Selbsterkenntnis mit dem persönlichen Grundton

Jeder tönt auf seine Weise

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Alle Materie ist im Grunde Schwingung in den unterschiedlichsten Frequenzen. So gibt es Planetentöne – und Menschentöne, wie der Sonologe Ullrich Pühn darlegt. Jeder Mensch hat seinen ureigenen, unveränderlichen Seelenton, die tonale Basis der Persönlichkeit. Sich die...
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Selbsterkenntnis mit dem persönlichen Grundton
Von Ullrich Pühn, Kassel – raum&zeit Ausgabe 197/2015

Alle Materie ist im Grunde Schwingung in den unterschiedlichsten Frequenzen. So gibt es Planetentöne – und Menschentöne, wie der Sonologe Ullrich Pühn darlegt. Jeder Mensch hat seinen ureigenen, unveränderlichen Seelenton, die tonale Basis der Persönlichkeit. Sich diese bewusst zu machen und durch Singen sich Kraft zu holen, ist jederzeit möglich.

Heilen durch Töne

Als 1981 der Musikjournalist und Jazzkritiker Joachim Ernst Berendt seine Hörsoirée „Nada Brahma – die Welt ist Klang“ zu Gehör brachte, war das wie ein Donnerschlag im damaligen öffentlichen Bewusstsein. Die Idee, dass alles Geschöpfte schwingt und damit einen tonalen Urgrund hat, hatte bis dato niemand so deutlich formuliert wie er. Die Resonanz war so groß, dass er die Sendung in ein Buch umformte und erweiterte. In einer Zeit, in der das Auge unsere Wahrnehmungen dominiert hatte, rückte er das Hören in den Vordergrund. Er machte uns klar, dass alles – von der Blumenwiese bis zu den Planeten – schwingt und klingt, wenn auch fast immer in einem für unser Ohr unhörbaren Bereich.
Zur gleichen Zeit machte sich der aus dem südindischen Bengaluru stammende und in London lebende Musiker und Nuklearwissenschaftler Vemu Mukunda (Informationen zur Person finden Sie ganz unten) auf, die Grundidee des tönenden Kosmos auf den Menschen anzuwenden. Ihn interessierte nicht der Makrokosmos in seiner vielfältigen Beschaffenheit, sondern der Mikrokosmos Mensch mit seinem feinen und vielschichtigen Aufbau. Als Musiker war er zutiefst davon überzeugt, dass in den Tönen eine große Heilkraft liegt, die sich der Mensch zunutze machen kann. Um diese Kräfte in spezifischer Weise nutzen zu können und eine Wirkung nicht dem Zufall zu überlassen, musste er sich Klarheit darüber verschaffen, wie der Mensch tonal aufgebaut ist.

Kraft des Tons

Dieses Wissen ist unerlässlich, wenn der Ton eine kalkulierbare Wirkung haben soll. Ein Ton (im Sinne einer genau definierten stetigen Welle) ist eine physikalische Kraft, deren mechanische Wirkung sich über gleiche Frequenzen vollzieht. Dieses Phänomen wird als Resonanz bezeichnet: Eine Welle kann erst dann Kraft auf eine andere Welle übertragen, wenn beide Wellenlängen identisch sind. Bei unterschiedlichen Wellenlängen ist eine Kraftübertragung physikalisch gesehen nicht möglich. Wer also nicht genau weiß, wo im Menschen welcher Ton schwingt, kann die Kraft der Töne (und damit verschiedener Wellenlängen) nicht verlässlich nutzen. Erst wenn klar ist, welcher Ton an welcher Stelle des Körpers Vibrationen erzeugen kann, lassen sich Töne als Kraftspender und Regulatoren für die Gesundheit einsetzen.

