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Die Physik des Hyperraums

Burkhard Heims Feldtheorie und die Radionik

Von Marcus Schmieke, Berlin – raum&zeit Ausgabe 152/2008

Dem Physiker Burkhard Heim war es schon vor mehr als dreißig Jahren gelungen, die Existenz höherer Dimensionen in einen mathematischen Formalismus zu kleiden. Die vollständige Physik der Gravitation ist gemäß Heim nur in einem zwölfdimensionalen Hyperraum möglich, der sowohl die materielle als auch die geistige Wirklichkeit mathematisch abbildet. Marcus Schmieke, den Burkhard Heim persönlich in seine Kosmologie einwies, erklärt die Heimsche Feldtheorie und deren Folgen für die Radionik.

Die zwölf Dimensionen

Die zwölf Dimensionen sind in drei Ebenen unterteilt; die unterste besteht aus den vier Dimensionen der Raumzeit (R4), während die höchsten vier Dimensionen einen hierzu spiegelbildlichen geistigen Raum (G4) aufspannen. Die verbleibenden vier Dimensionen dazwischen vermitteln zwischen dem materiellen und dem geistigen Bereich der Wirklichkeit.
Heim war durch eine eigens zu dem Zweck entwickelte Mathematik – einer mehrdimensionalen Fouriertransformation – in der Lage, einen Blick in den G4 zu werfen. Tief beeindruckt sah er komplexe mathematische Symmetrien, die auf eine alles umfassende Intelligenz hinwiesen.

Leben als Grundlage der Wirklichkeit und nicht als Zufallsprodukt

Im Rahmen der Heimschen Physik lässt sich der Begriff „Leben“ nicht allein aus der Wechselwirkung materieller Elemente auf der Ebene raumzeitlicher Ereignisse erklären. Vielmehr ist Leben ein komplexer Prozess, der alle drei Daseins-Ebenen umfasst. Die geistige Dimension des Lebens drückt sich als Selbst und Bewusstsein im G4 aus und manifestiert sich durch die vier Vermittlungsdimensionen in der vierdimensionalen Raumzeit R4 als materielle Erscheinung.

Für sich betrachtet erscheinen die Ereignisse der vierdimensionalen Raumzeit als ein zufälliges Wechselspiel der Naturgesetze. Burkhard Heim wies jedoch nach, dass nicht einmal ein Elementarteilchen existieren würde, wäre die Wirklichkeit auf vier Dimensionen beschränkt. Ein einfaches Elektron bedarf bereits des physikalischen Wechselspiels von sechs Dimensionen. Jedes physikalische Ereignis wird von mathematisch beschreibbaren Prozessen auf den höheren Ebenen begleitet. Kein Elementarteilchen bewegt sich, ohne dass seine Bahn in den höheren Dimensionen vorgezeichnet wurde. Wann immer der Zufall im wissenschaftlichen Erklärungsmodell auftritt, kann man davon ausgehen, dass an dieser Stelle eine direkte Wechselwirkung zwischen der materiellen Raumzeit mit den geistigen Dimensionen durch die Vermittlungsräume stattfindet.

