Heilen mit Energie und Information

Fast ein Viertel Jahrhundert Neue Homöopathie nach Körbler

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Die Entwicklung der Medizin nahm ihren Anfang in einem beseelten Universum, von welchem der Mensch ein integraler Bestandteil war. Mit der Etablierung des mechanistischen Weltbildes durch die Erfolge der exakten Naturwissenschaften wurde der menschliche Körper zu einem biochemischen Reaktor deg...
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Heilen mit Energie und Information
Von Mag. Ölwin H. Pichler, Wolfratshausen – raum&zeit Ausgabe 178/2012 

Die Entwicklung der Medizin nahm ihren Anfang in einem beseelten Universum, von welchem der Mensch ein integraler Bestandteil war. Mit der Etablierung des mechanistischen Weltbildes durch die Erfolge der exakten Naturwissenschaften wurde der menschliche Körper zu einem biochemischen Reaktor degradiert. Die Quantenphysik stellte den Menschen dann wieder in eine umfassende Matrix. Hier wurzeln informationsmedizinische Konzepte wie die Neue Homöopathie.

Bestandteil der Umgebung

Die Einheit von Körper, Seele und Geist, das Zusammenspiel von physischen, emotionalen, mentalen und spirituellen Wirkkräften stand für alle indigenen Völker außer Frage. Die Menschen nahmen sich als integrierten Bestandteil einer lebendigen Umgebung wahr, mit der sie in ständiger Kommunikation standen. Umgebung wie Mensch waren nicht nur physisch manifestiert, sondern vital durchdrungen von verschiedenen energetischen Dimensionen. Das gesamte Leben fand in einem „magischen“ und beseelten Universum statt. Gesundheitliche Beschwerden wurden ganzheitlich-energetisch auf physischer, seelischer und geistiger Ebene von auserwählten Personen behandelt.

Heilen in den alten Zeiten 

Diese schamanischen Priesterheiler besaßen nicht nur ein detailliertes Wissen über die Wirkkräfte von Pflanzen, Kräutern und Symbolen, sondern beherrschten auch die Kunst des Kontakts mit den höheren Dimensionen. Ihr Wissen um die Kunst der Heilung und die Kommunikation mit der Anderwelt wurde bis in unsere heutige Zeit tradiert.

So wurde im Hinduismus ein feinstofflicher Energiekörper beschrieben, der von sieben Energiezentren (Chakren) ausgehend hunderttausende Energiekanäle (Nadis) nährt. Die alten chinesischen Heiler entdeckten eine feinstoffliche Lebensenergie, das Qi, das – polarisiert nach Yin und Yang – die als Meridiane bezeichneten Energieleitbahnen durchflutet. Die Kunst, Erkrankungen durch Stimulation aus der Balance geratener Meridiane zu begegnen, hat sich inzwischen weltweit etabliert. Gearbeitet wird dabei nicht mehr nur traditionell mittels Akupunkturnadeln, Akupressur und/oder mit Hitze (Moxibustion), sondern auch mit Lichtlasern oder mit Geometrien und Strichcodes (Neue Homöopathie). 

Das mechanistische Weltbild

Gegen Ende des 13. Jahrhunderts kam es durch den Philosophen Wilhelm von Ockham (1288–1347) zu ersten Rissen im oben beschriebenen Weltbild. Seine Thesen führten zu der bis heute gültigen Trennung von Wissenschaft und Religion, Vernunft und Glaube sowie Körper und Geist. Das 15. und 16. Jahrhundert fügte dem eine Relativierung der Erde und des Menschen durch die Entdeckungen der Weltumsegler hinzu, es kam zur Ausbildung eines planetaren Bewusstseins, und noch später verlor der Mensch seine Sonderstellung im Universum. Dazu trugen vor allem die Forschungen von Galilei, Kepler und Newton im 16. und 17. Jahrhundert zur Bewegung der Himmelskörper und zu den mathematischen Gesetzmäßigkeiten der Dynamik bei. Am Ende dieser Entwicklung stand das mechanistische Weltbild. Damit galt alles in der Natur als berechenbar. Der Philosoph Descartes (1596–1650) prägte den Satz „cogito ergo sum“ (Ich denke, also bin ich) und brachte so den Primat des Intellekts auf den Punkt. 

