Warum die Gentechnik scheitern muss

Euphorie und die nüchterne Realität

Von Prof. Dr. Edgar Kaucher, Walzbachtal – raum&zeit Ausgabe 111/2001

In diesem Artikel geht es nicht darum, das "Genen" und "Klonen" als Wissenschaft zu diffamieren, sondern es geht darum aufzuzeigen, welche völlig übertrieben falsche Hoffnungen sich an diese Forschung und Entwicklung knüpfen. Solange ethische Werte oder auch Volksvermögen oder Besitzwerte in der biologischen Natur des Menschen nicht in unverantwortlichem Maß auf dem Spiel stehen, solange mögen die Labors forschen und entwickeln, so viel sie wollen. Es muss aber darauf hingewiesen werden, welche unüberwindbaren Hürden aus der Sicht anderer Wissenschaftsbereiche für diese Forschungen zu erwarten sind, um daraus in vernünftiger Weise den Einsatz öffentlicher Forschungsmittel und die daran geknüpften Erwartungen richtig einschätzen zu können. Jeder mag tun wie er es will und meint tun zu können, aber es müssen dennoch durch naturgesetzliche Bedingungen gesetzte Schranken zur Kenntnis genommen werden, die in diesem Falle aus Mathematik und Informatik wohl bekannt und in großem Maße in die Gentechnologie anwendbar sind, ja unbedingt angewendet werden müssen, wenn es um die Frage einer experimentellen Anwendung auf Natur und Mensch geht.

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