Die Berliner Rede von Bundespräsident Johannes Rau unter anderem zur Gentechnik

"Das wäre eine neue Welt – keine schöne"

raum&zeit Ausgabe 112/2001

Selten hat die Rede eines Politikers so viel Resonanz in der Öffentlichkeit und in den Herzen der Menschen gefunden, wie die des Bundespräsidenten Rau, die er am 18. Mai in Berlin gehalten hat. Sie dürfte als "Berliner Rede" in die Geschichte eingehen. Die Rede stellt einen ethisch-moralischen Wendepunkt in der deutschen Politik dar, ganz gleich was in den kommenden Jahren geschehen wird. Endlich hat ein Politiker in herausragender Position den Mut bewiesen, gegen den fast besinnungslosen Fortschrittsglauben der Technik-Wissenschaften, der "Life Sciences", aufzustehen, um einen Fortschritt nach menschlichem Maß einzufordern. Endlich werden Ethik, Moral und gesellschaftliche Tabus für wichtiger als Profit gehalten und das vom Inhaber des höchsten politischen Amtes dieser Republik. Das lässt hoffen! raum&zeit veröffentlicht nachstehend Auszüge aus der Berliner Rede.

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