planet Erde“ das Militär als „Krebsgeschwür der Erde“ bezeichnet. Recht hat sie. Denn die Zeiten, in denen das Militär „nur“ kinetische Waffen und Explosivstoffe zur Erreichung der Ziele der Machthaber einsetzte, sind längst Vergangenheit. Selbst Atomwaffen wirken veraltet gegen geologische Waffensysteme, die Tsunamis, Erdbeben, Hurrikane, Dürren und andere Wetterextreme auslösen können. 

Die Erde ist in Gefahr

Unser blauer Planet hat vielfältige Schutzhüllen, welche zusammen erst die Möglichkeiten der Vielfalt organischen Lebens geschaffen haben. So haben wir den äußeren und inneren Van-Allen-Gürtel, das Magnetfeld, die Ionosphäre mit ihren Myriaden geladener Teilchen, die Ozonschicht und die untere Atmosphäre. Jede dieser Schichten wehrt bestimmte von außen eindringende Strahlungsarten ab. Wir sollten tunlichst alles unterlassen, was diese teilweise fragilen Schutzhäute beschädigen und damit uns und das Leben allgemein auf der Erdoberfläche gefährden könnte. 

Leider halten sich die Militärs in ihrem Macht- und Machbarkeitswahn nicht daran. So wurden bereits in den 1950er und 1960er Jahren von den USA und der UDSSR Atombombenexplosionen in der Stratosphäre gezündet, welche den inneren Van-Allen-Gürtel beschädigten. Die Ozonschicht wurde massiv durch die Chemikalien aus zahlreichen Raketenstarts und Weltraumtransporterflüge beeinträchtigt. Die Ionosphäre ist seit Jahrzehnten in zunehmendem Maße das Experimentierfeld der gleichen zerstörerischen Interessengruppe. Deren Arroganz kommt zum Beispiel durch den Titel der US-Air-Force-Studie von 1996 mit dem Namen: „Owning the Weather in 2025“ („Wir besitzen das Wetter im Jahr 2025“) bezeichnend zum Ausdruck.

Die erdumhüllende Ionosphärenschicht (beginnt in etwa 80 Kilometer Höhe) bildet zusammen mit der Erdoberfläche als Gegenpol einen Kugelkondensator mit einem elektrischen Ladungsfeld. Die Großwetterlagen bestimmenden Höhenwinde –  der so genannte Jetstream – wird von der Ionosphäre beeinflusst. Ändert man zum Beispiel die Form der Ionosphärenkappe der Erde, so kann man damit die Höhenwinde manipulieren. Ionosphären-Heizer wie HAARP (Alaska/USA) oder Woodpecker (Russland) können mittels Mikrowellenbestrahlung ausgewählte Areale der Ionosphärenschicht auf etliche tausend Grad Celsius aufheizen und somit „anheben“ oder „hochwölben“. Dieser thermisch angehobenen Ionosphäre folgen nun auch die Höhenwinde und werden dadurch in ihrer natürlichen Flussrichtung abgelenkt, womit sich das Wetter manipulieren lässt.

Regen gegen Bezahlung

James Alfred Van Allen (1914–2006), US-amerikanischer Astrophysiker und Raumfahrtpionier. Seine bekannteste Entdeckung war der Nachweis eines Strahlungsfeldes um die Erde, das hauptsächlich aus Teilchen des Sonnenwinds und der kosmischen Strahlung besteht, die vom Magnetfeld der Erde eingefangen werden.

Eine andere Art der Wetterbeeinflussung geschieht dadurch, dass man mittels stehender elektromagnetischer Wellen Hoch- oder Tiefdruckgebiete förmlich örtlich am Himmel „festnageln“ kann. Aber auch Regen lässt sich mit elektro-magnetischer Strahlung auslösen. Das H2O-Molekül reagiert wie ein Dipol und kann dazu gebracht werden, sich via elektrostatischer Anziehungs- kräfte mit Feuchtigkeitstropfen zu vereinigen, die ab einer bestimmten Größe als Regen herabfallen. Die amerikanische Firma ELATE bietet Bauern durch Antennentechnik ausgelöste Beregnung ihrer Felder gegen Bezahlung an. Dies ist eine praktizierte Alternative zur Silberjodid-Wolkenimpfung zur Regenerzeugung. 