Die Notwendigkeit höherer Dimensionen

Um seinem Ziel, eine vereinheitlichte Quantenfeldtheorie zu schaffen, näher zu kommen, beschäftigte sich Burkhard Heim zunächst intensiv mit der Gravitation. Gemäß Einsteins Formel E= mc2 besitzt jede Energie eine Masse und somit ist auch jedes Energiefeld mit einer so genannten Feldmasse behaftet. Das Gravitationsfeld einer Masse besitzt daher ebenfalls eine Energie, die wiederum einer Masse entspricht. Von dieser Feldmasse geht wiederum ein Gravitationsfeld aus. Newton und Einstein haben in ihren jeweiligen Gravitationstheorien diese Feldmasse vernachlässigt und konnten so mit relativ einfachen Näherungsformeln arbeiten. Burkhard Heim war der erste Physiker, der sie konsequent in sein Modell mit einbezogen hat. Die daraus resultierende Gravitationsformel bezeichnete  er als „transzendente Gleichung“, für die keine allgemeine Lösung angegeben werden kann, die alle Skalen des Universum umfasst. Man kann lediglich für verschiedene Größenordnungsbereiche des Kosmos unterschiedliche Näherungsformeln ableiten.
Im makroskopischen Bereich mittlerer Abstände entspricht die Lösung der Heimschen transzendenten Gleichung im wesentlichen der Newtonschen Gravitationsgleichung. Für sehr kleine und sehr große Längen weicht sie jedoch deutlich von dieser ab. Generell besitzt die Heimsche Gravitationsformel einen begrenzten Gültigkeitsbereich. Unterhalb der so genannten Planckschen Länge und oberhalb des Durchmessers des Universums besitzt sie mathematisch gesehen keine Lösungen mehr. Hieraus lässt sich schließen, dass auch der Raum, dessen geometrische Struktur durch die Gravitation bestimmt wird, eine kleinste Einheit besitzt (das Quadrat der Planckschen Länge) und auch nach oben hin durch die Größe des Universum begrenzt ist. Schon hierin besteht ein Hinweis darauf, dass der Raum letztlich vollständig quantisiert ist, ebenso wie beispielsweise die elektrische Ladung quantisiert ist, das heißt, sich immer aus kleinsten Einheiten,
den Elementarladungen des Elektrons, zusammensetzt.

Mit dieser Erkenntnis erschließt sich ein klarer Weg zur Schaffung einer vereinheitlichten Quantenfeldtheorie. Zunächst gilt es, alle vier Grundkräfte der Natur, das heißt die Gravitation, die elektromagnetische Wechselwirkung und die starke und schwache Kernkraft als dynamische Deformierungsprozesse des Raumes darzustellen. Im nächsten Schritt wäre der Raum zu quantisieren, das heißt als aus kleinsten Einheiten aufgebaut zu beschreiben. Damit wären dann alle physikalischen Kräfte als ein vereinheitlichtes Raumfeld quantisiert.
Hierzu musste Burkhard Heim zunächst die Beziehung zwischen seiner transzendenten Gravitationsgleichung und der Geometrie des Raumes verstehen und mathematisch beschreiben. Das Gravitationsfeld erscheint hierbei in zwei Komponenten, nämlich als das Feld der Massen und das Feld der Feldmassen, die von den ursprünglichen Massen ausgehen. Diese beiden Aspekte des Gravitationsfeldes verhalten sich ähnlich zueinander wie das elektrische Feld und das magnetische Feld in den Wellengleichungen der Maxwellschen Elektrodynamik. Dort stehen beide Feld-Komponenten senkrecht aufeinander und führen in ihrer dynamischen Wechselwirkung zur Existenz elektromagnetischer Wellen, die sich mit Lichtgeschwindigkeit im leeren Raum ausbreiten. Analog hierzu erhält Burkhard Heim einen komplexen Satz von Wellengleichungen für die beiden Komponenten des Gravitationsfeldes. In den Maxwellschen Gleichungen steht auf der rechten Seite mehrfach die Null, was bedeutet, dass es dort keine magnetischen Monopole gibt. Im Falle des Gravitationsfeldes tritt jedoch die Masse selbst als Quelle der Felder auf. Sie entspricht damit den magnetischen Monopolen, die von Nikola Tesla und Konstantin Meyl als die Quellen der Skalarwellenfelder postuliert und nachgewiesen wurden. Es wäre daher sinnvoll, die Skalarwellentheorie des Elektromagnetismus mit den Heimschen Wellengleichungen der Gravitation zu vergleichen.

