Abbild des Ursprungs
Rückblickend auf die EINE Ursache von allem, die zuvor in Zusammenhang mit dem Oktavaufbau der Zahlen als stehende Welle beschrieben wurde, lässt sich unter Anwendung einer selbstähnlichen Sichtweise Folgendes erkennen: Wenn der atomare Aufbau dem Oktavaufbau folgt und in seiner Beschaffenheit als stehende Welle angelegt ist, ergibt sich daraus als mögliche Schlussfolgerung, dass das Atom in seinem grundlegenden Aufbau eine selbstähnliche Widerspiegelung der einen Ursache darstellt. Der Torus als stehende Welle ist demnach eine Abbildung des Ursprungs auf unterschiedlichen maßstäblichen Ebenen. Das materielle Universum selbst, aus seiner unbegrenzten Formlosigkeit entspringend – sein Ur-Sprung –, wäre damit nichts anderes als ein gigantischer Torus (Abb. 4).
Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass die Form des Torus in sehr vielen natürlichen Strukturen ihre Widerspiegelung findet. Während man in Formen wie der des Wirbelsturms nur einen kleinen Teil eines Torus zu sehen bekommt, zeigen die Formen vieler Früchte, die uns ernähren und stärken, einen Torus (Abb. 5).
Im Übrigen wird daraus erkennbar, dass Atome eine vollständig elektrische Erscheinung darstellen. Damit gelangt man schließlich auch zu Walter Russells Darstellungen, der dieselbe atomare Form erkannte und von einem ausnahmslos elektrischen Universum sprach. 10
Der Gegenwirbel
Nun stellt sich noch die Frage, in welcher Richtung diese Toruswirbel rotieren. Dass sich der gesamte Toruswirbel nur in eine Richtung dreht, erscheint insofern unwahrscheinlich und auch unlogisch, als jede Bewegung einen Angriffspunkt braucht, der entsprechend Widerstand leistet, damit sich eine Bewegung anfänglich entwickeln kann. Da man es beim Atom mit einem in sich relativ abgeschlossenen System zu tun hat, dessen Architektur eine sich selbst begrenzende stehende Welle ist, braucht eine entstehende Umdrehungsbewegung nicht nur einen ruhenden Angriffspunkt, sondern erfordert zudem symmetrisch die Entstehung einer gleichförmigen entgegengesetzten Bewegung. Das bedeutet, man hat es im Kernzentrum mit zwei aufeinander treffenden, entgegengesetzt drehenden Wirbelspitzen zu tun. Die entgegengesetzte Umdrehung ist dafür verantwortlich, dass sich ein stark verdichteter Kern als Kugel oder Rotationsellipsoid herausbildet.
Die beiden entgegengesetzt drehenden Wirbel gehen von einer Äquatorebene aus, auf der eine ringförmige Erscheinung der Verdichtung entlang der Wirbelhülle (Edelgaszustand 11) auftreten kann. Diese ringförmige Verdichtung entsteht aufgrund derselben entgegengesetzten Umdrehung der Wirbel, die sich in ihrer Ausdehnung von der Äquatorebene hin zu den Polen nach innen einstülpen und den Kern bilden. Zwischen Kern, Äquator und schließlich wieder dem Kern bildet sich so eine stehende Welle heraus. Blickt man von außen in Richtung des Kerns, wird eine Art Strömungsrichtung des Wirbels entgegen des Uhrzeigersinns angenommen (Abb. 6). Abbildung 6 ist zu entnehmen, dass die toroidale Atomstruktur eine Nord-Süd-Polachse als Rotationsachse besitzt. Ferner zeigt sie nur eine Momentaufnahme des Protons in seinem Zustand maximaler Verdichtung. Denn die sogenannte Eigenschwingungsdauer eines Protons 12 entspricht seiner Lebensdauer zwischen Ausbildung zur vollständigen Kugel, seiner Auflösung und dem wieder Heranreifen zur vollständigen Kugelform; dies wurde vom Autor postuliert, Russell selbst geht darauf nicht genauer ein.
Wenn in Teil 2 die Steuerung der Atome beschrieben wird, kann der Leser noch besser nachvollziehen, warum es entgegen bisheriger Vorstellung von aneinandergedrängten Protonen und Neutronen Atomkerne nur in Form von Kugeln oder Rotationsellipsoiden oder sogar Atome als kernlose Toruswirbel gibt (Edelgase), deren Äquatorringe hauptsächlich verdichteter erscheinen. Der vielleicht staunende Leser möge sich in diesem Zusammenhang vor Augen halten, dass es mit gegenwärtigen Messmethoden noch zu beträchtlichen Fehlern kommen kann, wie in raum&zeit Nr. 227, S. 6 berichtet.
Der Toruswirbel besteht folglich aus zwei unterscheidbaren Wirbelelementen; der eine Teil ist der nach innen verdichtende, der andere Teil entdichtet den Kern und führt dagegen zu einer Dichtezunahme an den Äquatorringen. Dies erinnert stark an die beiden von Konstantin Meyl – er wies den skalaren Anteil der elektromagnetischen Schwingungen theoretisch und praktisch nach – unterschiedenen Wirbelformen des sogenannten starren Wirbels und Potentialwirbels.13 Fügt man also Meyls Wissen aus der Elektrotechnik hinzu, ist das Atom ein torusförmiger elektrischer Schwingkreis, der zwischen Potentialwirbel und starrem Wirbel hin- und herschwingt.