COVID-19 und Abwehrschwäche

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Wie klassische Homöopathie und die Banerji-Methode helfen können

Artikelnummer: th-45-12 Kategorien: ,

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Welche Möglichkeiten bietet die Homöopathie bei Erkrankungen wie COVID-19? Die Homöopathie ist ein aufstrebender Wissenszweig mit vielen verschiedenen Denklinien und ungeheurem Potenzial. Miguel Corty hat sowohl die klassische Homöopathie als auch die Forschungen der faszinierenden Banerji-Methode studiert. Indem er dieses Wissen mit der Paracelsusmedizin abgleicht, erhält er eine essenzielle Bestätigung sowie eine klare Struktur der Herangehensweise. Hier treffen sich profunde Forschung und effiziente Therapie!

Im Zuge der Wellen von Corona Infizierten, seien es nun kranke Personen oder asymptomatische „Überträger“ (oder auch nur falsch positiv Getestete), stellt sich die Frage, mit welchen Mitteln die Homöopathie uns bei der Bewältigung von Infektionskrankheiten unterstützen kann. Zu Lebzeiten von Samuel Hahnemann waren es gerade die Epidemien, bei denen homöopathisch behandelte Personen deutlich bessere Ergebnisse erzielten als die konventionell behandelten Patienten. Berühmtheit erlangten die Erfolge bei Cholera und Typhus. Das wichtigste Mittel damals war „Belladonna“.

Zwischen Individuum und Wesen der Krankheit

Doch der Therapieansatz Hahnemanns war ursprünglich allein die Suche nach einem einzigen, dem Patienten angepassten Mittel. Als es darum ging, eine Seuche zu bekämpfen, wechselte er seine Strategie und versuchte, die Erkrankung so gut wie möglich zu beschreiben, um dann die selben Mittel bei gleichem Krankheitsverlauf einzusetzen. So kam Hahnemann außer zu Belladonna auch zu China oder Cicuta. Seine Therapieerfolge machten die Homöopathie weltweit hoffähig. Doch mit der Zeit und unter seinen Nachfolgern tat man sich schwer, die letzten Empfehlungen des Meisters entsprechend umzusetzen. Mit der überholten Forderung, ein einziges Mittel zu verwenden, und mit dem Gedanken, möglichst viel mit sehr wenig zu bewegen, um das innere Gleichgewicht nicht zu verletzen, entwickelte man in der Homöopathie sehr lange keine Strategie mehr, um auf „Körperorgane“ oder „Erkrankungsbilder“ einzuwirken. Man ging davon aus, das individuelle Verstehen des Kranken würde auch die einzelnen Teilbereiche der Symptomatik erreichen und ausgleichen.

Miasmatische Umstände

Sehr viel später, etwa in den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts, versuchte man die Krankheit-auslösenden Umstände, die dem Patienten zu eigen sind, näher zu verstehen und zu korrigieren. Diese noch individuell verschiedenen Umstände wurden auf der Hahnemannschen Idee der „Miasmen Theorie“ aufgebaut. Mit dem Ziel, diese miasmatischen Grundveranlagungen auszugleichen, entwickelte sich die „Nosoden“ Therapie. Nosoden sind Heilmittel, die aus Körperflüssigkeiten oder schwärenden Wunden gewonnen werden, viele Male verdünnt und potenziert, so dass sie ähnlich wie bei einer Impfung, den Körper nicht mehr infizieren können, wohl aber ein Anstoßen der Immunreaktion auslösen sollen. Dadurch soll der Körper Information beziehen, wogegen er sich zu wehren hat. Wie immer, wenn es um Beobachtungen der Natur geht, wurden sieben (!) Nosoden für die entsprechenden „miasmatischen Krankheitsprozesse“ definiert. In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts gingen einige Homöopathen so weit, „Nosoden“ aus praktisch allen infektiösen Prozessen herauszusuchen und diese zu potenzieren, als Wirkstoff gegen ebensolche Infekterkrankungen. So gibt es nicht nur sinnvolle Nosodentherapie wie zum Beispiel gegen Hepatitis C, sondern auch mehr experimentelle Methoden, wo zum Beispiel der Urin des Patienten als Grundstoff eingesetzt wird, um ein individuelles Anti-Harnwegsinfekt-Produkt zum Beispiel bei wiederholter Cystitis, herzustellen. Diese Methode wird heute auch noch als biologische Therapie in chronischen Fällen herangezogen, als Art „Impfung“ biologischer Natur….

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