Berührende Kommunikation

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Mit RELEASE zu mehr Klarheit, Miteinander und Authentizität

Artikelnummer: rz-261-11 Kategorien: ,

Warum scheitern Gespräche selbst dann, wenn wir uns bemühen, alles richtig zu machen? Dieser Beitrag zeigt einen erstaunlich einfachen Zugang zu Kommunikation, der ohne Methoden, Regeln oder Techniken auskommt. Release versteht Kommunikation als unmittelbaren, direkten Ausdruck: präsent sein, Verantwortung klären, Berührtheit zulassen. Was das konkret bedeutet, erklärt der Beziehungs- und Sexualberater Erwin Oberhauser in diesem einfühlsamen Beitrag.

Berührende Kommunikation ist mehr als Technik oder Methode – sie beginnt im Innen. Ob im Gespräch mit Partnern, Kolleginnen oder in schwierigen Familiensituationen: Viele Konflikte entstehen, weil Menschen aus Mustern, Bewertungen oder Reaktionen heraus sprechen. Release setzt genau hier an. Dieser Ansatz versteht die berührende Kommunikation nicht als weiteres Modell neben der Gewaltfreien Kommunikation oder ähnlichen Konzepten, sondern als bewusste Rückbindung an Präsenz und Klarheit. Im Mittelpunkt steht das Erinnern, woraus Gespräche wieder echt, verbindend und berührend werden.

Release als Schlüssel

Die Wirksamkeit der Release-Kommunikation liegt nicht in Worten, Methoden oder Erklärungen, sondern in dem der Fokus vom Denken in den Körper geht. Diese Haltung ist geprägt von Sicherheit, Präsenz und Selbstregulation; der Verstand bleibt dabei dienend und begleitend. So verlieren Trigger, alte Muster und unbewusste Automatismen ihre Macht – nicht weil sie bearbeitet werden, sondern weil der innere Boden stabil ist. Identifikationen mit Gedanken, Geschichten und emotionalen Mustern verlieren ihre trennende Wirkung, weil wieder Verbindung durch präsent bleiben können im Jetzt entsteht – durch Berührtheit, nicht durch Erklärung. Release moralisiert, verspricht und konzeptioniert nichts.

Es fragt: „Was bleibt, wenn ich Ideen, Illusionen, Muster und Überzeugungen ziehen lasse?“ In diesem Sinne reduziert Release auf mein wahres Selbst. Die Erkenntnis ist zentral und heißt, sich vom Vermeintlichen zu lösen und beim Erfahrbaren zu bleiben. Release ist sehr praxisnah, greifbar und ein unmittelbares Erleben. Berührtheit und intimes Standing schaffen die innere Freiheit, nach der wir uns schon lange sehnen.

Berührtheit als Essenz

Berührtheit kann selbst das Schwerste aufrichtig tragen, weil sie weder verändern, lösen noch überwinden will. Sie sagt: „So ist es – es berührt mich und ich nehme es.“ Dadurch hört der innere Widerstand auf. Nicht das Schwierige verschwindet, sondern der Kampf dagegen.

Es wird genommen, statt „losgelassen“ – als existenzielle Erfahrung. Es ist in guter Ordnung, auch wenn ich diese Ordnung gerade nicht kenne. Was bleibt, ist Kontakt statt Kampf – und genau das macht selbst scheinbar Unüberwindbares fruchtbar – aus täglicher eigener Erfahrung (des Autors). Das vermag weder eine Methode noch ein Konzept, noch ein Trick. Der Aspekt der Berührtheit ist so klein und fein, hat aber eine enorme Wirkung. Gesprächsvoraussetzungen: Ordnung und Berührung

Praktische Umsetzung

Folgende drei Hinweise bilden die grundlegende/gesunde Ordnung für die berührende Kommunikation.

1. Das Wort gehört dem Sprecher – er zeigt …

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