P(l)andemien

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Von Natur kaum eine Spur

Artikelnummer: th-45-07 Kategorien: ,

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Höchste Pandemiestufe – verzerrte Zahlen von Infizierten und Verstorbenen – Verkündigung eines Impfstoffes – all das hatten wir vor nicht allzu langer Zeit schon einmal. Sind die Parallelen zwischen Vogelgrippe, Schweinegrippe und Corona Zufall? Und was genau ist dieses Mal neu im Spiel? Thomas Hein listet sachlich Eckdaten aneinander, aber sein Bericht liest sich wie eine schauderhafte Groteske.

Manchmal im Leben kommen wir in Situationen, wo wir unwillkürlich denken: Hab’ ich das nicht schon einmal erlebt? Habe ich gerade ein D j -vu? Genauso ging es wahrscheinlich vielen von uns, als im Frühjahr dieses Jahres wegen des sogenannten Corona-Virus’ eine weltweite Pandemie ausgerufen wurde. Denn vieles erinnerte an vergangene Pandemien. An die Vogelgrippe, die Schweinegrippe.

Aus alt mach: neu und unberechenbar

Schon bei der Vogelgrippe wurde schnell behauptet, es handele sich um ein vollkommen neuartiges Virus, unserem Immunsystem komplett unbekannt und deshalb umso gefährlicher. Doch jeder Arzt kannte das angeblich neue Vogelgrippe-Virus längst unter einem anderen Namen: Die Klassische Geflügelpest (aviäre Influenza). Nichts Neues unter der Sonne also. Aber WHO und ihre Wissenschaftler sowie die Medien behaupteten hartnäckig das Gegenteil. Das gleiche Spiel bei der Schweinegrippe: Sie wurde von den offiziellen Stellen gar als „Neue Grippe“ bezeichnet. Doch auch hier handelte es sich um das altbekannte Influenza A Virus H1N1. Nur halt mutiert. Doch Mutationen bei Influenza- oder Coronaviren sind vollkommen normal. Das ist ihre Überlebensstrategie. Wäre dies ein größeres Problem für ein intaktes Immunsystem, müsste jedes Jahr in der Grippesaison eine weltweite Pandemie ausgerufen werden. Aber wer hätte ein Interesse daran? Die Pharmaindustrie vielleicht? Und die mit ihr verflochtenen Politiker und Philanthropen? Auf jeden Fall profitieren diese Gruppen außerordentlich, wenn solch eine Pandemie ausgerufen wird. Und noch etwas fällt auf. Es gibt viele weitere Parallelen beim Ausrufen der unterschiedlichen Pandemien und was dabei wirklich verblüfft, ist die Tatsache, dass ausgerechnet diese Parallelen auf Lügen („neues Virus“), wissenschaftlichem Nonsens und Fake News beruhen. Immer wieder. Man sollte doch denken, dass die Verantwortlichen aus ihren Fehlern lernen und beim zweiten oder dritten Mal die Dinge anders angehen.

Pandemiestufe 6 leicht gemacht

Aber das ist nicht geschehen. So rief die WHO sowohl bei der Vogelgrippe, wie auch bei der Schweinegrippe und ebenso bei Corona sehr schnell die Pandemiestufe 6 aus. Es ist die höchste Stufe, die zur Verfügung steht – mit enormen Folgen. Denn durch das Ausrufen der Pandemiestufe 6 müssen (!) sämtliche Länder ihre nationalen Pandemiepläne in Kraft setzen, was in den meisten Ländern gleichzeitig ein in Kraft treten von Verträgen mit Impfstoff- und Medikamtenherstellern bedeutet. Das heißt: Investitionen in Milliardenhöhe. Die Definition was Pandemiestufe 6 bedeutet und wann sie ausgerufen wird, wurde übrigens kurz vor Auftreten der Schweinegrippe durch die WHO geändert beziehungsweise massiv aufgeweicht. Früher war eine große Anzahl von Toten in mehreren Staaten eine der Bedingungen. Dieser Part wurde einfach ersatzlos gestrichen. Nun reicht zum Ausrufen der Pandemie, dass sich der Erreger schnell in mindestens zwei der fünf WHO-Regionen ausbreitet. Der Schweregrad der Erkrankung, die das vermeintliche Virus auslösen soll, spielt also gar keine Rolle mehr. Man könnte jetzt auch die gewöhnliche Influenza-Grippe regelmäßig zur Pandemie ausrufen. Das Eintreten von Pandemiestufe 6 bedeutet aber auch für Politiker größten Druck. Fast niemand traut sich dann noch anders zu handeln…

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