Mathematische Ableitung der höheren Dimensionen

Um zu einer vollständigen mathematischen Beschreibung der Gravitation in der vierdimensionalen Raumzeit zu kommen, die beide Komponenten des Gravitationsfeldes enthält (das Feld der Massen und das Feld, das von der Masse des Feldes ausgeht) und eine konsequente Quantisierung des Raumes vornimmt, führt Heim eine Wahrscheinlichkeitsfunktion mit der vierdimensionalen Raumzeit als Trägerraum ein. Das bedeutet, dass, wie in der Quantenmechanik üblich, jeder möglichen vierdimensionalen Raum-Zeit-Geometrie eine bestimmte Wahrscheinlichkeit entspricht. Diese Wahrscheinlichkeitsfunktion besitzt ein diskretes Eigenwertspektrum, wobei die Eigenwerte möglichen Zuständen einer makroskopischen Punktquelle des Gravitationsfeldes, also einer Masse, entsprechen.
Die Anzahl der Gleichungen, die ein solches Eigenwertspektrum ergeben, erhält man aus einer einfachen Überlegung. Hierbei können drei Indexzahlen jeweils die Ziffern 1 bis 4 (entspricht den vier Dimensionen der Raumzeit) durchlaufen, was insgesamt 43=64 voneinander unabhängige Gleichungen ergibt. Die drei Indexzahlen sind hierbei die drei Indizes der so genannten Christoffelsymbole, die die Beschreibung der Bewegung eines freien Teilchens im Gravitationsfeld angeben.

Durch Berücksichtigung der bekannten Identitäten und Symmetrien der Raumzeit ergeben sich 28 weitere Gleichungen, die dazu führen, dass von den 64 Gleichungen nur 36 unabhängig voneinander gelöst werden können. 28 der 64 Eigenwertspektren müssen auf diese Weise leer bleiben und brauchen gar nicht erst berücksichtigt zu werden. Es bleiben also tatsächlich nur 36 verschiedene physikalische Größen übrig, die die energetischen Zustände des Gravitations- und Massenfeldes vollständig beschreiben.
Diese 36 Größen lassen sich als Komponenten einer Matrix mit sechs Reihen und sechs Spalten schreiben. Diese Matrix ergibt somit einen sechsreihigen Energie-Impuls-Tensor, analog zu dem vierdimensionalen Tensor der Relativitätstheorie. Da der vierdimensionale Energie-Impuls-Tensor die Dynamik von Energie und Impuls in einer vierdimensionalen Raumzeit angibt, liegt somit der Schluss nahe, dass der sechsreihige Tensor physikalische Prozesse einer sechsdimensionalen Raumzeit abbildet. Vier dieser sechs Dimensionen entsprechen offensichtlich der aus der Allgemeinen Relativitätstheorie bekannten Raumzeit. Die beiden zusätzlichen Dimensionen x5 und x6 bilden zusammen mit der bekannten Raumzeit einen sechsdimensionalen Hyperraum, in den die vierdimensionale Raumzeit als Unterraum eingebettet ist. Es ist nun die Aufgabe der Physik, die Bedeutung der beiden zusätzlichen Dimensionen x5 und x6 zu identifizieren. Diese beiden neuen Dimensionen werden von Burkhard Heim als Transdimensionen bezeichnet.
Der sechsdimensionale Tensor hat die Struktur wie in Tabelle 1 dargestellt. Er besteht aus den drei Raumdimensionen x,y,z der Zeitdimension t und den beiden zusätzlichen Dimensionen x5 und x6. Hierbei gibt jedes der 36 Elemente des Tensors an, in welcher Weise die beiden dort enthaltenen Dimensionen miteinander wechselwirken. Die 9 Elemente im linken unteren Bereich des Tensors enthalten beispielsweise nur Terme, in denen die räumlichen Dimensionen x, y und z miteinander in Wechselwirkung treten.
Aus den bereits erwähnten Symmetrieüberlegungen und Identitätstheoremen folgt, dass der dreidimensionale Unterraum x, y und z nicht direkt mit den beiden zusätzlichen Dimensionen x5 und x6 interagiert. Daher sind alle Terme gleich Null, in denen auf der einen Seite x, y oder z und auf der anderen Seite x5 oder x6 stehen.
Der blaue Bereich des Tensors entspricht der Wechselwirkung des dreidimensionalen Raumes mit sich selbst, während der grüne Bereich die Wechselwirkung der beiden Transdimensionen untereinander enthält. Von diesen „grünen Wechselwirkungen“ erfährt der sichtbare materielle dreidimensionale Raum nichts auf dem direkten Wege. Sie spielen sich zunächst vollständig in dem für uns dreidimensionale Wesen nichtmanifestierten Bereich der sechsdimensionalen Wirklichkeit ab.

