Die fundamentalen Fehlannahmen der Gentechnik

Von Dr. Stefan Lanka, Dortmund – raum&zeit Ausgabe 88/1997

Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Referat, das Dr. Lanka Ende Januar dieses Jahres auf dem raum&zeit-Symposium „Gentechnik – Wissenschaft auf Abwegen“ hielt. Zwei weitere Referate dieses Symposiums „Die neue Weltanschauung der Bioethik-Konvention unterscheidet zwischen Menschen und Nicht-Menschen“ von Jobst Paul und „Der gigantische Flop: Warum die Gentechnik Leben weder erklären noch manipulieren kann“ von Dr. med. Werner Hartinger erschienen in raum&zeit Nr. 87. Dr. Lanka führt in seinem Referat allgemein verständlich in die Problematik der Gentechnik ein und entlarvt sie als plumpen, aber höchst gefährlichen Schwindel, weil sie – angetrieben von einem gigantischen Run nach Profit – Grundregeln von Wissenschaft und Forschung mißachtet und an Stelle von Wissen Ideologie setzt. Diese Hochstapelei kommt uns jetzt schon nicht nur in Form von Milliarden an nutzlos verschwendeten Steuergeldern teuer zu stehen, sondern wird auch zunehmend lebensgefährlich. Denn die mehr unbewußten als bewußten, nichtsdestotrotz fahrlässigen Eingriffe der Pharma- und Chemieindustrie in das Erbgut und die verschiedenen (Endo)-Symbiosen fordern jetzt schon jährlich einige zehntausend Todesopfer. Dabei sind die an merkwürdigen Hirnblutungen sterbenden Zuckerkranken, die gentechnisch erzeugtes Insulin verwenden, noch gar nicht berücksichtigt. Hier ist das Lanka-Referat, das lediglich sprachlich (eine Rede ist keine Schreibe) bearbeitet wurde.

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