Seit nun über 100 Jahren existiert das Laboratorium Soluna, das mit seinen spagyrischen Heilmitteln nach den Originalrezepturen von Alexander von Bernus einen Beitrag für die ganzheitliche, medizinische Therapie leistet. Hier vereinen sich das alte Wissen Paracelsus‘ mit neuen, anthroposophischen Erkenntnissen Rudolf Steiners. Die Solunate und deren Anwendung erklärt Eleni Ehlers am Beispiel von Gicht.
Die spagyrischen Solunate sind Arzneimittel, deren alchemistisch-pharmazeutisches Konzept schon sehr früh entstanden ist. Dennoch haben sie nichts von ihrer Wirkkraft eingebüßt und können bis heute unverändert angewendet werden.
Paracelsus und Alexander von Bernus
Als Begründer der Spagyrik gilt der Arzt Paracelsus, der damit die alchemistische Philosophie und das dazugehörige Herstellungskonzept in die damalige Medizin neu einbrachte. Vor Paracelsus bestanden Heilmittel vor allem aus pflanzlichen Bestandteilen. Er kombinierte erstmals Pflanzen mit (Planeten-)Metallen zu hoch komplexen Heilmitteln. Alexander von Bernus entwickelte dieses Wissen um die Heilkraft und Wirkprinzipien der Metalle weiter und ließ es in die Herstellungsweise der Soluna Heilmittel einfließen. Dabei war sicherlich seine Hellsichtigkeit, die er bereits von Kindheit an zeigte, hilfreich. Durch seine sehr vermögende Verwandtschaft konnte er frei von finanziellem Druck an seinen spagyrischen Heilmitteln arbeiten. Diese entstanden in einer Umgebung, die durch Philosophen und Freigeister wie Rudolf Steiner und Rainer Maria Rilke geprägt war. Mit 41 Jahren gründete er 1921 das Laboratorium Soluna in Stift Neuburg, das sich nach einigen Standortwechseln mittlerweile in Donauwörth befindet.
Die Soluna Heilmittel
Die Soluna Heilmittel werden seit 1921 nach unveränderter Rezeptur hergestellt, die durch einen langen Kreislaufprozess aus Mazeration, Destillation und Filtration erfolgt. Es gibt 23 Solunate, also spagyrische Aufbereitungen aus Heilpflanzen, Mineralien oder Metallen beziehungsweise aus einer Kombination von ihnen. Beeindruckenderweise bleiben durch die spagyrische Aufbereitung kritische Nebenwirkungen bei der elementaren Einnahme aus wie zum Beispiel beim Metall Kupfer.
Die sieben Planetenmetalle
Bereits Paracelsus erkannte, dass Himmelskörper…