Das bedeutet jedoch nicht, dass die Aktivitäten der Transdimensionen für die dreidimensionale Materie unserer Erfahrung keine Bedeutung haben oder diese nicht beeinflussen. Die Aktivitäten der Transdimensionen beeinflussen die sichtbare Materie durch die Dimension der Zeit. Diese Wechselwirkung drückt sich in den Elementen des Energie-Impuls-Tensors aus, die auf der einen Seite die Zeit t und auf der anderen Seite eine der beiden Transdimensionen x5 oder x6 enthalten. Diese Elemente werden in der vorangehenden Abbildung in pinker Farbe dargestellt.
Im dem Tensor bilden diese elf Elemente das Kreuz der Zeit, durch das die Transdimensionen in den manifestierten Raum hineinwirken. Physikalisch bedeutet dies, dass die nichtmanifestierte Welt der Transdimensionen die sichtbare Welt durch das Medium der Zeit beeinflusst. Die Zeit ist auf diese Weise eine aktive Kraft, durch die Informationen aus den höheren Dimensionen in die sichtbare materielle Welt gelangen. Sie stellt daher auch das Medium dar, durch das man mit Hilfe der Radionik die Informationsfelder der höheren Dimensionen kontaktiert. Dies geschieht durch die Eigenschwingungen des Raumes, die sowohl die Transdimensionen als auch die Zeit mit einbeziehen. Der russische Astrophysiker Nikolay Kozyrev (1908–1983) bezeichnet diese Prozesse als Zeitwellen. Durch sie verbreitet sich die Information und Intelligenz des Lebens.
Burkhard Heim deutet diese Wechselwirkungen in seiner Elementarteilchen-Theorie als einen Austausch von Photonen. Photonen sind als Teilchen des Lichts nichts anderes als Wechselwirkungen der Zeit mit den beiden Transdimensionen x5 und x6.
Das Licht übermittelt auf diese Weise Informationen aus den höheren Dimensionen in den dreidimensionalen Raum und umgekehrt. Hierdurch erklärt sich auch, warum das Licht in allen alten Kulturen als Metapher für das Göttliche und die Wahrheit der höheren Dimensionen steht. Selbst physikalisch betrachtet sind Photonen somit Übermittler überräumlicher physikalischer Informationen.