Alles nicht Messbare hatte in dieser Welt keine Bedeutung, und alles Mechanische und Berechenbare musste auch eine vorhersagbare Wirkung haben. So wurde der Erfahrung des lebendigen Seins ein Maschinenkonzept übergestülpt, und folgerichtig der menschliche Körper als physiochemische Maschine aufgefasst. Die Aufklärung und die Industrialisierung etablierten endgültig in den westlichen Gesellschaften das materialistische Weltbild.

Einfluss der Quantenphysik 

Im Laufe des 20. Jahrhunderts schwand die Bedeutung der Religionen und der Spiritualität weiter, gleichzeitig nahm der Wissenschaftsanspruch stark zu, dass alles Vorstellbare – auch die Gesundheitserhaltung und Heilung der Menschen – auch machbar sei. Die Forschungsergebnisse vor allem im Bereich der Physik führten aber auch zu neuen Rätseln. Insbesondere die quantenmechanischen Konzepte von Nicht-Lokalität, Zeitlosigkeit und Quantenverschränkung verweisen in letzter Konsequenz wieder in die seit vielen Jahrhunderten geleugneten Welten von Energie und Information. 

Das „Quantenvakuum“ des Universums wird nunmehr wieder als energetischer Zustand beschrieben, der die unterschiedlichsten Materieerscheinungen durch Information hervorbringt. Dieses einheitliche Feld setzt auch den Menschen wieder in Beziehung zu allem, was existiert, die Idee des Einflusses von allem auf alles wurde wiedergeboren. Eine der Folgen dieser Entwicklung war eine stete Zunahme von Therapieformen, die mit Hilfe von Energie und Information erkrankte „Biosysteme“ heilen wollen.

Neue Homöopathie 

1988 begann der Schöpfer der Neuen Homöopathie, der Elektroingenieur Erich Körbler, seine Theorien in raum&zeit zu veröffentlichen. Seine Lehre fußt auf Phänomenen der Elektrotechnik wie Schwingung, Frequenz, Modulation, Informationstransport und Energieübertragung. Ausgehend von der Erkenntnis, dass der Mensch „als feinstes Messinstrument der Natur“ (Goethe) in der Lage ist, ultraschwache Abstrahlungen aller Materie zu erfassen und in einem Resonanzkopplungsprozess mit dem Tester auch zu qualifizieren, entwickelte Körbler eine biophysikalische Messmethode. Seine Kenntnisse über die Funktionsweise von Antennen ermöglichten ihm ein Verfahren, nicht nur die Schwingungsqualität von Antennenanlagen und Strichcode-Antennen zu analysieren, sondern zeigten ihm auch, wie man mit verschiedenen Strichcodes die Eigenschwingung von lebenden Organismen beeinflussen und verändern kann. Für die Entdeckung des „Umkehrprinzips der Systeminformation“ erhielt er mehrere Auszeichnungen. Es besagt, dass man mittels Antennen Dysbalancen schwingender Objekte in ihr Gegenteil verkehren kann.  

Strichcodes und Sinus

Ausgehend von der eingangs beschriebenen Weltsicht, dass die Energiekörper von Biosystemen in einem permanenten Energie- und Informationsaustausch mit ihrer Umgebung stehen, begann Erich Körbler in den späten 1980er Jahren damit zu experimentieren, mittels Strichcodes und anderen geometrischen Formen die Funktion von Akupunkturpunkten – und damit den Fluss der Energie in den Meridianen – zu beeinflussen, denn Stabantennen modulieren ebenso wie aufgemalte Striche – je nach Anzahl der Stäbe/Striche – auftreffende Energien aus dem Kosmos. Ein einzelner Stab/Strich polarisiert sich von der Mitte aus nach links und nach rechts und strahlt von seinen Enden ultraschwach ab. 

Bei Verwendung mehrerer Stäbe kommt es auch zu einer Polarisierung der Antennenanlage, es erfolgt jedoch keine seitliche Abstrahlung, da sich über und unter dem mittleren Antennenstab der Pol eines anderen Stabes befindet. Damit breitet sich die Energie nicht zur Seite in den Raum aus, sondern wird von den Polen angezogen und abgelenkt.

