Ist Goethes Farblehre etwa doch richtig?

Herkömmliche Erklärungen weisen Ungereimtheiten auf

Von Dipl. Ing. Günter Taraba, Leipzig – raum&zeit Ausgabe 139/2006

Licht und Farben faszinieren Wissenschaft, Kunst und Poesie gleichermaßen. Dabei sind sich die „Parteien" meist nicht grün. Denker wie Goethe oder da Vinci sind für ihre Überlegungen zur Farb-Entstehung lange Zeit milde von der Wissenschaft belächelt worden. Doch diese macht es sich selbst offenbar manchmal zu leicht und tradiert ihre Irrtümer fleißig weiter. Das wird wieder einmal deutlich am Phänomen des Durchtritts von parallelem Licht durch ein Prisma. Der Ingenieur Günter Taraba weist nach, dass die herkömmlichen Erklärungen für die Farb-Erscheinungen hinter einem Prisma Ungereimtheiten aufweisen. Und Goethes Gedanke, dass die Farbe Grün keine primäre ist, erscheint in einem neuen Licht.

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