Sepp Holzers Perma Kultur

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Aus Wüsten entstehen Paradiese

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Sepp Holzers Permakultur

Sterbende Steineichen auf kargen Feldern in Südeuropa sind für Sepp Holzer kein Zeichen für ungünstige natürliche Bedingungen, sondern für den zerstörerischen Einfluss des Menschen. Solch deprimierende Landschaften verwandelt der mittlerweile international bekannte, unkonventionelle Bergbauer in satte, grüne Idyllen, in denen Pflanzen, Tiere und Menschen wieder aus dem Vollen schöpfen können.

Probiert es stets so, wie es allgemein gesagt wird und dann, probiert auch genau das Gegenteil davon und beobachtet, was passiert. Nur so lernt man was besser ist . Dieser Rat Sepp Holzers erzählt viel über die unverbildete Herangehensweise des so genannten Agrarrebells. Indem er Erfahrung für Erfahrung gesammelt hat, entdeckte er immer mehr Möglichkeiten, im Einklang mit der Natur zu säen, zu züchten und reich zu ernten. Sein Prinzip die Natur nutzen – nicht ausnutzen bildet immer die Basis, wenn er harmonische Landschaften gestaltet, die der Mensch landwirtschaftlich nutzen kann. Schon in den 1960er Jahren praktizierte Sepp Holzer eine nachhaltig ökologische Agroforstwirtschaft, eine Kombination aus Land- und Forstwirtschaft auf derselben Fläche. Erst zehn Jahre später wurde der Begriff Permakultur erfunden. In den 1970er Jahren entwickelten Bill Mollison und David Holmgren in Australien eine ökologische Denk- und Anbauweise, die sie permaculture nannten, abgeleitet von permanent agriculture. Im Kern ging es ihnen darum, anstelle einzelner Nutzpflanzen in Monokultur ganze Biotope in Polykultur anzubauen, die sich immer wieder von selbst erneuern, wie es uns zum Beispiel der Wald in der Natur vormacht. Gleichzeitig ist Permakultur ein Oberbegriff für die Entwicklung und Anwendung ethischer Leitsätze und Prinzipien zur Planung, Gestaltung und Erhaltung von Lebensräumen. Sepp Holzer ließ sich später durch Mollison dazu anregen, seine Methode Holzer sche Permakultur zu nennen.

Polykultur statt Monokultur

Lerne zu lesen im Buch der Natur – das ist der zweite Leitsatz von Holzer. Er lacht und zeigt über das Tal hinweg auf die gegenüberliegenden Berghänge. Was ihr dort seht – ist alles Fichten-Monokultur. Und die leeren Flächen dazwischen, das sind Sturmschäden und die sind zu erwarten, denn eine Fichtenmonokultur so, wie sie üblicherweise hochgezogen wird, muss früher oder später dem Sturm zum Opfer fallen. Das sind Menschen gemachte Katastrophen. Was also quasi per Gesetz in der Forstwirtschaft fast überall in Europa vorgeschrieben ist und von EU-Mitteln gefördert wird – die Erstellung programmierter Verwüstung – dagegen hat Sepp sich gewehrt. Seine Maxime: Ich habe als Bauer die Verantwortung für Grund und Boden, für die Tiere, für die Insekten, Pflanzen und sonstigen Lebewesen. Ihnen bin ich verpflichtet und wenn von Gesetzes wegen verlangt wird, dass ich zum Schaden dieser Lebewesen agieren soll und damit zum Schaden der Menschen selbst, dann muss ich mich dagegen stellen. …

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