Vitalpilze bei Infektionen

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Vom Glänzenden Lackporling bis zur Schmetterlingstramete

Artikelnummer: th-45-15 Kategorien: ,

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Vom Glänzenden Lackporling bis zur Schmetterlingstramete: In unseren Breiten viel zu wenig bekannt sind die vielfältigen Wirkungen von Heilpilzen. Auch bei Atemwegserkrankungen können sie effektiv unterstützen. Ihre Polysaccharide und Triterpene stärken das Immunsystem tiefgreifend und helfen bei der Behauptung gegenüber Erregern. Machen Sie sich bereit für einen kleinen Ausflug in ein faszinierendes Naturreich.

Der Winter ist die Hochsaison für Husten, Schnupfen und Halsweh. Wird es draußen richtig kalt, bricht für Grippe- und Erkältungsviren die schönste Zeit an. Ab fünf Grad und niedriger Luftfeuchtigkeit können sich die infektiösen Schleimtröpfchen niesender Mitmenschen länger in der Luft halten. Und somit leichter ein neues Opfer finden. Grippe- und Erkältungsviren lieben die Nase als Lebensraum. Der Mundhöhle können sie hingegen nicht viel abgewinnen: Sie werden geschluckt und die Magensäure erledigt den Rest. Grippe oder Erkältung beginnen daher in der Nasenschleimhaut: Werden infektiöse Tröpfchen eingeatmet oder treffen sie auf das Auge (der Tränenkanal ist direkt mit der Nase verbunden), hat sie viel zu tun. Die Nasenschleimhaut ist in der kalten Jahreszeit ein Schwerstarbeiter. In der Nase wird die Luft gefiltert, befeuchtet und gewärmt. Hat es unser Riechorgan immer schön warm und ausreichend feucht, arbeitet es am effektivsten. Der Wärmebedarf gilt ebenso für den ganzen Körper: Eine – auch nur kurzfristige Abkühlung – erhöht die Infektanfälligkeit. Denn Schleimhäute ziehen sich bei Kälte zusammen. Dadurch werden sie schlechter durchblutet und die Effektivität der Abwehrzellen sinkt.

Vitalpilze

Heilpilze können das Immunsystem immens unterstützen. Sie sind generell mit antiviralen, antibakteriellen und krebshemmenden Wirkungen gesegnet, die sie den Polysacchariden zu verdanken haben. Die Polysaccharide der Vitalpilze sehen für die Körperabwehr ähnlich wie Erreger aus. Das Immunsystem lässt sich dadurch täuschen, wird wachsam, ohne aber erschöpfende Immunkaskaden zu starten. Es kommt dabei zu einer erheblichen Vermehrung von Interferon, Interleukinen, zu einer Aktivierung der T-Lymphozyten, der körpereigenen Fresszellen und der natürlichen Killerzellen, die für die Zerstörung von diversen Erregern sowie für den Abtransport von Fremdstoffen zuständig sind. Außerdem enthalten Vitalpilze Triterpene, die kurzfristig und sehr schnell wirken und Viren bekämpfen. Jeder Vitalpilz ist geeignet, ganz besonders aber der Reishi, der Agaricus blazei murrill, der Cordyceps oder der Coriolus. Letzteren setzt man immer dann ein, wenn man sehr verschleimt ist. Alle sind gut zur Lunge und helfen bei Bronchitis oder Halsentzündung. Man muss aber hochdosieren und greift zur doppelten Tagesdosis. Solche Dosierungen und mehr sind im asiatischen Raum durchaus üblich, während man in Europa, auch aus rechtlichen Gründen, eher gering dosiert.

Reishi

Der Glänzende Lackporling verdankt seinem Äußeren seinen Namen, sieht sein Pilzhut doch so aus als hätte man ihn mit rotbraunem Lack bepinselt. Weitere seiner Namen sind Reishi oder Ling Zhi. In der Hierarchie heilkräftiger Natursubstanzen steht dieser im asiatischen sowie auch im europäischen Raum beheimatete Pilz ganz oben, noch vor vielen Heilpflanzen. Er ist ja im eigentlichen Sinn keine Pflanze. Pilze bilden neben Tieren und Pflanzen ein eigenes Reich. „Ling Zhi” bedeutet „Geist-Pflanze“. Beinamen wie „Pilz der Unsterblichkeit“, „Zehntausend-Jahre-Pilz“, „Kraut spiritueller Kraft“, „König der Heilkräuter“ zeigen diesen höchsten Stellenwert.

Stärkt die Immunkraft

Eine seiner bemerkenswertesten Wirkungen auf den Menschen ist die Immunstimulierung. In vielen Studien zeigt der Reishi einen starken, das Immunsystem aktivierenden Effekt, gleichzeitig tumorhemmende Eigenschaften und eine fast phänomenale Wirkung gegen Viren, Bakterien und Pilze. Wir haben gute Erfahrungen bei viralen Erkrankungen wie etwa bei Epstein-Barr-Virus (Pfeiffersches Drüsenfieber), Herpes simplex, Herpes zoster, HIV, Hepatitis A, B und C, HSV-1, HSV-2, Influenzavirus – um nur einige wenige zu nennen. Vermutlich ist die antivirale Wirkung auf die Steigerung der Interferonproduktion des Immunsystems zurückzuführen. Der Heilpilz hilft auch bei bakteriellen Erkrankungen, die etwa ausgelöst werden durch Bacillus cereus (Durchfall, Erbrechen), Streptokokken (Angina), Staphylokokken, Bacillus pneumonia (Lungenentzündung) oder Escherichia coli (Blasenentzündung, Durchfall, Übelkeit und vieles mehr). Sogar bei Pilzbelastungen wie Aspergillus niger (Schimmelpilz, der Allergien verursachen kann) oder Candida albicans (Darmpilz, Scheidenpilz) kann der Reishi Heilpilz helfen…

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