Persönlicher Klang

Nach langen Recherchen und Versuchen kam Vemu Mukunda zu dem Ergebnis, dass die Tonstruktur des Menschen aus drei Oktaven besteht. Die erste Oktave erstreckt sich von den Fußsohlen zum Bauchnabel, die zweite von dort bis zum spirituellen Auge an der Stirn, die dritte Oktave
reicht von dieser Stelle bis zum Scheitelpunkt. Daraus ergibt sich, dass es in dieser Struktur einen herausragenden Ton gibt. Es ist der Ton, der an den genannten vier Körperpunkten liegt und diese über Resonanz Schwingung versetzen kann. Dieser eine besondere Ton ist für die gesamte tonale Struktur maßgeblich. Er bildet das Zentrum und den Ausgangspunkt für die frequenzgenaue Definition des klingenden Mikrokosmos Mensch. An diesem Ton orientieren sich die verbliebenen elf Töne. Diese kommen in der menschlichen Tonstruktur ebenfalls vor und liegen in chromatisch aufsteigender Reihe in den jeweiligen Oktavabschnitten.
Nun wäre es eine prima Sache, wenn sich dieser Ton in seiner physikalischen Frequenz allgemeingültig benennen ließe. Dann wäre alles ganz einfach und man könnte eine für alle Menschen gleichermaßen bestehende tonale Definition vornehmen. Leider ist das nicht möglich, denn nach den Forschungen von Vemu Mukunda ist diese Frequenz nicht für alle Menschen gleich, sondern unterscheidet sich individuell von Person zu Person. Das bedeutet, dass die tonale Definition auf jeden Menschen individuell zugeschnitten werden muss. Je nachdem, welcher von den Zwölfen der maßgebliche Ton – der persönliche Grundton – ist, müssen auch alle anderen Frequenzen auf jede Einzelperson angepasst werden. Wer also genau wissen will, wo welcher Ton in ihm schwingt und mit welchen Tönen er welche Teile seiner menschlichen Identität erreichen kann, muss als erstes herausfinden welcher von den zwölf möglichen Tönen der für ihn zuständige Ausgangston ist.

Dein Ton bleibt

Dieser individuell beschaffene und unveränderliche Ton begleitet uns vom ersten bis zum letzten Atemzug. Da er nicht im hörbaren Bereich liegt, braucht es viel Wissen und Geschick, diese tief im Inneren verborgene Kraft zu entdecken. Unglücklicherweise hat sich bis jetzt noch kein anderes System gezeigt, bei dem man Anleihe nehmen könnte. Der persönliche Grundton hat sich noch in keinem Horoskop finden lassen, noch wird er von den Eltern vererbt, noch formt er sich im Laufe des Lebens. Es ist nicht der Ton, der einem morgens als erstes aus der Kehle springt oder den die Sprechstimme am häufigsten wählt. Es ist nicht (notwendigerweise) der Lieblingston, und es ist auch nicht (notwendigerweise) der Ton, den man in der Stille einer tiefen Meditation hört.
Auf der anderen Seite ist es genau der Ton, der den ganzen Körper in Vibration setzen kann, besonders aber den Bauchnabel oder – eine Oktave höher gesungen – das spirituelle Auge. Dieser Ton hat eine hervorragende Wirkung auf unser Gemüt, denn er kann die Empfindung von Ruhe fördern und die Selbstakzeptanz steigern. Über diese Frequenz kann ein Mensch mit sich in Einklang kommen und sich das volle Potenzial seiner Persönlichkeit erschließen. Dieser Ton zentriert, erdet und macht stabil in Krisensituationen. In Zeiten von Umbrüchen kann der persönliche Grundton die Richtung weisen und das Leben in die richtigen Bahnen lenken.