Die Bedeutung der 5. und 6. Dimension

Mathematisch gesehen sind die beiden Koordinaten der Transdimensionen x5 oder x6 keine reellen Zahlen wie die Koordinaten des dreidimensionalen sichtbaren Raumes, sondern ebenso wie die Zeit imaginäre Zahlen. Sie sind weder von räumlicher noch zeitlicher Qualität und bedürfen daher einer völlig anderen physikalischen Interpretation. Burkhard Heim deutet sie als einen Raum von Organisationszuständen, aus dem heraus die physikalischen Prozesse des sichtbaren Raumes gesteuert werden. Sie bilden kein reines Informationsfeld, da die physikalischen Zustände dieser Dimensionen Elemente des Energie-Impuls-Tensors darstellen und somit neben Information auch Energie besitzen. Heim nannte die x5-Koordinate die entelechiale und die x6-Koordinate die äonische Dimension.
In der x5-Koordinate sah Burkhard Heim den Schlüssel zu den zielgerichteten entelechialen Prozessen des Lebens, die immer auf den Erhalt des Lebens und auf die Entwicklung einer höheren Komplexität hinsteuern. In der x6-Koordinate, der äonischen Dimension, sah Burkhard Heim den Schlüssel zu den großen kosmologischen Zyklen (Äonen), durch welche die übergreifenden kosmologischen Geschehnisse gesteuert werden. Beide Transkoordinaten arbeiten in diesem Sinne eng zusammen, um sowohl die Lebensprozesse als auch das kosmologische Geschehen in Richtung größerer Komplexität und umfassender Ordnung und Einheit zu führen. Krankheiten und andere Krisenzustände des Lebensprozesses werden daher ebenfalls durch die Transkoordinaten gesteuert.

Das Ziel der Radionik besteht darin, die Organisationsprozesse der Transkoordinaten so zu optimieren, dass sie das Leben in Krisensituationen in Richtung seines ursprünglichen gesunden Zustands beeinflussen. Das heile, vollständige Informationsmuster des Lebens ist als reines Informationsfeld jedoch nicht in den energetisch aktiven Transdimensionen zu finden, sondern befindet sich nach Burkhard Heim in einem übergeordneten reinen Informationsfeld, das einen weiteren Hyperraum zum R6 bildet (siehe Seite 80).
Um die Bedeutung der x5-Koordinate der entelechialen Dimension zu verstehen, bedarf es eines vollständig neuen Denkansatzes in der Physik. Dieser besagt, dass die Wahrscheinlichkeiten von Zuständen von der Bedeutung mitbestimmt werden, die diese Zustände für ein umfassenderes System auf einer sie beinhaltenden komplexeren Ebene haben. Betrachtet man beispielsweise die biochemischen Reaktionen bestimmter Aminosäuren, so werden die Wahrscheinlichkeiten dieser Reaktionen dadurch mitbestimmt, welche Nützlichkeit die jeweiligen Aminosäuren für die lebende Zelle besitzen. Je nützlicher eine bestimmte Aminosäure für die lebende Zelle ist, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit ihrer Bildung auf der x5-Koordinate bewertet werden. Die Bewertung der x5-Koordinate eines Systems ist daher bei lebenden Systemen immer auf einen höheren Zusammenhang bezogen und orientiert sich an dem Ziel des umfassenderen
Systems. Die Wirkung der x5-Koordinate ist auf diese Weise teleologischer Natur und erscheint in der Natur als eine entelechiale Kraft, die das Leben zu immer höherer Komplexität und umfassenderer Einheit führt. Hierin drückt sich ein wichtiger Satz von Teilhard de Chardin aus, der sagte: „Höheres Sein ist umfassenderes Verbundensein.“
Der sechsdimensionale Energieraum R6 lässt sich auf diese Weise in drei Unterräume gliedern. Das übergeordnete Geschehen der beiden Transdimensionen bildet einen energetischen Steuerungsraum S2, der ständig durch den Fluss der Zeit das Geschehen im manifestierten Raum R3 steuert und lenkt. Der Steuerungsraum S2 stellt einen dynamischen Informationsraum dar, in dem die Gesetze des Lebens und der kosmologischen Zyklen verankert sind. Um das Leben zu verstehen, muss man daher die Gesetze der Transkoordinaten studieren.

