Traditionelle Chinesische Medizin

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Organe harmonisieren bei Diabetes mellitus

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Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) sieht ein Organ niemals isoliert, sondern immer in Wechselbeziehungen mit anderen Organen eine Betrachtungsweise, die längst mehr Eingang in unsere Schulmedizin finden sollte. Bei Diabetes geht es demnach in erster Linie darum, Bauchspeicheldrüse, Leber und Niere ins Gleichgewicht zu bringen. Die TCM-Expertin Andrea Mercedes Riegel erklärt, wie Kräutermischungen, Akupunktur und Bewegung helfen können.

Um die Bedeutung der chinesischen Medizin für die Behandlung des Diabetes mellitus zu verstehen, muss man sich zunächst klarmachen, welches Menschenbild der chinesischen Medizin zugrunde liegt und was überhaupt Gesundheit in diesem Medizinsystem bedeutet. Der Mensch gilt in der chinesischen Medizin als Abbild von Himmel und Erde, als Mikrokosmos im Makrokosmos. Alle Gegebenheiten und Vorgänge im Organismus haben ihr Vorbild im Naturgeschehen.

Ying und Yang

Als wichtigste Grundlage für das Verständnis vom Körper, von Anatomie, Physiologie und Pathologie leitet sich daraus zunächst das Modell von Yin und Yang, die Lehre von den Beziehungen zwischen diesen beiden oppositionellen Größen ab. Letzten Endes geht in der chinesischen Medizin nichts über diese beiden Größen Yin und Yang hinaus.

Die Fünf Wandlungsphasen

Die zweite Grundlage der chinesischen Medizintheorie ist das Modell der Fünf Wandlungsphasen wuxing. Die Verhältnisse und die Gesetzmäßigkeiten des Zusammenspiels der Naturelemente Wasser…