Erstaunliche Wirkung

Allerdings ist der Grundton eine sanfte innere Kraft. Sie trumpft nicht auf, macht sich nicht breit und überrumpelt seinen Inhaber nicht. Zunächst würde man denken, dass das Singen dieses Tons keinerlei Auswirkung zu haben scheint. Erst nach ein paar Monaten wird man feststellen, dass sich einiges im Leben verändert hat. Eine stille Selbstsicherheit und eine erhöhte psychische Widerstandsfähigkeit lassen den Alltag leichter meistern. Die Gedanken sind weniger schwer, stattdessen ist das Gemüt von einer Leichtigkeit erfüllt, die immer öfter ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Langsam wird das innere Leuchten immer stärker, und es kann passieren, dass Mitmenschen diese Veränderung staunend bemerken und positive Rückmeldung geben. Diese erstaunliche Verwandlung wirkt einzig aufgrund physikalischer Gesetze: die persönliche Frequenz – der persönliche Grundton – setzt den Bauchnabel in Vibration. Sie funktioniert wie ein Schlüssel, der aufgrund seiner Beschaffenheit perfekt ins Schloss passt. Jetzt kann sich die Kraft des Tons in die feineren Körperschichten ausweiten. Am Nabel trifft sie auf den Persönlichkeitsspeicher, oder auf Neudeutsch: die Festplatte der Persönlichkeit. Über die feinen Vibrationen wird das dort ruhende individuelle Potenzial aktiviert, es wird zum tragenden Faktor für das Leben. Die innere Ruhe entsteht aus der tief empfundenen Gewissheit, dass alle Entscheidungen aufgrund der dort vorliegenden Vorinformationen getroffen werden. Selbst schwierige Lebensphasen können mit innerer Ruhe durchlebt werden. Das macht es im Außen nicht zwangsläufig leichter, aber im Inneren gehen die Selbstsicherheit und das Lächeln nicht verloren. Das Singen des persönlichen Grundtons kann also eine echte Lebenshilfe sein. Es setzt Kräfte frei, die die Helligkeit des Menschen hervorbringt und ein Abrutschen in negative oder destruktive Gemütsverfassungen verhindert. Dieses Leuchten entsteht ganz natürlich, sobald der richtige Ton im Inneren des Menschen Ordnung geschaffen hat.

Sing your Song

Dazu reicht es nicht, den Ton zu hören. Das besondere Erfahrungsfeld des persönlichen Grundtons erschließt sich nur über das Singen. Hören meint die neuronale Verarbeitung von akustischen Phänomenen über Ohrfunktion und Hörvermögen. Anders das Singen: Da stellt die Stimme klar definierte Frequenzen her und schickt sie durch geeignete Lautbildungen und Konzentration zu gleichfrequentig schwingenden Körperbereichen oder Organen. Diese fangen an zu vibrieren, die formbildende Kraft des Tons kann Ordnung schaffen. Diese Vibrationen sind zwar körperlich spürbar, die herausragende Wirkungsebene befindet sich aber nicht im Körperlichen, sondern auf der Ebene der Empfindungen und Gefühle. Der gesungene Ton stabilisiert vor allem die Gemütslage. Mit seiner Hilfe lassen sich die menschlichen Leidenschaften verwandeln, lässt sich das diffizile emotionale Gebilde ordnen. Auf der tonalen Ebene ist jeder störenden Emotion eine gleichfrequente positive Gemütsregung zugeordnet, und der Ton ermöglicht es, das eine in das andere zu verwandeln. Es ist wie bei einer Münze, die auf der einen Seite aus Blech besteht, auf der anderen aber aus Gold. Um an sein inneres Gold zu kommen, muss man nur die Münze auf die richtige Seite wenden. Die kurzen, aber intensiven Singübungen, die das vermögen, sind nicht besonders schwierig und können auch von musikalischen Laien gut durchgeführt
werden. Allerdings braucht es viel Durchhaltevermögen, um die Singübungen über einen längeren Zeitraum kontinuierlich anzuwenden.

Gleichklang

Zusätzlich zur beschriebenen Wirkung des gesungenen Tons hat sich aus der Eigentönigkeit des Menschen ein weiterer Wissensstrang ergeben, der von Vielen gerne in Anspruch genommen wird. Eine nun schon seit Jahrzehnten andauernde empirische Beobachtung hat gezeigt, dass Menschen mit gleichen Grundtönen auffallende Ähnlichkeiten aufweisen. Das betrifft nicht den physischen Körper, wohl aber die individuellen Interessen und Präferenzen. Sie schauen auf vergleichbare Weise auf das Leben, sie empfinden Situationen auf ähnliche Weise, und ihnen sind bestimmte Themen besonders wichtig. Ihre Begabungen liegen in ähnlichen Bereichen und sie gehen auf die Mitmenschen in vergleichbarer Weise zu.
Diese Beobachtungen erlauben eine treffsichere tonale Persönlichkeitsanalyse. Mit ihrer Hilfe lässt sich nicht nur die Selbstakzeptanz steigern, sondern sie kann bei Entscheidungsschwierigkeiten Richtungen und Tendenzen benennen. Das betrifft vor allem die Fragen nach Berufswahl und Position im Berufsfeld. Leider vergreifen sich viele Menschen bei der Wahl ihrer Ausbildung und landen in einem Beruf, in dem sie ihre tondefinierten Stärken nicht einbringen können. Diese Diskrepanzen (musikalisch: Dissonanzen) können leicht zu Überforderungen oder Frustrationen am Arbeitsplatz führen und die Lebensqualität sehr einschränken. Hier kann der Ton Aufklärung schaffen und Perspektiven für eine gelungene Umstrukturierung aufzeigen. Besser ist es natürlich, von Anfang an die Berufswahl nach dem vorhandenen Potenzial auszurichten und auf diese Weise Spannungszustände zu verringern.