So bilden sich zwei doppelspiralige Wirbelstrukturen aus. Je mehr Stäbe die Antennenanlage hat, desto schneller dreht die Spirale, da sie an jedem weiteren Pol zusätzlich durch Ablenkung beschleunigt wird. Malt man solche Strichcodes auf einen Akupunkturpunkt, so wird eine – je nach Anzahl der Stäbe verschieden intensiv verwirbelte – Energie in den Meridian geleitet. Solche Wirbelstrukturen werden aber auch durch andere geometrische Formen erzeugt, zum Beispiel durch das Zeichen Sinus, das wie ein Fleischerhaken gebaut werden muss. Diese Geometrie ist im Zentrum jeder Doppelspirale zu finden, ihre Wirkung als Verwirbler ist jedoch intensiver als die von Strichcode-Antennen. 

Verschiebungen des Fließgleichgewichts zwischen Yin und Yang in Meridianen werden in der Neuen Homöopathie mit einer Einhandrute qualitativ erfasst und sodann durch die entsprechende geometrische Form in Balance gebracht. Messtechnische Nachweise, dass eine solche Balancierung bereits in wenigen Minuten stattfindet, wurden 2005 mit den Technologien i-tronic/I-Health und AMSAT durchgeführt. Doch die Körbler-Zeichen können nicht nur bei der Meridianbalance eingesetzt werden; lokal am Körper angebracht, können sie Selbstheilungsprozesse bei Verletzungen und Dysfunktionen aller Art unterstützen.

Kreuz und Ypsilon

Ein balkengleiches Kreuz setzt sich aus zwei Strichen zusammen, die senkrecht zueinander stehen. Dadurch kommt es zu einer Überlagerung der Polarisationsfelder jedes einzelnen Strichs. Das elektrische Feld des waagrechten Strichs und das magnetische Feld des senkrechten Strichs heben sich gegenseitig auf. Ebenso heben sich das magnetische Feld des Striches I und das elektrische Feld des Striches II wechselseitig auf. Es kommt sozusagen zu einer Blockierung der Felder.

Die geometrische Form Y ist eine Wandlungsform, das Y wandelt unverträgliche, negative Informationsanteile in verträgliche, positive. Verträgliche, positive Informationsanteile werden hingegen nicht umgewandelt, sie werden in ihrer positiven Wirkung sogar noch verstärkt. Dieser Effekt wird auch in der Technik genutzt. Y-Formen werden als Gleichrichterantennen eingesetzt. Aber auch Biosys-teme kennen dieses Prinzip: Antikörper haben Y-Form, da sie sich durch die Positivladung an der Spitze des Y auf elektromagnetischem Weg in die DNS-Ketten von Viren und Bakterien einkoppeln und sie so unschädlich machen können.

Genutzt wird die Wirkkraft des balkengleichen Kreuzes und auch des Ypsilons entweder zur Modulation der Umgebungsenergie wie zum Beispiel mithilfe von mit Ypsilon-Formen bedruckten Betttüchern und Sitzkissen oder sie kommen im Zusammenhang mit Veränderungen im Informationsraum zum Einsatz. 

Erich Körbler vermittelte sein Wissen vor allem durch Praxisseminare, von denen ich viele besuchte. Auf Grundlage vieler gemeinsamer Abende im Hause des verstorbenen Herausgebers von raum&zeit, Hans-Joachim Ehlers, sowie der in den Seminaren erworbenen Kenntnisse und das Studium unzähliger Video- und Audiodokumentationen seiner Seminare gelang es mir nach Körblers Tod die Ideen der Neuen Homöopathie in ein praktikables Ausbildungskonzept zu betten. 

