Anthroposophische Medizin

2,00 

Array
(
    [0] => Array
        (
            [0] => Array
                (
                    [job] => 1
                    [role_text] => Autor
                    [publish_id] => 187543
                    [name] => Volker Fintelmann
                    [order] => 
                )

        )

)

am Beispiel von Hashimoto, Lupus erythematodes, biliärer Leberzirrhose

Artikelnummer: th-49-07 Kategorien: ,

PDF-Download-Artikel – Vorschau:

Leibliche und seelische Kräfte wirken aus anthroposophischer Sicht untrennbar zusammen bei der Entstehung einer Autoimmunerkrankung und sollten in der Therapie gleichermaßen unterstützt werden. Wie dies in der Praxis aussehen kann, veranschaulicht Prof. Dr. med. Volker Fintelmann am Beispiel sehr unterschiedlicher Krankheitsbilder. Er zeigt beispielweise, was bei der Schilddrüse das Verbrennen von Nahrung mit dem Erleben von Emotionen zu tun hat oder bei der Leber die Steuerung von Umwandlungsprozessen mit selbstbestimmtem Handeln.

Drei typische Autoimmunkrankheiten sollen verdeutlichen, was solchen Leiden zugrunde liegt und wie die Anthroposophische Medizin hier helfen kann: die Hashimoto Thyreoiditis, der Systemische Lupus erythematodes und die primär biliäre Leberzirrhose. Betroffen sind also die Organe Schilddrüse, Nieren und die Leber. Neben den Organmanifestationen von Autoimmunkrankheiten können auch spezielle Gewebe betroffen sein, zum Beispiel arterielle Gefäße (Vaskulitis), Muskelgewebe (Myositis) oder auch der Gelenkknorpel (Rheumatoide Arthritis). Autoimmunität kann sich grundsätzlich überall im Körper entwickeln, eben da, wo unverwandelte Anteile des Erb-Leibs existieren. Doch gibt es bevorzugte Regionen wie die großen Organe oder eben bestimmte Gewebe. Alle autoimmunen Vorgänge in der Seele korrespondieren mit den Organen, können aber auch ausschließlich seelischer Natur sein und sind dann schwer einzugrenzen. Auf sie wird hier nicht eingegangen. Grundsätzlich jedoch gilt ein ständiges Wechselverhältnis und Miteinander von Leib und Seele, wie es sich auch in den nun folgenden Beispielen zeigen wird.

Hashimoto Thyreoiditis

Sie ist heute wohl die häufigste organbezogene Autoimmunkrankheit. Noch vor 50 Jahren war sie eher selten, damals bestimmte der Morbus Basedow mit seiner Überfunktion autoimmune Schilddrüsenerkrankungen. Dieser ist heute selten geworden. Der japanische Chirurg und Pathologe Haraku Hashimoto (1881-1934) veröffentlichte 1912 eine Schilddrüsenerkrankung mit auffälliger lymphozytenreicher Entzündung. Erst 20 Jahre später wurden seine Untersuchungen in den USA und England bestätigt, fanden aber insgesamt wenig Beachtung. Erst die Entdeckung von Autoantikörpern gegen Schilddrüsengewebe 1956 führte zur Definition einer Autoimmunkrankheit, die seither immer häufiger diagnostiziert wird. Die Schilddrüse hat die Aufgabe, beim Abbau fremder Stoffe, zum Beispiel der Nahrung, bis zur vollständigen Zerstörung mitzuwirken. Dieser Vorgang wird als Verbrennung gesehen, wobei Sauerstoff…

Nach Kauf und Zahlung steht der vollständige Artikel als PDF zum Download für Sie bereit:
– Bei Gastbestellung erhalten Sie den Download-Link per E-Mail mit der Bestellbestätigung.
– Als registrierter Kunde finden Sie den Download zusätzlich in Ihrem Kundenkonto (bis zu 10 Downloads möglich).