Das Externstein-Relief – ein templerisches Einweihungsbild?

Von Volker Ritters, Hamburg – raum&zeit Ausgabe 88/1997

Die Externsteine im Teutoburger Wald sind nach Stonehenge in England wohl die bekannteste Kultstätte Europas. Es gibt fast nichts, was man diesen Externsteinen nicht schon angedichtet hätte. Sie mußten sogar schon als finstere Quelle für die magischen Kräfte des tausendjährigen Adolf herhalten. Die bizarren Felsen der Externsteine und die unzähligen Geschichten, die sich um sie seit Jahrhunderten drehen, locken jährlich hunderttausende (manchmal 30-40.000 an einem Tag!) Menschen an. Eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten der berühmtesten Kultstätte Deutschlands ist das sogenannte Kreuzabnahme-Relief. Wenn man sich auch über Entstehung, Alter und Deutung der Externsteine nicht einig ist, eines steht für alle Beteiligten bis heute fest: das Relief ist ein kirchliches Werk. Irrtum, sagt jetzt Volker Ritters, der sich mit dem Relief sehr genau beschäftigt hat, das Relief ist ein Einweihungsbild der Templer! Und es ist so kunstvoll angelegt, daß das, was der Betrachter sieht, in seiner Phantasie entsteht. In der nachfolgenden Arbeit weist Volker Ritters mit der ihm eigenen Akribie und seiner umfassenden Kenntnis der verborgenen Geometrie nach, daß es sich bei dem Externstein-Relief nur um ein Einweihungsbild der Templer handeln kann, die im Gegensatz zum kirchlichen Christentum ihr kosmisches Christentum bewahrten.

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