Raum und Materie im sechsdimensionalen Raum

Burkhard Heims vereinheitlichte Quantenfeldtheorie stellt auf diese Weise alle physikalischen Kräfte und Energien als dynamische Wechselwirkungen eines sechsdimensionalen quantisierten Raumes dar. Das Quantum dieses Raumes ist ein zweidimensionales Quadrat, mit dem Flächeninhalt des Quadrates der Planckschen Länge (6,15 x 10-70m2). Während der ganze Raum schwingt und deformiert wird, bleibt der Flächeninhalt der Raumquanten, die Heim als Metronen bezeichnet, immer erhalten. Lediglich deren Form verändert sich ständig, ebenso, wie man ein Blatt Papier falten und zerknüllen kann, ohne seinen Flächeninhalt zu verändern.
Einen solchen quantisierten Raum kann man sich als ein sechsdimensionales Quadratgitter vorstellen, das durch den Einfluss der Zeit in Schwingung versetzt wird. Diese Schwingungen breiten sich in dem Raum-Zeit-Gitter in Form von Wellen aus, die sich gegenseitig reflektieren und so ein stehendes Schwingungsfeld
bilden. Auf diese Weise entstehen aus den dynamischen Deformationen der sechsdimensionalen Raumzeit komplexe Muster, die Burkhard Heim als Raum-Kondensationen bezeichnet. Die unzähligen verschiedenen Formen von Elementarteilchen und die damit verbundenen Kräfte und Wechselwirkungen sind nach  Burkhard Heim nichts anderes als unterschiedliche Kondensationsformen des sechsdimensionalen Raum-Zeit-Gitters. Diese unterscheiden sich anhand der raum-zeitlichen Koordinaten, die an ihnen beteiligt sind. So entsteht beispielsweise das Graviton als Elementarteilchen aus der Kondensation, die nur die beiden
Transkoordinaten x5 und x6 umfasst. Dieses Elementarteilchen tritt in Form von Gravitationswellen in Erscheinung und überträgt ebenso wie das Licht Informationen aus den höheren Dimensionen in die sichtbare Welt. Es sind wohl diese Wellen, die Nikolay Kozyrev als Zeitwellen bezeichnet.
Tabelle 3 (S.79) enthält die wichtigsten Kondensationen mit den ihnen zugeordneten Koordinaten und Elementarteilchen.
Die Anwendung der Heimschen Formeln führt zur Berechnung der Massen, Ladungen und anderer physikalischer Eigenschaften aller bekannten Elementarteilchen und weist auf eine Vielzahl noch nicht entdeckter Teilchen hin.

Der zwölfdimensionale Hyperraum

Burkhard Heim hat aus mathematischen Symmetrieüberlegungen und der Anwendung des Energie-Erhaltungssatzes ein allgemeingültiges Dimensionsgesetz abgeleitet. Aus diesem Gesetz folgt, dass der sechsdimensionale Energieraum R6 in einen zwölfdimensionalen Hyperraum R12 eingebettet ist, deren höhere Koordinaten x7 bis x12 keine Energiezustände im physikalischen Sinn bilden, sondern einen reinen Informationsraum.

Burkhard Heim bettet die physikalische Welt in einen spiegelbildlichen Informationsraum ein, der ebenfalls sechs Dimensionen besitzt. Seine Struktur ist spiegelbildlich zum R6. Die Dimensionen x7 und x8 bilden einen komplementären Informationsraum I2 zum energetischen Steuerungsfeld S2 der beiden Koordinaten x5 und x6. Hierin sind die heilen Informationsfelder aller Lebensprozesse abgelegt. Die Hauptaufgabe radionischer Arbeit besteht darin, ein Objekt oder Lebewesen mit seinem ursprünglichen Informationsfeld im I2 zu verbinden. Spiegelbildlich zur materiellen Raumzeit R4 schließt der R12 nach oben mit dem G4 Raum ab. Es ist ein rein geistiger Raum, in dem die mathematisch darstellbaren Aspekte der Bewusstseinsaktivitäten der Lebewesen und des Universums abgebildet werden. Der G4 ist ein Abbild der geistigen Wirklichkeit, die sich durch den Fluss der Zeit und des Bewusstseins ständig in den R4 aktualisiert. Die Kombination des S2 und I2 ist ein Vermittlungsraum von Informationsfeldern, durch die hindurch die geistige Welt G4 mit der materiellen Welt R4 kommuniziert. Die eigentliche radionische Arbeit findet daher im G4 statt und wird vom radionischen Anwender ohne die Hilfe technischer Geräte durch seine intentionale geistige Arbeit mit seinen Klienten vollzogen. Sie findet in der Beziehung mit den Menschen und der geistigen Welt statt. Erst bei der Umsetzung dieser geistigen Arbeit durch die physikalischen Vermittlungsräume S2 und I2 tritt die Hardware radionischer Geräte in Erscheinung. Ein radionisches Gerät muss daher in der Lage sein, mit Hilfe echter Quantenprozesse durch Photonen oder Gravitonen auf den S2 und I2 zuzugreifen.

