Dr. P. C. Endler und der Nachweis der Informationsübertragung

raum&zeit-Interview mit Dr. P. C. Endler, Graz, von Mag. Ölwin H. Pichler, Geretsried – raum&zeit Ausgabe 87/1997

Wie sich die Zeiten ändern: Als vor knapp zehn Jahren, 1988 Jacques Benveniste, der Immunologe von der Uni Paris-Süd von Informationsübertragung eines Immunglobulins auf ein anderes berichtete, schreckte die Naturwissenschaft kurz auf und der englische Grals-Hüter der reinen Wissenschaftslehre, die Zeitschrift „nature“ fragte verblüfft: „When to believe the unbelievable“ (Wenn das Unglaubliche zu glauben ist). Benveniste hatte zugleich mit mehreren europäischen Labors einwandfrei nachgewiesen, daß eine Substanz Wirkung haben kann, auch wenn in dem Übertragungsmedium nicht ein einziges Molekül der Substanz mehr vorhanden ist. Nach kurzfristigem Entsetzen schickte die „Big Science“ Benveniste zwei US-„Wissenschaftler“ ins Labor „überfallartig“, wie damals selbst der Spiegel monierte. Sie stellten in kürzester Zeit fest, daß die Versuche Benvenistes nicht sorgfältig genug waren und deshalb wissenschaftlich nicht zu beachten seien. Zehn Jahre später weist ein Wissenschaftler des Boltzmann-Labors in Graz nach, daß Informationen nicht nur mittels destilliertem Wasser, sondern von diesem sogar noch auf CD übertragen, die gleiche Wirkung wie das bereits substanzlose Wasser haben. In unzähligen Versuchen hat er nachgewiesen, daß die Entwicklung von Kaulquappen mittels eines Antihormons gehemmt wird, wenn die substanzlose Information dem Wasser zugeführt wird, in dem die Kaulquappen schwimmen. Das zeigt unter anderem, daß objektive Forschung auf längere Sicht selbst von „nature“ nicht aufzuhalten ist, auch wenn sie nach Auffassung der orthodoxen Wissenschaft in die falsche Richtung geht. raum&zeit sprach mit Dr. P. C. Endler, der sich trotz seiner bahnbrechenden Forschung sehr vorsichtig bewegen muß.

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