raum&zeit erscheint seit über 25 Jahren im Ehlers Verlag

Wenn man Hans-Joachim Ehlers zu Lebzeiten fragte: „Wie sind Sie eigentlich zu raum&zeit gekommen?“, pflegte er immer zu sagen: „Wie die Jungfrau zum Kinde.

Wir schreiben das Jahr 1986. Hans-Joachim Ehlers, gelernter Journalist, hatte sich schon 1972 selbstständig gemacht. Er war zusammen mit seiner Frau Eigentümer einer kleinen Werbeagentur, sowie einer Anzeigenverwaltung mit Sitz in München, zunächst Widenmayerstraße, dann Hohenzollernstraße. Er übernahm in diesem Jahr ein neues Objekt zur Betreuung der Anzeigenakquisition: „Das neue Zeitalter“, eine astrologische Wochenzeitschrift. Er pflegte auch sogleich Kontakt zu den Herausgebern dieser Zeitschrift, die ihm erzählten, dass sie momentan nicht ganz glücklich mit ihrer Zeitschrift waren. Neben den vielen journalistischen Tätigkeiten hatte Hans-Joachim Ehlers auch in den unterschiedlichsten Marketingbereichen gearbeitet und dort viel Erfahrung gesammelt. Er unterbreitete den Herausgebern Vorschläge, wie man die Zeitschrift verbessern konnte, was zur Folge hatte, dass man ihn als Chefredakteur engagierte. Es wurden drei Redakteure in die Hohenzollernstraße versetzt und Hans-Joachim Ehlers hatte mehr Arbeit denn je.

In dieser Zeit begann er, sich für Zeitschriften jenseits des „Mainstreams“ zu interessieren, und stieß auf die damals schon existierende Zeitschrift „raum&zeit“. Die „raum&zeit“ erschien zu der Zeit im raum&zeit Verlag Gehrden; Herausgeber war Wolfgang Wegener. raum&zeit war stark Physik orientiert, enthielt aber auch, durch die Mitarbeit des verstorbenen Dr. med. Hans A. Nieper, interessante Medizinthemen. Hans-Joachim Ehlers abonnierte sie und nahm auch Kontakt mit Wolfgang Wegener auf. 

Die Herausgeber des „Neuen Zeitalters“ beschlossen nach einiger Zeit, die Zeitschrift zu verkaufen, und veräußerte sie an einen Hamburger Verlag. Damit war die redaktionelle Arbeit am „Neuen Zeitalter“ für Hans-Joachim Ehlers beendet. Nach einiger Zeit wurde die Zeitschrift eingestellt, lediglich die Jahressonderausgaben blieben erhalten. Dies erzählte Hans-
Joachim Ehlers Wolfgang Wegener eher beiläufig, worauf dieser antwortete: „Wenn die das „Neue Zeitalter“ kaufen, dann wollen die vielleicht auch raum&zeit kaufen.“  Worauf Hans-Joachim Ehlers erwiderte: „Bevor dieser Verlag die raum&zeit kauft, um sie dann einzustellen, kaufe ich sie lieber selbst.“ Und so kam es zu dem seltenen Fall, in welchem der Abonnent die Zeitschrift kauft. Hans-Joachim Ehlers gründete den ehlers verlag und übernahm die Zeitschrift raum&zeit. Die erste Ausgabe im neuen Verlag erschien Anfang Februar 1987, Nr. 29.

raum&zeit hatte bei der Übernahme gerade mal 2500 Abonnenten, einen Buchhandelsverkauf gab es nicht. Hans-Joachim Ehlers erkannte das Potenzial, das in raum&zeit steckte und auch den Wert, Informationen jenseits des Mainstreams zu liefern, Informationen, die man sonst nicht bekommt, die sonst niemand veröffentlicht. Um das tun zu können, muss man unabhängig sein, Unabhängigkeit hat aber seinen Preis. Wenn man über üble Machenschaften großer Konzerne berichtet, kann man nicht erwarten, dass diese dann Anzeigen schalten. Somit entwickelte er das bis heute – unseres Wissens nach – einzigartige Konzept einer Zeitschrift, die sich über den Verkauf selbst finanziert. Nur so kann man kompromisslos berichten. Hierzu musste er den damaligen Verkaufspreis fast verdoppeln. Kenner der Zeitschriftenbranche prophezeiten ihm das sofortige Aus, das Gegenteil aber war der Fall, da auch die Leser den Wert der Zeitschrift erkannten und bereit waren, ihn zu bezahlen, den Preis der Unabhängigkeit. 

raum&zeit wuchs langsam aber stetig zur heutigen Größe mit einer Auflage von circa 30 000 Exemplaren.

raum&zeit im Wandel der Technik

Rückblick auf das Lebenswerk eines großartigen Verlegers

Harte Zeiten für Querdenker

Von Mythen und Märchen

Sackgasse Chemotherapie

Meuchelmord an der Naturheilkunde

Kassenfinanzierte Volksvergiftung durch Amalgam

Die Marktwirtschaftler haben keine Lösungen

Die Schnittpunkte von Medizin und Physik erkennen

Physik neu denken und umsetzen

Die Genialität von Menschen und Ideen klar erkannt

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