Die Anwendung der Heimschen Theorie in der Radionik

Die Heimsche Quantenfeldtheorie ist die erste mathematisch exakte physikalische Theorie, die der Radionik eine vollständige theoretische Grundlage bietet. Sie zeigt, wie jeder physikalische Prozess von Aktivitäten auf der Ebene des energetischen Steuerungsfeldes (x5 und x6), des komplementären Informationsfeldes (x7 und x8) und im geistigen Hyperraum begleitet wird. Lebensprozesse und komplexe Vorgänge, die dem Einfluss menschlichen Handelns und Bewusstseins unterliegen, werden aus den acht höheren Dimensionen gesteuert.

Gravitonen und Photonen

Gemäß Burkhard Heims Feldtheorie sind es vor allem zwei Gruppen von Elementarteilchen, durch die Informationen aus den höheren Dimensionen in die vierdimensionale physikalische Raumzeit übertragen werden: Photonen und Gravitonen.
Die Kondensationen der Dimensionen x4, x5 und x6 werden in unserem dreidimensionalen Anschauungsraum als elektromagnetische Wellen und Photonen sichtbar. Das bedeutet, dass Photonen Botschaften aus den beiden Transdimensionen mit sich tragen. Sie eignen sich daher besonders gut, um direkt mit den Steuerungsfeldern der Materie und der geistigen Dimension zu kommunizieren.
Auch elektromagnetische Schwingungen hoher Frequenzen wie beispielsweise das weiße Rauschen von Dioden können als Kondensationen dieses Typus betrachtet werden. Prof. Konstantin Meyl hat das weiße Rauschen als eine elektromagnetische Skalarwelle bezeichnet, die sich mit der Geschwindigkeit Null ausbreitet. Auch im weißen Rauschen kommt daher Information der Transdimensionen zum Ausdruck. Hier sind jedoch weitere Dimensionen beteiligt, da ein Diodenrauschen vor allem aus schwingenden Elektronen besteht, die der vierten Hermetriegruppe angehören und eine Kondensation aller Dimensionen umfassen.
Kondensieren hingegen nur die beiden Transdimensionen (x5 und x6), so treten diese dynamischen Schwingungsprozesse des Raumes als Gravitonen in Erscheinung, durch sie werden Quantenwahrscheinlichkeiten einzelner Quantensprünge modifiziert. Die Steuerung der Gravitonen geschieht direkt aus der Ebene des vierdimensionalen geistigen Hyperraums G4, der sich so teilweise immer wieder im Abstand infinitesimaler Zeitintervalle auf die physikalische Raumzeit R4 abbildet. Somit vermitteln die Gravitonen über die Steuerung von Quantenwahrscheinlichkeiten den Einfluss der geistigen auf die materielle Welt.

Graviphotonen: Wechselwirkung zwischen Schwerkraft und Elektromagnetismus

Dieser Effekt lässt sich in Quantenprozessen des Lichtes nachweisen, die von einzelnen Photonen ausgeführt werden. An der Modifikation der Quantenwahrscheinlichkeiten des Lichtes sind somit Photonen und Gravitonen (Modifikation der Quantenwahrscheinlichkeiten) beteiligt.