Der Aspekt der Information

Da aus ganzheitlicher Sicht Erkrankungen von Biosystemen immer auf der Körper-, Geist- und Seelenebene stattfinden, war es auch in der Neuen Homöopathie von Beginn an klar, dass – neben der Ebene der Meridiane/Ätherkörper – auch im Emotional- und Mentalkörper Heilimpulse gesetzt werden müssen. Körbler selbst setzte dazu eine Methode ein, die geometrische Form Ypsilon in ihrer Gleichrichterfunktion zu verwenden. Dabei sprach der Patient sein emotionales und/oder mentales Problem, das der Therapeut in Zusammenhang mit seinem physischen Gebrechen vorher ausgetestet hatte, laut aus, kreuzte den Zeige- mit dem Mittelfinger der linken Hand und legte die rechte Handfläche an die rechte Schädelhemisphäre, die gemäß der Neuen Homöopathie den Speicher für alle akuten und chronischen Probleme darstellt. Auf diese Art und Weise wurden negative gedankliche und emotionale Fehlspeicherungen „gleichgerichtet“ und entstresst, umgeschrieben und neu programmiert. 

Körbler hatte damit eine Technik der Neuprogrammierung fehlerhafter Informationen im menschlichen Steuerungssystem entwickelt, die erst zu Beginn des 21. Jahrhunderts mit Begriffen wie 2-Punktmethode bzw. Matrix-Quanten-Transformation nach Bartlett und Kinslow, Alpha-Synapsen-Programmierung nach Lizzy Götz u.ä. einer größeren Öffentlichkeit bekannt wurden. 

Personale Umschreibprogramme

In der Neuen Homöopathie entwickelte ich gemeinsam mit Therapeuten bereits in den späten 1990er Jahren eine Methode der Neuprogrammierung mit Hilfe von Farbkarten, Schilderung des physischen und emotionalen Aspekts der Erkrankung, Einsatz der Umkehrantenne Sinus und Informations-übertragung auf Wasser. Verstärkt wird diese Entstressung belastender Fehlprogrammierungen durch den Einsatz von positiven Affirmationen und persönlichen Heilvisionen, bei denen das Ypsilon zum Einsatz kommt. Vor allem das Trinken von auf diese Weise programmiertem Wasser spielt im individuellen Selbstheilungsprozess eine wichtige Rolle, da mit diesem Wasser die Ebene des Zellbewusstseins erreicht werden kann.

Zum Einsatz kommen solche Umschreibprogramme sowohl im Zusammenhang mit physischen Belas-tungen durch Blutmykosen, Toxine oder Problemen mit allergischen Reaktionen als auch auf der Ebene von emotionalen und mentalen Fehlprogrammierungen. 

Um Blockierungen des Heilungsprozesses durch Traumatisierungen zu begegnen, wurde eine Technik entwickelt, mit der sich die dem Patienten nicht bewussten Programmierungen im Emotional- und Mentalkörper aufspüren lassen. So kann mit Hilfe einer Testung der „Timeline“ am Körblerschen Psychomeridian am Schädel ein Zeitanker eingerichtet werden. Zudem lassen sich Personen/Gegenstände/Vorkommnisse als Verursacher von Traumatisierungen identifizieren. Begleitet wird diese Therapie mit einer Chakrenbalance bei gleichzeitiger Unterstützung der belasteten Auraschichten. Neuprogrammierungen lassen sich durch das Trinken von Wasser erzielen, das zuvor durch Körblersche Baumblüten-Essenzen energetisiert wurde.

Resümee

Die Neue Homöopathie hat sich in 24 Jahren und 18 Jahre nach dem Tod Erich Körblers zu einer erfolgreichen (Selbsthilfe)-Methode entwickelt. Inzwischen unterstützen beinahe 2000 ausgebildete Neue Homöopathen die (Selbst-)Heilungsprozesse ihrer Klienten, was für das große Interesse der Menschen an dieser effizienten, kostensparenden und nicht-invasiven energie- und informationsmedizinischen Methode spricht.

Der Autor

Mag. Ölwin H. Pichler, Jahrgang 1955, Studium der Geschichte und Germanistik, 1980–1995 Beratungs- und Lehrtätigkeit in transpersonal-humanistischer Astrologie, seit 1996 Leiter des naturwissen Ausbildungszentrums in Wolfratshausen, schwerpunktmäßig tätig in Forschung und Lehre im Bereich Biophysik und Neue Homöopathie nach Körbler. 

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