Wollt ihr die totale Forschung?

Der Mensch als Freiwild der "Genforschung"

Von Ursula Fuchs, Düsseldorf, Erika Feyerabend, Essen, Jobst Paul, Rottenburg und Wilma Kobusch, Gelsenkirchen – raum&zeit Ausgabe 80/1996

Menschenversuche, ohne daß der Mensch ein Recht auf Gegenwehr oder gar auf Entschädigung hat, Eingriffe bei Geisteskranken ohne deren Einwilligung, Eingriffe in die Keimbahnen des Menschen mit den Folgen, daß die Nachfolge-Generationen krank oder geistesgestört oder beides werden, ohne daß der Eingriff rechtliche Konsequenzen für die Verursacher hat, zwangsweise Eingriffe in die Unversehrtheit des menschlichen Organismus mit gesetzlicher Zustimmung des Staates. „Genscreening“ aller Europäer, damit Versicherungen und Arbeitgeber wissen, welches Risiko sie eingehen und ob die Person zur Fortpflanzung geeignet ist usw. usw. Das alles kann in wenigen Monaten schon Wirklichkeit sein, wenn es einer Forscher- und Funktionärs-Clique gelingt, die letzten paar Politiker auszutricksen, die noch halbherzig Widerstand leisten. Die von der Pharma-Mafia hochbezahlten sogenannten Forscher haben den Goebbels-Spruch „Wollt Ihr den totalen Krieg?“ etwas abgewandelt und fragen „Wollt Ihr die totale Forschung?“ Statt Kriegsmaterial und Kanonenfutter sollen wir diesmal zum Bio-Material verkommen. Europa schlägt zu. Die Pharma-Mafia ist soweit: Sie hat es fast geschafft, aus Europa einen Stall mit 700 Millionen Versuchskaninchen zu machen, unter dem Vorwand, die Zukunft zu sichern (Sie versuchen, ihre Gesetze im Europarat durchzusetzen, dem 34 Länder angehören). Doch niemand geht auf die Straße, niemand wehrt sich. Kein Wunder: Die Vorhaben der sogenannten Genforschung werden international im Stil von Putschisten vorbereitet: generalstabsmäßig und streng geheim! Lesen Sie, was auf Sie zukommt. Und meiden Sie Ärzte und vor allem Krankenhäuser!

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