Wechselwirkungen zwischen Photonen und Gravitonen treten hierbei als ein weiteres Elementarteilchen in Erscheinung, dessen Existenz aus der Heimschen Theorie abgeleitet wird. Es wird als Graviphoton bezeichnet und vermittelt die Wechselwirkung zwischen Gravitation und der elektromagnetischen Wechselwirkung (Photonen). Mathematisch lässt sich die Existenz der Graviphotonen ableiten, indem man die Wechselwirkung zwischen dem energetischen Steuerungsraum (x5 und x6) und dem komplementären Informationsraum (x7 und x8) untersucht. Erst durch die Erweiterung des sechsdimensionalen Energieraumes durch die beiden Informationsdimensionen (x7 und x8) wird auch der Raum vollständig quantisierbar. Erst dadurch wird die Heimsche Theorie zu einer vereinheitlichten Quantenfeldtheorie, die alle bekannten Wechselwirkungen (Gravitation, elektromagnetische Kraft, starke und schwache Wechselwirkungen) vereinheitlicht, indem sie sie im Sinne der AR als Schwingungsprozesse des Raumes beschreibt, die dann konsequent quantisiert werden. Der Raum ist also in kleinste Flächen (Metronen) gegliedert, deren Schwingungen ihren energetischen Zustand nur quantisiert ändern können.
Hieraus wird deutlich, dass in der Modifikation von Quantenwahrscheinlichkeiten von Photonenströmen direkt Informationen aus dem geistigen Hyperraum und den beiden darunter liegenden Informationsräumen enthalten sind (siehe „Die Physik des Bewusstseins“, raum&zeit Nr. 149).

Wie wird ein Objekt in der Radionik identifiziert?

Die Zuordnung des Photonenstrahls zu einem bestimmten Informationsinhalt erfolgt dabei allein durch die bewusste Fokussierung dieses Informationsinhalts. Nach Burkhard Heims Modell entsprechen Bewusstseinsinhalte jedoch ebenso physikalischen Prozessen wie physikalische Ereignisse. Bewusstseinsfunktionen befinden sich sogar an einer höheren hierarchischen Schnittstelle und sind daher materiellen Prozessen übergeordnet. Auf diese Weise können Bewusstseinsfunktionen Aktivitätsströme der Materie steuern. Besonders effektiv ist es, zur Identifikation eines Objektes mit einem Foto zu arbeiten. Ein Foto bildet mit sehr großem Informationsgehalt Eigenschaften eines Objektes ab. Die Verbindung zu dem fotografierten Objekt besteht nicht nur in der äußeren Ähnlichkeit, sondern ist vor allem durch die 5. und 6. Dimension gegeben. Dort ist die Beziehung zwischen Foto und Objekt deutlich sichtbar.
Neben der Identifikation eines Objektes durch ein Foto kann auch die Schwingung des Objektes mit Hilfe eines analogen weißen Rauschens oder durch das digitale Rauschen des Lichtquantenresonators aufgezeichnet werden. Die aufgezeichneten Schwingungen sind wiederum auf der Ebene der 5. und 6. Dimension mit dem Zielobjekt verbunden.

Der Autor

Schon während seines Studiums (Physik und Philosophie) interessierte sich Marcus Schmieke für die Wechselwirkung zwischen Materie und Bewusstsein. Seit 1996 leitet er die von ihm gegründete „Veden-Akademie zur Integration von Wissenschaft und Spiritualität“ (www.veden-akademie.de). Im gleichen Jahr begannen seine radionischen Forschungen. Wichtige Impulse dafür erhielt Marcus Schmieke aus seinen persönlichen Begegnungen mit dem Physiker Burkhard Heim. Schmieke forscht und lehrt seit 2007 als Honoray Visiting Professor an der Dev Sanskriti University, Haridwar/Indien.

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