Der Raum zwischen der Ionosphäre und der Erdoberfläche ist normalerweise relativ hochohmig (geringe elektrische Leitfähigkeit). Durch jahrelanges Ausbringen von Metall- stäuben wie Aluminium, Barium etc. im Rahmen des Chemtrail-Sprüh-Programms wurde die Leitfähigkeit der Atmosphäre erhöht. Wenn man nun durch energiereiche Strahlung die Luft in ein leitendes Plasma verwandelt und ein Energiepfad zwischen der Ionosphäre und der Erdoberfläche eröffnet wird , kommt es zum Ladungsausgleich wie über ein Stromkabel. Sollte gleichzeitig die Energie eines Sonnenflares die Erde treffen, könnte es zu gewaltigen Dauerentladungen ungeheurer Energien entlang des Plasmakanals kommen, vergleichbar mit nicht aufhören wollenden Blitzen an der gleichen Einschlagstelle. 

Rosalie Bertell (1929–2012), US-amerikanische Ärztin, Autorin und Umweltaktivistin. Trägerin des Alternativen Nobelpreises 1986.

Mit diesen und weiteren Gefahren spielen unsere modernen „Zauberlehrlinge“.

Die ausgebrachten Metallstäube gelangen als Fall-out in die unteren Luftschichten und werden dann von lebenden Organismen eingeatmet. Aufgrund ihrer Winzigkeit (im Nanometerbereich) überwinden sie jede Körperbarriere und wandern in alle Organe, sie können sogar die Blut/Hirn-Schranke durchdringen. 

HAARP

Am Rande der Arktis, 450 Kilometer östlich von Anchorage (Alaska) hat das Pentagon die HAARP-Anlage (High Frequency Active Auroral Research Project; deutsch etwa: Erforschung der Polarlichtzone mittels Hochfrequenzen), den größten elektromagnetischen Ionosphärenheizer der Welt errichtet. Die US Navy und die US Air Force sind Co-Financiers. Baubeginn war 1990, die Anlage wächst ständig weiter. Sie besteht derzeit (2012) aus einem Feld von 360 Antennen mit jeweils 22 Metern Höhe. Diese sind phasenverschoben ansteuerbar, daher lassen sich ihre Sendekegel in jede Richtung einstellen und sogar rotieren. 2004 war HAARP mit 3600 Kilowatt Input-Sendeleistung voll betriebsbereit. 

Offiziell dient der Ionosphärenheizer der Erforschung der irdischen Polarlichtzone. Er ermöglicht außerdem Kommunikation mit U-Booten, Erdtomografie („Röntgenaufnahmen“ der Erdkruste zum Auffinden von Öl- und Gasfeldern), Überkopfradar und dreidimensionale Gefechtsfeldabbildung. Man findet jedoch zahlreiche Hinweise, dass HAARP hauptsächlich zu Zwecken der Wettermanipulation via Beeinflussung des Jetstreams sowie für die Erdbebenerzeugung errichtet wurde. Natürlich wird die Öffentlichkeit über die wahren Fähigkeiten dieser Anlagen im Dunkeln gelassen.

Woodpecker

Die Sowjets hatten bereits in den 1960er Jahren damit begonnen, eine Mikro- und Skalarwellen-Anlage aufzubauen. Amateurfunker verpassten ihr wegen der schnarrenden Funkstörungen, die sie verursachte, den Namen „Woodpecker“ (englisch für „Specht“). Wie kamen die Sowjets zu diesem Vorsprung? Das lag wohl an nach der Niederlage Nazi-Deutschlands nach Russland deportierten deutschen Radar- und Raketentechnikern mit guten Kenntnissen über Dopplerradar und weiteren militärisch nutzbaren Entwicklungen. Wenn man die großen Reichsdeutschen Antennenwände mit den späterhin noch viel mächtigeren, bis zu 150 Meter hohen und bis 600 Meter langen sowjetischen Antennenkonstruktionen zum Beispiel nahe Tschernobyl vergleicht, erkennt man eine gewisse Ähnlichkeit.

