Die Entdeckung stehender Gravitationswellen

Von Hans Jäckel, Pinneberg – raum&zeit Ausgabe 65/1993

Eigentlich ist die Entdeckung, die Hans Jäckel hier beschreibt, eine Sensation. Eigentlich müßte ihm das Bundesforschungsministerium sofort finanzielle und technische Mittel zur Verfügung stellen, damit Jäckel seine sensationelle Entdeckung von der Stehenden Gravitations-Welle (SGW) weiter vertiefen kann. Doch da die Forschungsvorhaben unserer Republik von Kernphysikern (mehr Atomkraft), Informatikern (Kleinere Chips) und Gen-Technikern (Genesis zweiter und vermutlich endgültig letzter Teil) der Großindustrie diktiert werden, ist vorerst nicht damit zu rechnen, daß die Entdeckung Stehender Gravitations-Wellen Nobelpreis-verdächtig ist. Dabei hätten wir es so bitter nötig, mehr über die Gravitation zu erfahren, von der wir so wenig wissen wie von der Elektrizität (von Hypothesen, die sich zum Teil widersprechen, einmal abgesehen). Doch wie es in der "exakten Wissenschaft" nun ist: Phänomene, die nicht mit den groben Meßinstrumenten zu orten sind, die sich diese "Wissenschaft" zugelegt hat, existieren nicht. Doch einen Trost haben wir: Forscher vom Range eines Zycha, Soeder, Moser, Plichta und Jäckel (um nur ein paar zu nennen) haben – dank raum&zeit – inzwischen Kontakt aufgenommen. Sozusagen unbemerkt von der "wissenschaftlichen Öffentlichkeit" treiben sie ihre Forschungen voran, weshalb zu befürchten steht, daß es auf physikalischem Gebiet nicht eine Evolution der Erkenntnisse geben wird, sondern eher einen großen Knall, der so stark sein wird, daß viele Lehrstuhlinhaber von denselben fliegen und höchst unsanft auf dem Gesäß landen werden. Der Countdown läuft bereits. raum&zeit-Leser und Leserinnen werden es dann eben wieder einmal früher gewußt haben.

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