Desert Greening soll die Wüste fruchtbar machen

Grüne Welle für Afrika

Harald Kautz-Vella - 173/2011

Die Begrünung der Wüste ist ein alter Traum der Nordafrikaner, der nun durch das Projekt „Desert Greening“ des Algeriers Madjid Abdellaziz Wirklichkeit werden könnte. Er setzt naturnahe Technologien ein und hat bereits erstaunliche Erfolge damit in der algerischen Wüste erzielt. Anknüpfend an seinen Beitrag „Radioaktivität verstehen“ in der letzten Ausgabe der raum&zeit beschreibt Harald Kautz-Vella die weiteren Pläne Abdellaziz’, die dem geschundenen Kontinent endlich Frieden bringen könnten. 

Djanan ist ein Ort im Süden Algeriens, in der Nähe von El Haouita/Laghouat. In Djanan entsteht eine Siedlung – keine der post-postmodernen Zero-Emmission-Städte, wie sie auf der arabischen Halbinsel mit Ölgeldern hochgezogen werden. Djanan ist die Keimzelle und das zukünftige Zentrum eines landwirtschaftlichen Siedlungsraumes, in dem Mensch und Natur im Gleichgewicht miteinander leben sollen, in einem Wohlstand, der direkt aus paradiesartigen Gartenlandschaften erwächst. Die Gebäude und Wohnanlagen sind am Goldenen Schnitt orientiert und entfalten ihren Raum wie die Nautilusschnecke ihr Gehäuse. 

Kosten soll das Ganze im Grunde sehr wenig. Gebaut wird mit Earth-Bags, mit Erde gefüllten Nylonsäcken, oder mit dem Naturstein, der beim Urbarmachen der Böden anfällt. Hält man die Ideenlosigkeit und das stilistische Raubrittertum der post- und post-postmodernen Architektur dagegen, die Beziehungslosigkeit der Blöcke zu ihrem ländlichen Umfeld, bekommt man ein Gefühl für das Wesen und die Tragweite dieses Regionalentwicklungsprojektes.

Die Geschichte begann 2003, als der gebürtige Algerier Madjid Abdellaziz nach seinem Studium der Ingenieurwissenschaften in Berlin entschied, mit einem privaten Projekt der um sich greifenden Dürre in Algerien zu begegnen. Er nutzte nicht das Schulwissen, das er an der Berliner Uni erlernt hatte, sondern die privaten Kontakte zu Vertretern der „Neuen Physik“, die ihn auf den Weg dorthin brachten. 

Während in Deutschland Forscher wie Nikola Tesla, Walter Russell, Wilhem Reich oder Viktor Schauberger nach wie vor bestenfalls als Paradiesvögel gelten, deren Theorien ja schließlich „nicht bewiesen“ seien, machte sich Abdellaziz daran, genau deren Konzepte naturnaher Technologien umzusetzen – und zu kombinieren. Madjid Abdellaziz: „Der Cloudbuster, das Regenmacher-Instrument, das Wilhelm Reich entwickelt hat, braucht fließendes Wasser oder einen großen See, um geerdet zu werden. Haben wir beides nicht in Südalgerien, also nehmen wir einen kleinen Pool und revitalisieren das Wasser frei nach Schauberger, mit Wirbeln, und mit Pyramidengeometrie.“  

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