Familienchor

Auch in anderen Bereichen kann der persönliche Ton Hilfe und Aufklärung geben: in Familie und Partnerschaft. Viele Eltern wundern sich über ihre Kinder, weil sie doch so ganz anders sind als sie selbst. Trotz stetigen Bemühens und bester Förderung entwickeln sich die Kinder in eine Richtung, die den Eltern nicht geheuer ist. Andererseits denken viele Kinder, sie wären nach der Geburt vertauscht worden. Ihre Ziele und Werte stimmen so wenig mit denen der Eltern überein, dass es ihnen schwer fällt, ihr Eigenes zu erkennen und im Leben durchzusetzen. An dieser Stelle kann die Bestimmung der persönlichen Grundfrequenz viel Aufklärungsarbeit leisten. Die Erfahrung hat gezeigt, dass nur in wenigen Ausnahmefällen Eltern und Kindern auf dem gleichen Ton schwingen. Fast immer weichen die Frequenzen voneinander ab, oft auf drastische Weise. In solchen Fällen ist das Streben nach Harmonie in der Familie eher kontraproduktiv, denn erst wenn Eltern und Kinder sich in einem dissonanten Verhältnis zueinander erkennen, akzeptieren und leben, können alle glücklich sein. Unter diesem Aspekt gesehen, kommt der Pubertät eine besondere Funktion zu. Es ist diese Zeit, in der die Jugendlichen auf der Suche nach ihrem eigenen Ton sind. Dazu müssen sie vieles ausprobieren, was eine Anzahl von Fehlversuchen einschließt. Die Pubertät kommt dann zu einem befriedigenden Ende, wenn die Jugendlichen ihren Ton gefunden haben und als junge Erwachsene in ein selbstbestimmtes Leben eintreten können.

Miteinander schwingen

Ähnliches gilt für eine gelungene Partnerschaft. Auch hier gilt, dass in den seltensten Fällen beide Partner denselben persönlichen Grundton haben. Je nachdem, ob ihre beiden Töne in einem konsonanten oder dissonanten Verhältnis zueinander stehen, gestaltet sich die Partnerschaft auf verschiedene Weise. Neben der tonalen Konstellation ist auch die Charakteristik der beiden Grundtöne entscheidend. Aus all diesen Faktoren lässt sich ein lebhaftes Bild der jeweiligen Verbindung erstellen. Es lässt sich genau aufzeigen, wer welche Stärken in die Beziehung einbringt, und wem sinnvollerweise welche Aufgabe übertragen werden sollte. Und natürlich lässt sich auch sagen, welche Eigenschaften die Partner nicht voneinander erwarten dürfen.
Ein Beispiel aus meiner Praxis: Ein Ehepaar kam zu mir, da beide an ihrem Grundton interessiert waren. Sehr schnell wurde deutlich, dass es um die Partnerschaft nicht gut bestellt war, die guten Zeiten gehörten der Vergangenheit an. Die Grundtonbestimmung gestaltete sich dementsprechend schwierig, denn die Töne lagen unter zu vielen Geschichten und Verletzungen tief verborgen. Am Ende zeigte sich, dass ihre Grundtöne – Sie ein D und Er ein A – eigentlich bestens zueinander passen. Leider hatten sich aber alle beide durch berufliche Schwierigkeiten
und nicht erfüllte emotionale Bedürfnisse aus ihrer tonalen Mitte herausbewegt und waren nun nicht mehr auf ihren Grundton gestimmt. Die daraus entstandenen inneren Dissonanzen wurden jeweils auf den Partner projiziert, weshalb es zu den nicht zu überhörenden Unstimmigkeiten in der Ehe kam. Ich riet ihnen, dass sich beide zuerst einzeln und für sich über das Grundtonsingen reformieren und wieder in die eigene Mitte bringen sollen. Anschließend sollten sie sich wieder annähern und neu kennenlernen – jeder aus seiner inneren Gestimmheit heraus neuen Kontakt aufnehmen zu einem neu gestimmten Partner. Dieser Weg hat einige Zeit gedauert, denn es waren zwei Schritte erforderlich: die Selbstfindung jedes einzelnen, und dann der Neuaufbau der alten Beziehung, unbeeinträchtigt von den alten Erinnerungen. Für dieses Paar hat sich der Weg gelohnt: Sie haben wieder zueinander gefunden.

