Die Unart von "art" und das irreführende "RRP"

Bilder vom Leben und Ewigen Leben

Von Volker Ritters, Hamburg – raum&zeit Ausgabe 78/1995

Die bei Gruner & Jahr erscheinende Zeitschrift „art“ nennt sich „Das Kunstmagazin“ und verspricht in ihrer Werbung u. a. „Verständnishintergrund bei wichtigen Werken der Klassik“. Tatsächlich handelt es sich bei „art“ eher um eine Art Wirtschaftsmagazin für Kunsthändler und Sammler, um eines der vielen „Zielgruppenprodukte“ des Hauses, das in erster Linie für die Anzeigenkunden („hochkarätige Zielgruppe, wohlhabend, gebildet..“) gebastelt wird und sich deshalb hütet, seine Leser/lnnen mit zuviel Erkenntnis beispielsweise über verborgene Geometrie zu belasten. Ist dieses Objekt nur ärgerlich, so ist ein anderes Projekt richtig schädlich: Das „Rembrandt Research Project“ (RRP) ist eine selbst ernannte Gruppe von „Kunstexperten“, die behauptet, zuverlässig erkennen zu können, ob ein Rembrandt echt oder gar keiner ist. Solche Urteile können Besitzern von Rembrandts richtig viel Geld kosten. Das Problem: Das RRP haut mit seiner Kunstkritik genau wie „art“ daneben, weil sie nur die Oberfläche der Kunstwerke betrachten, nicht aber deren spirituelle Aussage. Sie geben sich mit weniger als 50 % der möglichen Informationen eines Kunstwerkes zufrieden, weil sie glauben, das Leben verstehen zu können, ohne sich zu bemühen, das Ewige Leben auch nur ansatzweise zu begreifen.
So reiht sich die „Wissenschaft von der Kunstgeschichte“ und ihre Objekte und Projekte nahtlos in die übrige Wissenschaft unserer Zeit ein: Sie dient der Verdummung und behindert die spirituelle Entwicklung der Menschheit. Volker Ritters weist das mit dieser Arbeit mühelos nach.

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