Baldur Springmann: Es liegt an uns, alles zu ändern!

Von Klaus-Gerhard Walther, Hohenhorn – raum&zeit Ausgabe 62/1993

Er ist immer noch der geistige Kopf der Grünen, wenn er der Partei auch nicht mehr angehört: der Bauer, Philosoph und Politiker Baldur Springmann. Sein geistiges Gedankengut, das Klaus-Gerhard Walther hier in einem sehr gut geführten Interview für die Leserinnen und Leser von raum&zeit übermittelt, hat trotz der Aktivitäten der Grünen-Bewegung nichts an Aktualität verloren. Ganz im Gegenteil. raum&zeit fand, es war an der Zeit, auch hier zurück zu den geistigen Quellen – in diesem Fall der Grünen-Partei – zu gehen und eine geistig-ethische Kapazität vorzustellen, wie sie in unseren Landen leider nicht allzu häufig zu finden ist. Weil Baldur Springmann in der Hochzeit der Grünen immer in einer Art Russenkittel im Fernsehen zu sehen war, und weil er von einem anderen Bauerntum sprach als von dem, das die Agrarindustrie darunter verstand, wurde er schnell in die rechte (Nazi) oder religiöse (Landheiliger) Ecke gestellt. Daß er beides nicht verdient hat, beweist dieses Interview, auf dessen Veröffentlichung übrigens raum&zeit ziemlich stolz ist.

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