Mikroben und ihre Wandelbarkeit (I)

Von Bernhard Muschlien, Wiesbaden – raum&zeit Ausgabe 63/1993

Der Nachweis, daß das Milieu die Lebensform der Mikrobe bestimmt und nicht umgekehrt, ist inzwischen zehn Wissenschaftlern gelungen, die unabhängig voneinander zu der in etwa gleichen Erkenntnis kamen. Von Dr. Nebel bis Dr. Rife, von Professor Enderlein bis Naessens. Der Autor Bernhard Muschlien, der als angesehener Naturheilkunde-Forscher und -Lehrer einen ausgezeichneten Ruf genießt, wird in drei Folgen das wichtigste zusammenfassen, was man heute in der Naturheilkunde (nicht in der Schulmedizin!) von Pleomorphismus, nämlich der Wandelbarkeit der Mikroben, weiß. Diese Gesamtschau scheint uns wichtig, da jeder der zehn Forscher seinen Teil zu den heute gültigen Erkenntnissen beigetragen hat. Daß raum&zeit den Einstieg in das Thema mit dem in Deutschland unbekannteren Naessens begonnen hat, erboste vor allem eine Firma, die sich mit ihren Produkten auf Enderlein kapriziert hat. Nach dem Motto "Enderleins Mikroben sind die besten", scheute sie nicht davor zurück, eine Zuschriften-Kampagne zu organisieren und finstere Drohungen auszustoßen. Wir lernen daraus, daß nicht alle Hersteller von Naturheilmitteln begriffen haben, daß sie sich auch geistig wandeln müssen, wenn sie auf diesem Sektor nützlich sein wollen. Hier ist der erste Teil der Arbeit von Bernhard Muschlien.

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