Da die Russen anfangs bei der Atombombenentwicklung gegenüber dem Westen ins Hintertreffen gekommen waren, forcierten sie umso mehr die Mikrowellen- und Skalarwellentechniken, in welchen sie bald eine führende Rolle einnahmen. Diese hoch entwickelten und kraftvollen Radaranlagen sind nicht nur als passive Ortungsradare, sondern auch als Angriffsradaranlagen zu betrachten, wie es zum Beispiel der Atomwissenschaftler Prof. Lengfelder vom Otto-Hug-Strahleninstitut in München ausdrückte: „Sie sind das russische Gegenstück zum „Star-Wars“-Programm der USA.“ Auch so genannte „Tesla-Howitzer“–Strahlenwaffen wurden konstruiert, wie der US-Lieutnant Colonel T. Beardon auf seiner Website www.cheniere.com mitteilt.

EU-Aktivitäten

Die Europäer errichteten im norwegischen Tromsö die so genannte EISCAT-Antennen- anlage (European Incoherent Scatter) – angeblich nur zu Forschungszwecken. Ihre 100 Tonnen schweren, motorgetriebenen Hohlspiegelantennen werden derzeit durch die neue „EISCAT 3 D“ Anlage „zukunftsfähig“ gemacht. Im Endausbau sollen hier und an weiteren skandinavischen Standorten bis zu 100 000 Antennen stehen. Diese Unmenge kleiner Sende- und Empfangsantennen kann den gesamten sichtbaren Himmelsbereich erfassen. Modell für die Antennentechnik dürfte die US-HAARP-Anlage gestanden haben.

Inzwischen besitzen weitere technologisch hoch entwickelte Staaten wie China solche kombinierten elektronischen Ortungs- und Waffensysteme. Die gleichgeschalteten Massenmedien schweigen sich darüber aber weiterhin hartnäckig aus. Vermutlich soll die Bevölkerung nicht unnötig beunruhigt werden. Vehemente Massen-Protesten wären das letzte, was die Betreiber der Anlagen brauchen. Unwissende sind eben leichter zu regieren.

Dass geologische Waffensysteme keineswegs das Phantasieprodukt von „Verschwörungstheoretikern“ sind, beweisen nicht nur zahlreiche öffentliche Äußerungen und Aktivitäten von Organisationen und Gremien. So erarbeiteten schon im Jahr 1977 die Vereinten Nationen in Genf die ENMOD- Konvention (Environmental Modification Techniques, deutsch: Umweltkriegsübereinkommen). Sie diente der internationalen Ächtung von Geowaffen für die Erzeugung künstlicher Erdbeben und Tsunamis, für das gezielte Öffnen von Ozonlöchern, für die Steuerung von Stürmen sowie für die elektrische Veränderung der Ionosphäre etc. 1998 tagte das Europäische Parlament, um Anlagen wie HAARP zu ächten. Das Internationale Rote Kreuz IRK warnte auch bereits vor den gesundheitlichen Risiken durch HAARP. 

Bestelltes Wetter

Wenn der bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer in einer Sonntagsrede anlässlich einer Feier zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2012 vom „bestellten guten Wetter“ spricht, mag das noch augenzwinkernd rüberkommen; vermutlich steckt aber mehr dahinter. Tatsächlich haben sich schon viele Politiker, Militärs, Wissenschaftler und Insider zu Geowaffen und Wettermanipulation unmissverständlich geäußert, wie folgende kleine Auswahl zeigt:

• Der weltweit anerkannte Wissenschaftler und Leiter des Instituts für Geo- und Planetarphysik Gordon Mac Donald beschrieb 1966 in seinem Buch „Unless Peace comes“ (Deutsch etwa: Nur wenn der Frieden kommt) Wetter- und Klimamanipulationen, Polkappenschmelzen, Ozon-Verminderungstechniken, Erdbebenerzeugung, Ozean- wellenkontrolle sowie Gehirnwellenmanipulation durch die Benutzung und Manipulation der Energiefelder der Erde.

