Krebserkrankungen werden meist als rein biologischer Prozess verstanden. Doch viele naturheilkundliche Ansätze sehen ihre Ursachen im Zusammenspiel von Immunsystem, Lebensführung und seelischer Verfassung. Der Beitrag zeigt, wie bewusste Bewegung, geeignete Ernährung und geistige Aktivität das Zellsystem stärken und zur Gesunderhaltung des Organismus beitragen können.
Die Krebskrankheit bildet einen generierenden, wuchernden Lebensprozess, der sich im Tumorwachstum, das sich grenzenlos ausbreitet, offenbart. Verschiedene Betrachtungsweisen zur Erklärung der Krebskrankheit existieren. Es wird angenommen, dass sich eine Zelle nicht mehr im richtigen Sinne teilt, sondern ihren eigenen Zelltod, die sogenannte Apoptose, verweigert und deshalb ein unkontrolliertes Wachstum erzeugt.
Die heutigen schulmedizinischen Therapieverfahren mit Chirurgie, Chemo-, Hormon- und Strahlentherapie sind weitaus fortgeschrittener als noch vor 40 Jahren, und obwohl sie niemals ohne Nebenwirkungen anwendbar sind, wird wohl in den meisten Fällen die Bekämpfung des Tumors mit diesen Mitteln angezeigt sein.
Naturheilkundliche Sicht
Die naturheilkundlichen Methoden sehen aber die Ursache weniger im Zellsystem direkt begründet, sondern meist in einem Versagen des Immunsystems, das durch allgemeine Erschöpfung und mangelnde Kompetenz die degenerierenden Zellen nicht mehr erkennt und deshalb nicht zu eliminieren vermag. Eine Stärkung des Allgemeinzustands, des Ernährtseins und förderliche Maßnahmen, die das Immunsystem zu einem besseren Eingreifen bringen, sind für die naturheilkundliche Therapie wegweisend. Aus der Sichtweise einer psychosomatischen Medizin lassen sich meist Konflikte mit unlösbarem Charakter, häufig in psychisch verdrängten Formen, erkennen und daher bildet der Körper unterschwellig in bestimmten Regionen eine Art unbearbeitete und mangelhaft versorgte Lebenszone aus, die sich schließlich mit wucherndem Zellwachstum auf falsche Weise behauptet. Lösung von Traumen und eine psychische Aufbauarbeit können deshalb wesentliche Säulen für die Therapie dieser heimtückischen Krankheit darstellen.
Ursachen für Krebserkrankung
Die Ursachen für die Entstehung der Krebskrankheit sind sehr vielseitig, oftmals komplex und mit verschiedenen Stressfaktoren ineinander verwoben, und deshalb ist der Krankheit von therapeutischer Seite oftmals schwer zu begegnen. Wer sehr vielen kanzerogenen Substanzen ausgeliefert ist, beispielsweise durch schlecht zubereitete Nahrung, oder wer immer wiederkehrende Entzündungsprozesse abwehren muss und somit in seinem Immunsystem erschöpft, kann leichter ein Karzinom in einer bestimmten Körperregion produzieren. Die hochtechnisierte Zeit, die mit sehr viel Elektrosmog gefüllt ist und den Menschen einseitig intellektuell beansprucht, prädestiniert zu einem Versagen des Immunsystems. Die einseitigen Anforderungen lassen gerne bestimmte Partien des Körpers aus dem gesunden Lebenszusammenhang entgleiten, sodass die Zellen schließlich mit einem falschen Lebensbehauptungsprozess und überdurchschnittlichem Wucherwachstum reagieren. Allgemein liegt aber sicher die Ursachenerklärung für dieses Krankheitsbild nicht in der einzelnen Zelle selbst, sondern vielmehr …
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