Die Natur der Viren

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Heilpflanzen, die unsere Abwehr stärken

Artikelnummer: th-45-06 Kategorien: ,

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Ohne Viren wären wir nicht, was wir sind. Viren gaben der evolutionären Entwicklung des Menschen entscheidende Impulse. Im Moment setzt uns einer ihrer Vertreter sehr zu, aber die Natur hält auch hier – wie immer – wirksame Hilfen bereit.

Der Geist der Aufklärung scheint uns zu verlassen; der finsterste Aberglaube scheint wiederzukehren. Die unsichtbaren Teufel und Krankheitsdämonen schleichen sich wieder ein in der Gestalt der sogenannten Viren – ein Wort aus dem Lateinischen, das Schleim oder Gift bedeutet. Viren sind böse Feinde. Unsere Regierenden haben ihnen den Krieg angesagt. Man will sie ausrotten, so wie man – angeblich – den Pocken-Virus ausgerottet hat. Es ist nicht lange her, da hatten wir SARS, Vogelgrippe und Schweinegrippe als Panepidemie, mit jeweils weltweit mehreren hundert Toten, aber kaum jemand hatte sich deswegen besonders aufgeregt. Das Corona-Virus, COVID-19, hat uns jedoch das Gruseln gelehrt. Zwar gab es genau genommen nicht mehr Todesfälle als in der normalen alljährlichen Grippesaison, aber Gaststätten und Geschäfte wurden geschlossen, Veranstaltungen abgesagt, öffentliches Leben aufs Minimum reduziert und die Grundrechte, wie das Versammlungsrecht, aufgehoben. In einigen Ländern gab es den Zwang Schutzmasken zu tragen und die Bevölkerung wurde praktisch unter Hausarrest gestellt. Man hat Angst voreinander, Angst vor anderen, die möglicherweise die Keime in sich tragen. Ausgefallene Gottesdienste und leere Kirchen suggerierten, dass das Virus stärker ist als Gott. Corona beherrscht alles. Greta, das Klimakillergas CO2, Gender-Equality, Massenimmigration und andere Themen rücken in den Hintergrund und verblassen angesichts der Corona-Hysterie. Diese lastet gegenwärtig wie ein Alp, ein gigantischer Druckgeist, auf die Seelen der Menschen.

Unsere Ahnen, die Viren

Was aber sind Viren überhaupt? Zu einem, sie sind nichts Fremdes auf Erden. Sie sind keine bösen Aliens, keine Invasoren aus anderen Galaxien. Viren gibt es überall, von den tiefsten Meerestiefen bis hinauf auf die schnee- und eisbedeckten Berggipfel; ja sogar in der Stratosphäre gibt es sie. Säuren, Laugen und siedendes Wasser können sie überleben. Heiße Quellen, der Humusboden, die Leiber der Menschen, Tiere und Pflanzen beherbergen sie. Es gab sie schon in Urzeiten. Sie sind Kinder der Mutter Erde und des Vater Himmels. Sie gehören mit zur Schöpfung. Der Mensch enthält mehr Mikroben, Viren und andere Keime, als er eigene Körperzellen besitzt. Er ist ein Ökosystem. Und zu diesem gehören eben auch die Viren, von denen die meisten keine Probleme verursachen. Im Gegenteil, ohne sie könnten wir gar nicht überleben. Es wäre wichtig, anstatt den Versuch zu unternehmen, vermeintlich feindliche Viren (und Bakterien) zu bekämpfen, diese Symbiosen zu hüten und auf Gleichgewicht zu achten. Erst wenn das Gleichgewicht gestört ist, werden sie zum Problem. Schon in der frühen Evolution, im Ur-Ozean, gab es die Viren. Wie auch andere Biomoleküle wurden sie als Endosymbionten in die Zellen der Organismen eingebunden. Mindestens 20 Prozent unseres menschlichen Erbgutes hat viralen Ursprung, erklärt der Mikrobiologe Patrick Forterre vom Pasteur Institut in Paris. In grauer Vorzeit infizierten uns Viren, schleusten ihre Erbsubstanz in unsere Chromosomen und wurden Bestandteil des menschlichen Erbguts. Forscher vermuten, dass Viren in den Hirnzellen sogar unser Denken und Fühlen beeinflussen. Zellen aller Lebewesen mutierten unter dem Einfluss der Viren. Die Struktur der DNS (Doppelhelix) war Erfindung der Viren. Die in unserem Erbgut vorhandenen „verstümmelten“ Virengene – so der französische Virologe Thierry Heidmann – helfen unsere Zellen vor anderen Viren, die von außen angreifen, zu schützen. Viren sind unsere evolutionären Sparringspartner, sie brachten unsere Evolution voran.

Miasmen

Die Viren sind winzig. Sie sind zehnmal kleiner als Bakterien. Sie sind so klein, dass man sie nicht mit dem Lichtmikroskop sehen kann. Erst das Elektronenmikroskop, das in den 1940er Jahren entwickelt wurde, machte sie sichtbar. Eine Milliarde Viren hätten Platz in einem Reiskorn. Viren haben keinen Zellkern, keine Zellmembrane; sie bestehen aus einem RNS- oder einem DNS-Schnipsel. Manche, wie der Corona-Virus, haben eine Proteinhülle und andere keine. Viele Biologen streiten ihnen den Status eines Lebewesens ab. Aber sie nehmen, wie der amerikanische Phytotherapeut Stephen H. Buhner hervorhebt, ihre Umgebung wahr. Sie erkennen die chemische Zusammensetzung von Zelloberflächen und wissen, wo sie andocken sollen….

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