• 2001 brachte der US-Präsidentschaftsanwärter Dennis Kucinich einen Gesetzentwurf zur Ächtung von Chemtrails und elektromagnetischer Kriegführung et cetera in den US-Kongress ein. (Space Presevation Act)

• Im Januar 2011 forderte der ehemalige FBI-Chef von Los Angeles Ted Gunderson, das Ausbringen der Chemtrail-„Giftwolken“ zu stoppen: „Die Todesladungen, auch bekannt unter den Namen Chemtrails, werden über die gesamte USA und England, Schottland, Irland und Nordeuropa versprüht. [...] Vögel sterben rund um die Welt. Fische sterben zu Hunderttausenden rund um die Welt. Das ist ein Genozid. Das ist Gift. Das ist Mord, ausgeführt durch die UN. [...] Ich weiß zufällig von zwei Orten, wo die Flugzeuge stationiert sind, die den Mist über uns abladen. [...] Das ist ein Verbrechen: Ein Verbrechen gegen die Menschheit ...[...] Was ist mit den Piloten, die die Flugzeuge fliegen und diesen Müll auf ihre eigenen Familien abladen, dieses Gift. Jemand muss was dagegen unternehmen. [...]“ (http://tedgunderson.net)

• Fran de Aquino von der Maranhao State Universitiy, Physics Department, S. Luis / MA, Brazil erstellte eine Studie mit dem Titel: „ELF– Strahlung, welche durch modulierte Hochfrequenzerhitzung der Ionosphäre generiert wird, kann Erdbeben, Zyklone und lokale Erwärmung verursachen.“ 

• Der schottische EU–Parlamentarier Erik Meijer befragte am 10.5.2007 die EU-Kommission in einem sechsseitigen Papier kritisch zur Chemtrail-Problematik. Die Kommission erteilte ihm eine die angesprochenen Problematiken negierende Antwort.

• Der frühere US-Verteidigungsminister William Cohen sagte im April 1997 auf einer Terrorismuskonferenz an der Universität von Georgia: „Andere sind sogar engagiert in einen Öko-Typ des Terrorismus, wodurch sie das Klima verändern, Erdbeben auslösen und Vulkanausbrüche veranlassen durch die Benutzung von elektromagnetischen Wellen.“ 

• Der italienische General Fabio Mini hat in dem Artikel: „Das Wetter besitzen: Der globale Umweltkrieg hat bereits begonnen!“ folgendes geschrieben: „Keiner glaubt mehr, dass ein Erdbeben, ein Tsunami oder ein Hurrikan reine Naturphänomene sind! […] Durch die moderne Kerntechnologie und vor allem die Produktion von Mini-Atom-sprengköpfen oder die Überfülle an atomaren Minen ist man in der Lage, unterirdische und unterseeische Explosionen auszulösen, die ihrerseits unter besonderen Bedingungen zu Erdbeben und Tsunami führen können.“

• Der Polymerchemiker Dr. R.M. Castle entwarf 2003 und 2005 den Unified Atmospheric Preservation Act, in welchem sowohl Düppel, Chemtrails, Biologische Impf- und andere Agenzien sowie elektromagnetische, skalare, Plasma-, Energiewellen- und Strahlenwaffen geächtet werden sollten. Leider scheiterte dieser Gesetzentwurf. 

