Der klassische Homöopath lehnt Impfungen ab. Heilpraktiker und Homöopath Dr. Joachim-F. Grätz gibt uns einen Einblick in die 200 Jahre alte Heilkunde von Samuel Hahnemann: Was steckt hinter den Krankheiten? Und: Wie wird eine Impfung zur Krankheit? Gleichzeitig unterstützt die Homöopathie die menschliche Gesundheit ein Leben lang und bietet Hilfe bei Impfschäden.
Mit der Masern- und Corona-Impfung hat das Thema wieder eine enorme Brisanz bekommen. Die Homöopathie kann auf ein mehr als 200-jähriges Wissen in der Behandlung von Impfnebenwirkungen und -komplikationen zurückblicken. Sie basiert auf Naturgesetzmäßigkeiten, die Samuel Hahnemann entdeckt und beschrieben hat.
In der Homöopathie lassen sich alle chronischen Erkrankungen auf vier Grundkrankheiten, die Miasmen („Krankheit hinter der Krankheit“), zurückführen. Diese Grundkrankheiten können ererbt oder im Laufe des Lebens erworben werden. Mit Hilfe der Klassischen Homöopathie lassen sie sich schrittweise abtragen. So findet der Organismus wieder zurück in die Gesundheit.
Dazu muss der Homöopath anhand der aktuellen Symptome des Patienten und unter Zuhilfenahme seiner früheren Krankheitserscheinungen und Belastungen aus der Blutsverwandtschaft das Miasma bestimmen. Oft sind mehrere Miasmen präsent, so dass mit einer Abfolge von Arzneimitteln zu arbeiten ist. Die Mehrheit aller Menschen ist heute mehrmiasmatisch. Bei der sogenannten „chronischen Anamnese“ der Homöopathie steht deshalb nicht die Diagnose im Vordergrund, sondern die einzigartige Ausprägung der Beschwerden.
Impfung kann Prädisposition aktivieren
Eine Impfung kann eine miasmatische Prädisposition aktivieren. Eine latente Sykosis oder Tuberkulinie, die zuvor kaum wahrnehmbar war, gerät plötzlich an die Oberfläche und zeigt sich in vielfältiger Form. Oder sie verbindet sich mit einem anderen aktiven Miasma. Zudem kann eine Impfung auch ein zusätzliches Miasma setzen.
Impfreaktionen lassen sich also in einen bestimmten Typ chronischer Grundkrankheit einordnen. Da aber die Domäne der Homöopathie das Heilen von chronischen Erkrankungen ist, ist sie auch in der Lage, den durch Impfungen provozierten Aktivierungsprozess zurückzudrehen. Mehr noch: Die miasmatische Prädisposition lässt sich meist ausmerzen, so dass die Prognose recht positiv ist.
Schwierigkeiten entstehen in der Regel erst, wenn schon längere Zeit mit schweren Medikamenten therapiert oder einschneidende Operationen vorgenommen wurden. Aber auch dann lässt sich noch viel zum Positiven verändern.
Fallbeispiel „Impfschaden“
Rund zwei Wochen nachdem Nick im Alter von fünf Monaten eine Dreifachimpfung bekommen hatte, wurde er unruhig, schlief immer schlechter und begann schließlich, zu krampfen. Die Diagnose lautete …
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