Multiple Sklerose, Teil 1

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Hilferuf der Seele

Artikelnummer: th-49-14 Kategorien: ,

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Die Betroffenen sind noch relativ jung, zwischen 15 und 40, wenn die Multiple Sklerose bei ihnen anklopft. Die Krankheit ist unheimlich, weil nicht klar ist, wie sie weiter verläuft, welchen Bereich sie als Nächstes erfasst: die Augen, das Empfindungsvermögen der Haut oder die Muskelspannung der Beine. Die klassische Therapie macht den Patienten wenig Hoffnung und konzentriert sich auf den möglichst langen Erhalt der Unabhängigkeit im Alltag. Barbara Zaruba, selbst Patientin, sieht das anders. Sie brachte ihre Krankheit zum Stillstand und macht den Patienten Mut.

Multiple Sklerose. Wenn diese Diagnose feststeht, wenn der Arzt dieses Wort wirklich ausspricht, ist nichts mehr wie es vorher war und die meisten mit ihr Konfrontierten fallen in ein bodenloses schwarzes Loch. Ich weiß das sehr genau, weil auch ich dort vor beinahe vierzig Jahren sehr viel trübe Zeit verbrachte, mich im Kreis drehend zwischen Trauer, Lebensangst, Ratlosigkeit und Verzweiflung. Alles wahrlich keine besonders erfreulichen Aufenthaltsorte! Trauer, denn wie würde mein weiteres Leben verlaufen? Wie sollte ich mit dieser Krankheit meinen Lebensunterhalt verdienen, meinen kleinen Sohn groß kriegen? Angst, denn welche Pläne durfte ich jetzt noch machen, wo doch mit einer solchen Diagnose wirklich überhaupt nichts mehr planbar ist? Ratlosigkeit, denn irgendwie ahnte ich vage, dass ich mich auch anders hätte entscheiden können und dann erfasste mich Verzweiflung darüber, dass ich es eben nicht getan hatte, weil ich es nicht konnte, mich nicht traute…und weiter ging der ständige Kreislauf, der völlig unproduktive Aufenthalt an diesen Energie raubenden inneren Orten.

Multiple Sklerose kommt niemals aus heiterem Himmel

Oft gehen der Krankheit schon Jahre zuvor zahlreiche Symptome voraus: diffuse Beschwerden, Gefühlsstörungen, Gangunsicherheiten, Schwindel immer wieder Anstupser, etwas zu verändern. Die ersten Anzeichen bilden sich meist wieder weitgehend zurück und nach einiger Zeit könnte die Welt wieder in Ordnung kommen. Bei mir klopfte die Multiple Sklerose in einer Ehekrise mit leichten Gefühlsstörungen auf der linken Körperseite ganz leise an. Intuitiv tat ich das für mich damals völlig Richtige, ich trennte mich, die Gefühlsstörung verblasste. Glück gehabt! Acht Jahre später…

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