Unbequeme Fragen

Auch Teile der internationalen Presse greifen zuweilen das Thema Geowaffen und Wetterbeeinflussung auf. So titelte der Indian Daily nach dem verheerenden Tsunami vom 26.12.2004 im indischen Ozean mit über 200 000 Toten am 29. Dezember 2004: „Menschlicher Eingriff hinter Erdbeben und Tsunami? Es ist Zeit für die indische Marine, dieses aufzuklären.“ Der zuständige Korrespondent, Balaji Reddy, stellte unbequeme Fragen: „War dies ein Erdbeben erzeugendes Experiment zum Besiegen des Feindes, welches außer Kontrolle geriet? Viele Länder arbeiten an Methoden der massiven Erdbebenerzeugung. [...] Viele in der ganzen Welt stehen vor einem Rätsel durch die Tatsache, dass in Südasien niemals Tsunamis auftraten. [...] War dies die Kraftprobe eines Landes, um der Region zu zeigen, welche Verheerungen erzeugt werden können? [...] Wir wissen, dass viele Länder inklusive Indien an Antigravitationsfluggeräten und Vorrichtungen arbeiten. [...]“

Und am 10.1.2007 hieß es in demselben Blatt: „[...] Wissenschaftler der Großmächte erproben Wege um künstliche Wolken, künstliche kosmische Strahlung, Sonneneruptionen und Kondensstreifen (Chemtrails ) dazu zu nutzen, die gegnerischen Satelliten und die Kommunikationsinfrastruktur zeitweilig auszuschalten.“ 

Insider Bearden

Als Beispiel für einen Insider möge hier der ehemalige US-Oberstleutnant Thomas Bearden angeführt werden. Er war eigenen Bekundungen zufolge an diversen Geheimprojekten zur Erforschung und Nutzbarmachung von Skalarwellen beteiligt. Bearden identifizierte Nikola Tesla als den geistigen Urheber der Skalarwellentechnik und nannte denn auch das zugrunde liegende technologische Konzept „Tesla Magnifying Transmitter“. 

Tesla hatte Anfang des 20. Jahrhunderts mechanische und elektrische Interferometertechniken entwickelt, um sehr große stehende Wellen zu einem gebündelten Energiestrahl von sehr großer Energie zu kombinieren. Dieser kann dann benutzt werden, um Erdbeben in großer Entfernung zu induzieren. Mittels eines mechanischen Vibrators mit gepulstem Luftdruck in einer Stahlsäule erzeugte er bereits um 1900 kleinere Erdbeben. Die rhythmischen Vibrationen dringen fast verlustlos durch die Erde und produzieren alle möglichen Effekte. Am 11.7.1935 berichtete die New York American über Teslas „Telegeodynamics“ genanntes kontrolliertes Erdbeben durch Übertragung von mechanischen Schwingungen durch die Erde. 

Tesla stellte fest, dass er durch feste geologische Formationen wie Felsen hindurch stehende Skalar-Wellen in den flüssigen Erdkern stellen konnte. Dieser fängt an, die Welle zu speisen, wenn gewisse Resonanzbedingungen erfüllt sind. Damit hat man quasi eine gigantische Triode geschaffen, die nach dem Prinzip einer Verstärkerröhre arbeitet. Der Erdkern reagiert entsprechend des ursprünglichen Signals, das nun sozusagen das Steuergitter der Triode öffnet. Ein langsames Verringern der Frequenz lädt die Energie hinauf in die Ionosphäre jenseits des Punktes, den man auf der anderen Seite der Erde ins Visier genommen hat. So lässt sich der Jet-Stream und damit das Wetter beeinflussen. Man kann etwa sintflutartige Regenfälle oder Dürren über große Gebiete verursachen. Ein Beispiel ist die Flutkatastrophe in Pakistan im Sommer 2010. Pakistan ist ein politisch äußerst instabiler Verbündeter der USA im „Kampf gegen den Terror“. 

