Triphala vertreibt Magenkeime

„Auch wenn Du keine Mutter mehr hast, hast Du Triphala und brauchst Dir keine Sorgen zu machen“, lautet ein indisches Sprichwort über das ayurvedische Verjüngungsmittel, das aus den getrockneten und fein vermahlenen drei Früchten Amla, Bibhitaki und Haritaki besteht.

Neue Studien belegen nun, dass die als Geschenk an die Menschheit geltende ayurvedische Kombination auch direkt gegen den Magenkeim Helicobacter pylori wirkt. Das Bakterium krallt sich in der Magenschleimhaut fest, kann verschiedenste Magenbeschwerden verursachen und gilt als Auslöser für Magentumore. Immer wieder stehen Bakterien und auch andere Parasiten in Verdacht, Krebs auszulösen.

Triphala – Nahrung für den Darm

Was die Gesundheit des Verdauungstrakts als Ganzes anbetrifft, ist Triphala in jedem Fall eine gute Idee. Im Ayurveda gilt Triphala als bewährtes Mittel gegen Verstopfung und Darmbeschwerden generell. Auch gegen Bakterien und Viren findet es Verwendung, genauso wie bei Magengeschwüren und anderen Magen-Darm-Krankheiten. Zwei große Metastudien der westlichen Wissenschaft bestätigen auch diesen traditionellen Einsatz im Ayurveda. Sie fassen die generelle Wirkweise von Triphala so zusammen: verdauungsfördernd, verdauungsregulierend, stoffwechselanregend, kariesvorbeugend, haarwuchsfördernd, entzündungshemmend, antioxidativ, blutzuckersenkend, fettreduzierend, pilzabwehrend (fungizid), krebsvorbeugend und mikrobiomunterstützend.

Besonders hervorzuheben ist die gute Wirkung von Triphala auf das Darmmikrobiom. Im Laborversuch hat sich ergeben, dass sich gute Darmbakterien wie das Bifidobakterium und der Laktobazillus vermehrten und damit schädliche Bakterien verdrängt wurden. Das Chinese Medicine Journal rechnet diese Effekte den Säuren Gallussäure, Chebulsäure und Ellagsäure zu.

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