Innere Mitte finden

Wichtigste Voraussetzung für ein glückliches und erfülltes Leben ist aber, dass jeder Mensch die ihm in die Wiege gelegte tonale Kraft zum Zentrum seiner Persönlichkeit und seines Lebens macht. Wer im Einklang mit sich selbst lebt, kann die meisten Dissonanzen zu anderen Menschen oder äußeren Gegebenheiten ausgleichen, ohne gleich aus seiner Mitte zu fallen. Aus der Empfindung innerer Ruhe und Zufriedenheit kann sich nun der Mensch seiner inneren Entwicklung zuwenden. Auch hier kann der persönliche Grundton unschätzbar wertvolle Dienste leisten. Mit ihm lässt sich nicht nur die Reise in die eigene Mitte antreten, sondern auch eine tiefe spirituelle Einsicht fördern. Mit Hilfe von speziell zugeschnittenen Singübungen lassen sich störende Leidenschaften verwandeln, unliebsame Erinnerungen neutralisieren und innere Spannungszustände auflösen. Abgesehen vom richtigen Ton braucht es aber dafür Geduld und Durchhaltevermögen. Wer eine Schnellschussverwandlung anstrebt, ist mit dem Grundtonsingen schlecht beraten. Wer bereit ist, sich ganz im Sinne des Yoga auf dauerhaftes Praktizieren einzulassen, der kann sich auf höchste Höhen spiritueller Erkenntnis freuen.

Vemu Mukunda

Vemu Mukunda (1929–2000), indischer Musiker und Atomwissenschaftler, erforschte den tonalen Aufbau des Menschen. Anhand der spirituellen Überlieferungen seines Landes offenbarten sich ihm die innere Bedeutung der Töne für den Menschen und wo genau die Resonanzbereiche der einzelnen Töne liegen. Er kam zu dem Ergebnis, dass zwar alle Menschen dieselbe tonale Struktur aufweisen, aber dass sie nicht alle auf denselben Ton gestimmt sind. Aus dieser Erkenntnis entwickelte er das Nada Brahma System, in dem die tonale Beschaffenheit des Menschen definiert ist und die Bedeutung der Töne im Kontext der individuellen Beschaffenheit beschrieben wird.

Der Autor

Ullrich Pühn (*1959), Diplommusiker und Flötist im Staatsorchester Kassel, ist Schüler von Vemu Mukunda. Er vertiefte sich in sein Nada Brahma System und konnte es um entscheidende Informationen erweitern. So entstand die genaue Zuordnung von Frequenz, Organ und Emotion im Sinne einer tonalen Einheit, basierend auf dem durch das Vedanta überlieferte Menschenbild. Anhand dieser Kenntnisse lassen sich hinderliche Gefühle und Gedanken tonal genau zuordnen und mithilfe einfacher Singübungen in einem stetigen Prozess neutralisieren. Er hält Vorträge, Seminare und Workshops im deutschsprachigen Raum und bietet Ausbildungen zum Nada Brahma Sonologen an. (www.nbsonologie.net)

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