Den Anfang des Neuen Jahres nehme ich zum Anlass, auch einige Veränderungen anzukündigen. Ab dieser Ausgabe werden Sie die Fotos und damit auch die Texte meiner Töchter Susanne und Andrea abwechselnd sehen. Ich bitte Sie, das mir entgegengebrachte Vertrauen auf meine Töchter zu übertragen, die mich in den vergangenen Jahren immer tatkräftig unterstützt haben.
Herzlichen Dank Ihre Käthe Ehlers
Diesen pfiffigen Satz las ich in einer Anzeige eines kreativen Händlers von Regenschirmen, die mit Euroscheinen bedruckt sind. Vielleicht geht es Ihnen manchmal ähnlich wie mir, dass Sie diesen ganzen Irrsinn nicht mehr hören können und nur noch mit den Schultern zucken, wenn wieder die Meldung über die Aufstockung des Rettungsschirms die Runde macht und damit noch ein paar Milliarden in ein nicht mehr zu stopfendes Loch geschüttet werden. Dennoch, wie konnte es soweit kommen? Dazu müssen wir zurückblicken: Im Jahr 1913 wurde von vier Bankiers die „Fed“ (Federal Reserve Bank) in den USA gegründet. Eine Staatsbank von vier Privatbankiers – ein Widerspruch in sich. Mit diesem „Schachzug“ sicherten sich diese schlauen Leute die Macht über das Bankenwesen in Amerika und damit der Welt. Hier wird diktiert, wer gewinnt und verliert – informieren Sie sich über den „Bankenfilz“ in dem von Holger Strohm hervorragend recherchierten Artikel „Banken außer Kontrolle“. (S. 40)
Wichtig ist, jetzt nicht den Kopf in den Sand zu stecken. Bewegungen wie „Occupy Wall Street“ und „End the Fed“ machen es vor, sie wachsen rasant und bleiben dabei friedlich. Denn das ist es, was die Gesellschaft will: Ein gerechtes System für alle und keine Bereicherung von ein paar mächtigen, aber korrupten Gestalten. Machen Sie mit bei der friedvollen Bewegung und sagen Sie: Genug ist genug! So geht es nicht weiter. Vor dieser Bewegung kann sich niemand mehr verschließen: Thomas Schmelzer: „Fed up!“ (S. 38)
Eine weitere Sache, die gegen den Willen der Bevölkerung durchgesetzt wird, ist die Gentechnik. Auch hier sind Lobbyisten am Werk, denen es nur um kurzfristigen Gewinn geht und nicht um nachhaltiges Wirtschaften. Das dabei unsere Natur und damit unsere Lebensgrundlage auf dem Spiel steht, scheint diese Lobby nicht zu interessieren. Sie ist so blind vor Gier, dass sie dabei nicht erkennt, welche Gefahren ihre Technik für die Natur birgt. Wir als Verbraucher können uns eben bald nicht mehr für gentechnikfreie Nahrung entscheiden, da die aufgeweichten Gesetze immer mehr dafür sorgen, dass alle unsere Nutzpflanzen kontaminiert werden. Und das obwohl 78 Prozent der Deutschen gegen Gentechnik sind. Michael Leitner informiert hier über die Fakten und auch über die Menschen, die sich dagegen wehren: „Für eine Handvoll Mais“. (S. 47)
Aber nicht nur bei der Gentechnik werden Gefahren unter den Tisch gekehrt. Dass Elektrosmog gesundheitsschädlich ist, wissen Sie als aufgeklärter raum&zeit Leser. Die Verantwortlichen aus der Politik weigern sich aber noch, die zahlreichen Studien anzuerkennen. Als Begründung wird immer wieder der fehlende Wirkmechanismus angegeben. Hier hat Reiner Gebbensleben einen neuen Lösungsansatz parat: elektrische Anwendungen erzeugen Hyperschall und der bringt die natürliche Ordnung durcheinander: Aber lesen Sie selbst: „Elektrosmog: Ist technischer Hyperschall der Übeltäter?“ (S. 78).
Haben Sie schon mal was von Artemisia gehört? Das ist ein einjähriger Beifuß, der in Malariagebieten zu Hause ist und diese Krankheit heilen kann. Eine wunderbare Naturapotheke, die in Entwicklungsländern direkt vor der Haustür wächst. Leider ist dieses Wissen zum Teil schon in Vergessenheit geraten. Die wunderbare Organisation Anamed hilft den Bewohnern in Entwicklungsländern, sich daran zu erinnern und das Wissen für sich und auch andere wieder nutzbar zu machen: „Natürliche Tropenmedizin.“ (S. 24)
Wir, das Team von raum&zeit, setzen uns natürlich nicht mit Banken, Genmafia und anderen Lobbyisten gleich. Bei uns zählt Ihre Meinung zu 100 Prozent. Deswegen haben wir in dieser Ausgabe eine Leserumfrage beigefügt und bitten um rege Beteiligung. Diese Umfrge können Sie auch online ausfüllen (was uns viel Arbeit spart und Ihnen mit einem kleinen Geschenkbonus vergolten wird). Wir freuen uns auf Ihre Antworten.
Zum Schluss bleibt mir noch, Ihnen für das nächste mit Sicherheit äußerst spannende Jahr 2012 alles Gute zu wünschen. Sind wir dankbar, dass wir es erleben dürfen!
In diesem Sinne herzlichst Ihre
Andrea Ehlers
Besinnliche und frohe Festtage
und für das Neue Jahr
alles Gute für einen Weg in
eine bessere Zukunft
wünschen Ihnen
von Herzen
Famile Ehlers und das
Team von raum&zeit