Universalrute (I)

Von Dr. Helmut Hoegl, München, und Erich Körbler, Wien – raum&zeit Ausgabe 35/1988

Wer hat nicht schon einmal einem Rutengänger bei seinen „Mutungen“ zugeschaut und die Ausschläge seiner Wünschelrute an „Wasseradern“, „Erdstrahlenkreuzungen“ oder ‚Verwerfungen“ beobachtet. Und natürlich haben wir alle schon versucht, es dem Rutengänger nachzutun – und waren maßlos enttäuscht, daß sich gar nichts tat. Der Rutengänger erklärte dies vermutlich damit, daß es nur wenige Menschen gäbe, die „wünscheirutenfähig“ sind. Nur die mit dieser Fähigkeit Begabten verspürten angeblich eine Energie, die aus der Erde kommt und die deshalb volkstümlich als Erdsfrahlung bezeichnet wird. Erich Körbler aus Wien hat sich seit vielen Jahren mit dem Phänomen der Wünscheirute beschäftigt und eine überraschenderweise auch bei „Unbegabten“ ansprechende Universalrute entwickelt. Damit entfällt ein häufig vorgebrachtes Argument, bei der Rutenschwingung handele es sich lediglich um Einbildung oder gar um Schwindel. raum&zeit stellt die Universalrute hier erstmals vor. Außerdem wird über ein völlig neues Forschungsvorhaben berichtet, das die Erweiterung des Beobachtungsmaterials, die Verbesserung der Universalrute und eventuell Entwicklung vom Menschen unabhängiger Anzeige-Instrumente zum Ziele hat.

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