Der gigantische Flop: Warum die Gentechnik Leben weder erklären noch manipulieren kann

Das raum&zeit-Symposium auf der Paracelsus-Messe in Wiesbaden

raum&zeit Ausgabe 87/1997

Mitte Januar dieses Jahres veranstaltete raum&zeit ein Symposium zum hochaktuellen Thema Gentechnik und Bioethik-Konvention auf der Paracelsus-Messe in Wiesbaden. Dabei kamen Wissenschaftler zu Wort, denen man sonst in Fachzeitschriften keinen Raum gibt, weil sie den Mythos, den Wirtschaft und Politik um die Gentechnologie in den Massen-Medien wabern lassen, kritisch hinterfragen. Wissenschaftler, die vernetzt und ganzheitlich denken und die deshalb wissen, daß die Gentechnologie keine Zukunft hat. Sie ist dem monokausalen, linearen deterministischen Denken verhaftet. Leben ist aber nur mit multikausalen, vernetzten, dynamischen, holostischen Denkansätzen zu erklären.
Die moderne Wissenschaft, die vom Leben als dissipatives System ausgeht, kann heute schon Natur wesentlich effektiver, weil system-immanent, beeinflussen als die milliardenschwere Gen-Technik. Sie erweist sich zunehmend als Fortschritts-Hemmnis.
Doch dazu muß die Öffentlichkeit erst einmal über den tatsächlichen Zustand dieser Technik aufgeklärt werden. Über den Flop des Jahrhunderts. Dazu diente das raum&zeit-Symposium, aus dem wir auszugsweise veröffentlichen.

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