Kristalle folgen einer verborgenen Ordnung, die weit über ihre äußere Form hinausweist. Balael-Jordan Rajkoff verbindet die platonischen Körper mit Kristallstrukturen, Chakren und archetypischen Kräften und zeigt, wie heilige Geometrie zum Wegweiser für ein tieferes Verständnis von Mensch, Natur und Bewusstsein werden kann.
Während meiner dreijährigen Ausbildungszeit beim International College of Crystal Healing (ICCH) in England intensivierte ich meine Forschungen hinsichtlich der esoterischen Bedeutung der Kristallstrukturen. Ich erkannte nun sehr klar die „göttliche Lichtsprache“, den Kristallisationsprozess der Verdichtung von Erfahrungen – die heilige Geometrie. Sie findet sich auch in der Malerei, der Architektur, der Musik, kurz allen kreativen Tätigkeiten wieder, die Ästhetik und Schönheit in den Klangraum von Licht und Farbe bringen wollen – natürlich auch im Kunst-Werk MENSCH.
Zum Zeitpunkt meiner Diplom-Abschlussarbeit beim ICCH zu diesem Thema war ich auf das erweiterte Spektrum der Kristallstrukturen gestoßen: die platonischen Formen.
Dreamspell
Auch hier setzte wieder ein Erinnerungsvorgang ein. Im gleichen Jahr begann ich mit meiner intensiven Betrachtung und Arbeit mit dem Maya-Dreamspell, der Zeitqualität und den Archetypen der Zeit nach den Erkenntnissen von Jos Arguelles. Als ich die Synergie zu den Steinen und Kristallstrukturen suchte, erkannte ich die Korrelationen zwischen den zwanzig archetypischen Siegeln des Dreamspell und den Farbthemen der Steine und Steinfamilien, den Kristallstrukturen und platonischen Formen, zu den dreizehn Schöpfungstönen. Ab diesem Punkt begann ich, meine eigene multidimensionale „Seelenpersönlichkeit“ zu verstehen. Je weiter ich in der Ausprägung meiner Herzensqualitäten vorankam, desto tiefer wurde das Wissen und Verstehen aus den Seelenerinnerungen.
Schließlich wurde 2008 der Kreis zu den Ur-Archetypen und ihrer Verbindung zum Oktaeder geschlossen und die Informationen verdichteten sich zu einem intensiven Informationspaket, das ich nachfolgend für interessierte Leser in etwas verkürzter Form darlegen möchte.
Während meiner Diplomarbeit bekam ich gezeigt, dass jede der sieben Kristallstrukturen zu einem der menschlichen Hauptenergiezentren (Chakren) in einer besonderen Beziehung steht. Es gibt dann noch die achte „Kristallstruktur“, die amorph genannt wird und in der alle Mineralien ohne inneren, kristallinen Aufbau zusammengefasst sind, die organischen Ursprungs sind. Hierzu gehören Bernstein, Opal, Obsidian, Tektite, Moldavit und auch die Geschenke des Meeres an uns: Schnecken, Muscheln und Korallen.
Tetraeder und die trigonale Struktur
Der Tetraeder ist eine dreiseitige Pyramide mit drei dreieckigen Seitenflächen und einer dreieckigen Bodenfläche. Die Zahl Drei gilt als göttliche Zahl. Die trigonale Struktur wird dem Kronen- oder Scheitelchakra zugeordnet und der Tetraeder, der den Willen Gottes repräsentiert und dem Element Feuer verbunden ist, bringt einen in der Meditation in Verbindung mit dem „Urfyr“, dem Urfeuer aus der göttlichen Quellebene.
Mit der Zahl Eins haben …
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