Gentechnik-Propaganda unterdrückt Wissen und verschweigt Gefahren

Von Dr. Stefan Lanka, Dortmund – raum&zeit Ausgabe 93/1998

Die Behauptungen der Pharmaindustrie, daß die heutige und zukünftige „Gentechnik“, (angewandt in den „Life Sciences“, den Wissenschaften des Lebens) erkennen kann, was Krankheit ist und in der Lage ist, reparierend eingreifen zu können und nebenbei noch das Problem des Hungers in der Welt lösen zu können, bedürfen der kritischen Bemerkung. Die diesem Denken zugrundeliegende Vorstellungen über die Natur des Lebens und besonders der Genetik sind nämlich schon lange überholt. Und daraus ergeben sich ganz konkrete Gefahren für Mensch und Umwelt, wenn evolutionär bedingte Gesetzmäßigkeiten ignoriert und Grundlagen des Lebens durch massive Eingriffe bioaktiver Substanzen zerstört werden.

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