Das Tunguska-Ereignis

Wird die Frequenz dagegen abrupt gesenkt, hat das gewaltige Blitze und Feuerbälle (Plasma) zur Folge, welche die Erdoberfläche bombadieren. Es gibt gute Gründe für die Annahme, dass das so genannte Tunguska-Ereignis in der sibirische Taiga (Russland) am 30. Juni 1908 künstlich herbeigeführt wurde. Die Wissenschaft rätselt bis heute, welcher Art die Katastrophe war, bei der auf einem Gebiet von 2 000 Quadratkilometern Größe 60 Millionen Bäume umgeknickt wurden. Noch in 500 Kilometer Entfernung wurde ein heller Feuerschein am Himmel beobachtet. Es wird spekuliert, dass Tesla eigentlich über dem Nordpol eine „Lightshow“ bieten wollte (wo sich zu der Zeit der Polarforscher Robert Peary aufhielt), möglicherweise, um seinen Sponsor Westinghouse von der Wirksamkeit der Technologie zu überzeugen. Er schoss jedoch, vielleicht aufgrund eines Fehlers bei der Winkelberechnung, weit über sein Ziel hinaus. Long Island (Teslas Aufenthaltsort zu der Zeit), Nordpol und Tunguska liegen jedenfalls auf einem Großkreis der Erde. Tesla war überzeugt, dass er Verursacher des Tunguska-Ereignisses war und zerstörte die technische Vorrichtung unmittelbar danach. 

Nikola Tesla (1856–1943) genialer Erfinder, Physiker und Elektroingenieur. Er gilt als Begründer der Skalarwellentechnik, die nach wie vor von der Schulphysik nicht anerkannt ist.

Das Tückische an Geowaffen sind aber nicht einmal solche spektakulären explosiven Ereignisse. Gilbert Gude, seinerzeit Mitglied des US-Kongresses, warnte nach der Stockholmer UN-Konferenz im Juni 1972, an der er als Beobachter teilgenommen hatte, vor ihrer prinzipiellen Unkontrollierbarkeit: „Warum sollten wir so alarmiert sein über eine Technik, welche nicht annähernd so tödlich ist, wie andere Formen des Krieges? Da gibt es verschiedene Gründe. Da sind klare Kommando- und Kontrollprobleme, welche mit geophysikalischem Krieg und Wettermanipulation im Speziellen zusammen hängen. Wir haben einfach nicht die kurz- oder langfristige Kontrolle über die Klimata der Welt. [...] Da sind keine Zweitschlüssel-Absicherungen und kein ausschließender Besitz wie bei Atomwaffen.“ 

Auch müsse mit vermehrten Kollateralschäden gerechnet werden, da die Geowaffen nicht zielgenau einsetzbar sind: „Wir müssen ebenfalls berücksichtigen, dass der Gebrauch von Wettermanipulationen potenziell unterschiedslos wirkt. Im Gegensatz zu anderen Waffen sind die Winde und Meere nicht so steuerbar, dass wir zwischen einem Ziel und dem anderen unterscheiden können. Durch ihre Eigenschaften sind sie flächendeckende Waffen. Wir können nicht nur militärische Ziele fluten oder Trockenheiten auslösen in Gegenden, wo nur militärische Verpflegung angebaut wird. Die Technologie wird unabhängig von der Uniform oder dem Beruf der Menschen gegen sie benutzt werden. Wettermodifikation wird unvermeidbar Zivilisten härter treffen als naheliegende militärische Objekte. [...]“ 

Die Autoren

Werner Altnickel

Der selbstständige Radio- und Fernsehtechnikmeister war von 1987 bis 2005 aktives Greenpeace-Mitglied.
Wegen seiner Haltung zu Chemtrails und der Rolle von HAARP wurde ihm von der NGO die Mitgliedschaft gekündigt.
Altnickel erhielt im Jahr 1997 den Euro-Solarpreis der europäischen Solarenergievereinigung.
Er ist verheiratet und hat fünf Kinder.

Dipl. Phys. Detlef Scholz 

studierte Physik in Münster. Danach siedelte er nach München über und arbeitete hier als Ingenieur.
Seit Mitte der neunziger Jahre ist er als Fachjournalist tätig. 

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